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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-07-01 - 2019-06-30

Die UN-Agenda 2030 erfordert rasches und entschlossenes Handeln im Sinne einer nachhaltigen Zukunftsgestaltung und Transformation, die durch die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) vorgezeichnet ist. Österreich steht, gemeinsam mit allen Ländern der Welt, mit der Umsetzung der SDGs vor einer gewaltigen Herausforderung. Entscheidend hierbei ist es, Lösungsansätze zu finden, die mehrere Ziele gleichzeitig erfüllen, und solche zu vermeiden, die die Erreichung anderer Ziele erschwert. Gleichzeitig hat sich Österreich im Rahmen des Pariser Klimaübereinkommens zu wirksamem Handeln im Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel verpflichtet. In der letzten Dekade gab es große Bemühungen seitens der österreichischen Klimaforschungsgemeinschaft, diesen Prozess wissenschaftlich zu unterstützen und zu begleiten. Das Projekt CliPo_Interlink greift diese Ergebnisse auf und versucht sich an einer systemischen Betrachtung der Wechselwirkungen zwischen Handlungsempfehlungen zu Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel mit den Zielvorgaben der SDGs. Ziel ist, die Wechselwirkungen exemplarisch zu evaluieren, um eine Aussage über Synergien und Zielkonflikte dieser empfohlenen Maßnahmen mit anderen SDGs treffen zu können. Dabei kommt ein Bewertungsschema zum Einsatz, das eine Quantifizierung dieser Interaktionen und folglich eine Priorisierung erlaubt. Die Ergebnisse des Projekts sollen in den SDG-Optionenbericht an die Bundesregierung einfließen, der unter Zusammenwirkung der österreichischen Universitäten erstellt wird.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-02-01 - 2021-01-31

Der inhaltliche Schwerpunkt der Vernetzungsplattform liegt auf der strategischen Forschungskoordination im Rahmen der Joint Programming Initiative „Connecting Climate Knowledge for Europe“ (JPI Climate), welche an einer wichtigen Schnittstelle zwischen nationaler und internationaler Forschung im Europäischen Forschungsraum (ERA) agiert. Zusätzlich werden verschiedene Dienstleistungen für die österreichische Klimaforschungscommunity und insbesondere die Mitglieder des Climate Change Austria (CCCA) zur