Dezember 2016


Dezember 2016

Wissenschaft und Politik - Aktuell

Dialogkonferenzen 2016 und 2017: Menschen zusammenbringen, Handlungsspielräume aufzeigen.

Im Rahmen der Dialogkonferenzen Gesellschaftliche Verantwortung für Nachhaltige Entwicklung versammelten sich zwischen September und November 2016 an vier Terminen jeweils ausgewählte WissenschaftlerInnen, Universitäre MultiplikatorInnen, UnternehmerInnen und VertreterInnen der Zivilgesellschaft in Wien und Graz. Gemeinsam tauschten sie sich zu vier zentralen Grand Challenges der heutigen Zeit aus: Energie, Mobilität, Sustainability driven Entrepreneurship und Verteilungsgerechtigkeit.

Welche wichtigen Synergieeffekte könnten in der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Universitäten liegen, um Lösungen im Umgang mit den Herausforderungen unserer Zeit zu finden? Das war die verbindende Frage, die im Zentrum aller vier Dialogkonferenzen stand. Als vernetzende und Mehrwert-stiftende Veranstaltung waren die Dialogkonferenzen anlässlich der Enquete der Chancen im Oktober 2015 von Minister Mitterlehner/dem BMWFW und der Allianz Nachhaltige Universitäten initiiert worden.

Das Konzept stieß auf großen Anklang bei den geladenen Teilnehmenden. Durch die Dialogkonferenzen sei ein Raum geschaffen worden, in dem man sich informell über die engen Fach-und Arbeitsgrenzen hinaus, gemeinsam mit KollegInnen aus anderen Sektoren ein besseres Bild machen könnte, wo es wie hingehen könnte.

Im kommenden Jahr sollen die Dialogkonferenzen mit Blick auf die Sustainable Development Goals weitergeführt werden.

Mehr Informationen und Hintergrundinfos zu den Themen der Dialogkonferenz, sind auf der Seite der Allianz Nachhaltige Universitäten einsehbar, sowie auf dem Blog Open Science 4 Sustainability des BMWFW.


 

 

Bildung für Nachhaltige Entwicklung

Save the Date! 1. Juni 2017

BOKU Nachhaltigkeitstag 2017 &
Tag des Lehrens und Lernens 2017

Der 1. Juni 2017 wird ein besonderer Tag an der BOKU. Erstmalig werden der BOKU Nachhaltigkeitstag und der „Tag des Lehrens und Lernens“ in einem gemeinsamen, facettenreichen Rahmen zusammen veranstaltet. Mit dieser Kooperation soll eine noch größere Sichtbarkeit und Hebelwirkung für die zentralen Themen erzielt werden.

Der Themenschwerpunkt steht 2017 ganz im Zeichen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung: Welche Bildung brauchen wir wirklich? Was können wir von internationalen Best-Practice Beispielen im Bereich transformativer Bildung lernen? Welche Methoden sind geeignet, die Kompetenzen der Studierenden bei der Bewältigung zentraler Zukunftsfragen wirklich zu fördern?

Diese und mehr spannende Fragen werden diskutiert und gemeinsam erforscht. Wir bieten eine Bühne für Menschen, Initiativen und Aktivitäten, die sich an der BOKU für mehr Nachhaltigkeit – v.a. im Bereich Lehre – engagieren.  Ein buntes, spannendes Rahmenprogramm mit interaktiven Sessions und vor allem guter Stimmung wird Sie erwarten.

Achja! Die Ausschreibungen für die Nachhaltigkeitspreise in 4 Kategorien werden demnächst auf der Homepage erscheinen! 

SAVE THE DATE! Wir freuen uns sehr, wenn Sie sich bereits jetzt dieses Event in Ihrem Kalender notieren: 1. Juni 2017, im Schwackhöferhaus.


 

Auszeichnung für BOKU Summer School „Alternative Economic and Monetary Systems“

Um der Bedeutung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu unterstreichen, hat das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft  in Kooperation mit dem Land Niederösterreich heuer erstmalig die Auszeichnung „Bildung für nachhaltige Entwicklung – BEST OF AUSTRIA“ verliehen. Die Auszeichnungen wurden am 22. November 2016 im Niederösterreichischen Landhaus St. Pölten verliehen.

Die Summer School AEMS (Alternative EconomicandMonetary Systems), die in Kooperation zwischen OeADWohnraumverwaltungsGmbH, BOKU und dem Verein für Gemeinwohlökonomie durchgeführt wird, wurde im Handlungsfeld „Politische Unterstützung“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden 15 Projekte in fünf Kategorien prämiert.

Auch im nächsten Jahr wird es die Auszeichnung „Bildung für nachhaltige Entwicklung – BEST OF AUSTRIA“ geben. Einreichungen sind ab jetzt bis Herbst 2017 möglich. Nähere Informationen zur Auszeichnung sind auf der Weltaktionsprogrammseite des Forum Umweltbildung ersichtlich.

Weitere Informationen zur Summer School finden Sie hier. Bewerbungen für die AEMS 2017 sind ab Anfang 2017 möglich. Es werden wieder 3 Stipendien für BOKU Studierende vergeben.


 

 

Das GO EcoSocial Masterarbeitenportal für Ihre Masterarbeitsthemen

Das GO EcoSocialMasterarbeitenportal ist eine universitätsübergreifende Online-Plattform für Diplom- und Masterarbeiten der Themenfelder Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltige Entwicklung. Studierende können im Themen-Pool nach ausgeschriebenen Diplom- und Masterarbeiten suchen. Unternehmen, Organisationen und Institute können ihre Forschungsfragen anbieten und gemeinsam mit Studierenden bearbeiten.

Ziel des Portals ist es, die Kreativität und das Know-how von Studierenden mit wichtigen Fragestellungen aus der Forschung und Praxis zu verbinden, um gemeinsam Antworten für eine nachhaltige Zukunft zu finden!

Das Ökosoziale Studierendenforum übernimmt kostenfrei die Koordination, Akquirierung und Vermittlung von Themen und fungiert als Kommunikationsschnittstelle zwischen den wissenschaftlichen Einrichtungen, AuftraggeberInnen aus dem nicht-wissenschaftlichen Bereich und den Studierenden.

So funktioniert es:

  • Unternehmen, Organisationen und WissenschaftlerInnen können Themen einfach und direkt auf www.masterarbeitenportal/thema-einreichen/einreichen.
  • Die Forschungsfragen können von makroökonomischer Bedeutung sein oder eine spezielle Fragestellung Ihres Instituts betreffen.
  • Die Themenvermittlung ist unentgeltlich und Sie können allen Studierenden die Chance geben sich für Ihre Ausschreibung zu bewerben.
  • Das ÖSFO hilft bei der Vermittlung und Koordination

Kontakt für weitere Informationen: office(at)oessfo.at        


 

 

50. Jubiläum der Vortragsreihe „Mut zur Nachhaltigkeit“

Im Rahmen der Vortragsreihe „Mut zur Nachhaltigkeit“ berichten seit 2009 mehr als 50 Expertinnen und Experten auf Einladung der BOKU und des Umweltbundesamtes in den öffentlich frei zugänglichen Veranstaltungen aus ihrer Perspektive über aktuelle Fragen unserer Zeit und über innovative Wege und Möglichkeiten einer nachhaltigen Transformation der Gesellschaft.

Im November dieses Jahres fand die 50. Veranstaltung mit Karl Falkenberg als Vortragenden statt! Der Vortrag ist hier nachzusehen. Zahlreiche weitere der vergangenen Vorträge wurden gefilmt und sind so für Sie bis heute hier bzw. auf dem you tube Kanal des Umweltbundesamtes nachschaubar!

Wenn Sie nun etwas traurig sind, dass Sie die ersten 50 Vorträge versäumt haben, kommen Sie doch zur nächsten Veranstaltung: Am 12.1. 2017 laden wir wieder in die Räumlichkeiten der KPC!

Der nächste Zyklus 2016/2017 steht ganz im Zeichen der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs). Im Rahmen der einzelnen Veranstaltungen wird folgenden Fragen nachgegangen: Können die SDGs zu einer globalen Transformation beitragen? Was bedeuten die globalen Nachhaltigkeitsziele für Europa und für uns? Welche gemeinsamen Schritte sind notwendig?“

Die Vorankündigungen finden Sie hier: http://www.umweltbundesamt.at/mutzurnachhaltigkeit

Veranstalter der Reihe „Mut zur Nachhaltigkeit“ sind das Zentrum für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit der BOKU, das BMLFUW und die Initiative Risikodialog (Umweltbundesamt, Radio Ö1, BOKU, BMGF, BMWFW, BMLFUW, Austrian Power Grid und KLIEN) in Zusammenarbeit mit der Kommunalkredit Public Consulting GmbH und mit freundlicher Unterstützung der Hofer KG,  des ÖkobusinessPlan Wien und der Stiftung "Forum für Verantwortung", Deutschland.


Nachhaltigkeit als institutionelles Prinzip

Relaunch BOKU Crowd Lynx Ideenplattform

In den letzten 3 Jahren wurden auf der BOKU Crowd Lynx Ideenplattform über 90 Ideen gepostet und ca. 500 BOKU MitarbeiterInnen und Studierende haben gemeinsam Ideen vorangebracht. Von den 90 Ideen wurden bislang 30% umgesetzt und weitere 21% befinden sich in Bearbeitung. Wir finden, dieses Fazit kann sich sehen lassen!

Nichts desto trotz sind wir bemüht, das Tool stetig weiter zu verbessern, damit es noch stärker den Nutzen entfalten kann, den es verspricht.

Seit Dezember 2016 gibt es daher einige Neuerungen gegenüber der ersten Version. Das Design wurde so angepasst, dass die Orientierung leichter fällt. Als Ideengeber/in wird man benachrichtigt, wenn jemand auf seine Idee reagiert. BOKU Organisationseinheiten (Stab- und Servicestellen, Institute, Zentren, etc.) können sich kostenfrei eine eigene private Innovationszone einrichten und/oder auf der offiziellen BOKU Zone beliebig viele Ideenaufrufe schalten. Diese dienen dem gezielten Einholen von Ideen und Vorschlägen zu einem bestimmten Thema oder einer konkreten Fragestellung.

Warum auf diese kollektive Weisheit, das kreative Potenzial verzichten, wenn wir es so einfach nutzen können?

Sie wollen das neue Roll-Out entdecken?
Hier mit Ihrem BOKU Account einloggen und los geht’s: www.crowdlynx.com/boku

Mehr Infos auf der Website!


Neuigkeiten vom BOKU Mobilitätsmanagement

BOKU-Bikes Version 2017 - Die Aktion BOKU-Bikes wird kommendes Jahr mit Unterstützung des Rektorats fortgesetzt. Weitere 250 Stück wurden bereits bestellt und werden Ende Januar (!) 2017 erwartet. Interesse an einem BOKU-Bike bitte anmelden unter: https://short.boku.ac.at/boku-bike

BOKU-Bikes gewinnen den VCÖ Mobilitätspreis - Aus 102 Einreichungen für eine klimafreundliche Mobilität wurde das Projekt BOKU-Bikes mit dem Wiener Mobilitätspreis 2016 ausgezeichnet. Michael Meschik nahm den Preis für die BOKU entgegen.

BOKU Unterwegs, was seither geschah - Eine öffentliche Fahrradpumpe beim Eingang Türkenschanzpark, Währing wurde zur Kurzparkzone - viele Straßen wurden im Sommer in Einbahnen mit Begegnungsverkehr für RadfahrerInnen umgewandelt; BOKU Bikes Fotoshooting am Nachhaltigkeitstag sowie ein Video-Trailer wurden veröffentlicht. Radelt zur Arbeit – BOKU gewinnt 1. Platz als Fima mit den meisten Rad-Tagen und Institut f. Abfallwirtschaft gewinnt Radabstellbügel als Sonderpreis.


 

 

CO2 Kompensation: Jede Klimaschutzmaßnahme zählt  

Auch 2016 wurden im Rahmen des BOKU CO2-Kompensationssystem zahlreiche Aktivitäten vorangetrieben um CO2-Emissionen zu verhindern bzw. zu kompensieren. Verteilt über den Globus wurden in Nepal, Costa Rica und Äthiopien die BOKU-Klimaschutzprojekte entwickelt und gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung CO2 Einsparungsmaßnahmen implementiert.

So hat beispielsweise der Campus des Ethiopian Institute of Architectur, Building Construction and City Development (EiABC) erste Schritte unternommen, um eine dezentrale Kompostierungsanlage in Betrieb nehmen zu können: gemeinsam mit Studierenden wurde ein Platz zur Errichtung ausgewählt, der Plan zur Sammlung aus den Büros, Kantinen, Studentenwohnheimen ist erstellt und Baumaterial (übrig gebliebener Bambus von anderen Bauvorhaben am Campus) bereit gestellt. Der Sammlung und Kompostbereitung des anfallenden biogenen Abfalls steht demnach nichts mehr im Wege. Damit wird nicht nur CO2 kompensiert sondern - mit Kompost - auch ein wertvoller Rohstoff generiert. Diese und weitere Klimaschutzmaßnahmen zeigen, dass die Speicherung von CO2 vielfältige Vorteile bringen können.

Aufgrund der positiven Erfahrungen aus den bisherigen vier Projekten und dem gestiegenen Interesse von Unternehmen die eigenen CO2 zu kompensieren, wird das BOKU CO2-Kompensationssystem voraussichtlich 2017 weitere Klimaschutzprojekte implementieren

Ein ausführliches Update zu den einzelnen Projekte sowie mehr Infos rund um das CO2-Kompensationssystem finden Sie HIER.


Aktuelles aus dem Projekt Gesunde BOKU

Die heurige MitarbeiterInnenbefragung der Gesunden BOKU hat gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind:

Der Zufriedenheitsindex hat sich im Vergleich zu 2013 (Wert: 2,10) verbessert auf 2,04. Rund 74 % der BefragungsteilnehmerInnen sind zufrieden bzw sehr zufrieden an der BOKU.

Das Burnout-Risiko wurde 2013 als auch 2016 mittels "Ampelsystem" (Erholungs-/Belastungsbilanz) rückgemeldet - wobei "grün" kein Burnoutrisiko und "rot" eines darstellt:

  • Grün 79,3% (2013: 71,3%)
  • Orange 16,9% (2013: 20,5%)
  • Rot 3,8% (2013: 8,2%)

 Bei der "Beschwerdeliste" gab es auch einige Veränderungen:

  • Müdigkeit/Mattigkeit: 35% (2013: 38,2%)
  • Nacken-/Schulterschmerzen: 29,1% (2013: 34,1%)
  • Einschlaf-/Durchschlafstörungen: 24,4% (2013: 28,4%)
  • Rücken-/Kreuzschmerzen: 23,1% (2013: 28,1%)

Wenig zufrieden sind die BefragungsteilnehmerInnen mit ihrem Entspannungsverhalten (45,3% 2013: 39%); Umgang mit Stress (42% 2013: 41,7%); Gesundheitsverhalten/Lebensstil (62% 2013: 54,5%)

Mehr als die Hälfte der BefragungsteilnehmerInnen wünschen sich einen Ausbau der Betrieblichen Gesundheitsförderung.

Durch das Projekt Gesunde BOKU hat sich unsere Universität zur Förderung und Erhaltung der seelischen und körperlichen Gesundheit ihrer MitarbeiterInnen bekannt. Aufgrund der Standortstreuung und Vielfalt der Beschäftigungsgruppen gibt es noch vieles zu tun, um die unterschiedlichen Bedürfnisse behutsam und sorgfältig aufzufangen und Maßnahmen zu setzen, die auch für Sie hilfreich sind. In diesem Sinne wird die Gesunde BOKU in enger Kooperation mit Gremien der BOKU auch weiterhin intensiv mit Ihnen und für Sie weitere Schritte zur betrieblichen Gesundheitsförderung und Evaluierung psychischer Belastungen setzen.

Zum Vormerken: Wir beginnen 2017 mit einem erfrischenden Gesundheitsbrunch, zu dem die Gesunde BOKU herzlich einlädt! Termin: 1.2.2017, 10.00 Uhr (Türkenschanze): Detox und Entschlackung mit Grünen Smoothies und Rohkost - samt Schaumixen und Verkostung! (Ihre Einladung erhalten Sie gesondert mit Jahreswechsel)


Nachhaltigkeit in der Forschung

CCCA Datenzentrum ist online: Eine gemeinsame Plattform für die österreichische Klimaforschung

Seit 1. Dezember 2016 ist das CCCA Datenzentrum unter https://data.ccca.ac.at/online und stellt Klimadaten für die Forschung frei zur Verfügung.

Als Einrichtung des Klimaforschungsnetzwerks CCCA (Climate Change Centre Austria) stellt das Datenzentrum eine zentrale Sammelstelle für klimaforschungsrelevante Daten dar. Ab sofort können dort Daten zur Verfügung gestellt und abgerufen werden, die im Rahmen von Forschungsprojekten, Master- und Diplomarbeiten und Dissertationen produziert werden.

Dabei sind zwei Besonderheiten hervorzuheben: der Metadaten-Editor des Datenzentrums erlaubt die Erstellung von Profilen für ein breites Spektrum an Daten, um die unterschiedlichen Anforderungen von wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Daten (z.B. Interview-Auswertungen) und naturwissenschaftlichen Modell-Outputs und Geodaten zu erfüllen. Dies ist ein Beitrag zur verstärkten Verschränkung dieser Wissenschaftsbereiche, die in der Klimaforschung unabdingbar ist.Weiters wird jeder Datensatz im Datenzentrum mit einem „persistent identifier“ versehen – ähnlich der DOI-Nummer bei wissenschaftlichen Artikeln, die online veröffentlicht werden – und erhält damit eine unverwechselbare „Quellenangabe“ zur Zitierung von Forschungsdaten.

Das CCCA Datenzentrum wird ein integraler Bestandteil der österreichischen Klimaforschung werden. Im Forschungsprogramm ACRP des Klima- und Energiefonds wird gefordert, die Studien auf den jeweils aktuell im Datenzentrum verfügbaren Klimaszenarien aufzubauen, und das Einpflegen der im Projekt entstandenen Ergebnisse wird empfohlen.

Für weitere Infos zu den Funktionalitäten des Datenzentrums oder zur Unterstützung beim Beziehen und Einpflegen von Daten steht Ihnen die CCCA Ansprechperson der BOKU zur Verfügung:

Benedikt Becsi
Zentrum für globalen Wandel und Nachhaltigkeit
Borkowskigasse 4/4, 1190 Wien
Tel: 01 47654 -99114
E-Mail: benedikt.becsi@boku.ac.at

Website: https://data.ccca.ac.at/

Link zur Presseaussendung des CCCA


 

 

 

Der BOKU Energiecluster: Wissen und Kompetenzen für die Energiewende bündeln

Um die Erderwärmung möglichst auf 1,5-2°C einzugrenzen, ist ein engagiertes Vorgehen notwendig. Wissenschaft und Forschung haben nicht nur die Aufgabe entsprechende Technologien zu entwickeln, sondern die betreffenden Themen aus unterschiedlichen fachlichen Blickwinkeln ganzheitlich zu betrachten und nachhaltige Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Mit der BOKU Nachhaltigkeitsstrategie von 2014 wurde die Einrichtung eines BOKU Energieclusters initiiert, der die fachübergreifende Quervernetzung zwischen den Departments fördern sowie die Expertise und die vielfältigen Herangehensweisen der BOKU zum Themenfeld „Energie“ sichtbar machen soll.

Erste Workshops zeigten: BOKU WissenschaftlerInnen aus 21 Instituten verfolgen technologische, naturwissenschaftliche, ingenieurwissenschaftliche, sozialwissenschaftliche, wirtschaftswissenschaftliche sowie interdisziplinäre Zugänge zum Thema! Durch diese Breite ist die BOKU prädestiniert, Systembetrachtungen des Energiesystems zu untersuchen und Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung zu erarbeiten. Ziel des Clusters ist es, durch die Vernetzung von  EnergieforscherInnen der BOKU Entscheidungsgrundlagen für die globale, europäische und nationale Energiewende zu erarbeiten und die BOKU als „die“ Energiewende-Universität in Österreich zu etablieren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der gemeinsamen Weiterentwicklung von Forschung, Lehre und Erwachsenenbildung.

Die Koordination des Energieclusters wurde nun , im November 2016, an Univ.-Prof. Gernot Stöglehner, IRUB, übergeben.

Die Mitwirkung gründet auf einem freiwilligen Commitment der Institute, die sich nach eigenem Ermessen an den Aktivitäten des Energiclusters beteiligen. Wenn auch Sie Interesse am Energiecluster haben und informiert werden wollen, wenden Sie sich bitte an Univ.-Prof. Gernot Stöglehner.


Frohe, nachhaltige Weihnachten

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird.
Und lauscht hinaus: den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

Rainer Maria Rilke

Wir wünschen Ihnen besinnliche und frohe Weihnachten sowie einen wunderbaren Start in das Neue Jahr 2017! Möge es ein gesundes, glückliches und segenreiches sein!

Das Newsletter-Redaktionsteam


Und übrigens, wer noch auf der Suche ist nach nachhaltigen Weihnachtsgeschenken, der kann sich beim aktuellen BOKU Crowd Lynx Ideenaufruf von den Beiträgen seiner KollegInnen inspirieren lassen und natürlich sehr gerne die eigenen, nachhaltigen Lieblings-Alternativen für das Fest der Feste mit anderen teilen!

crowdlynx.com/de/o/boku/call/nachhaltige-weihnachtsideen-gesucht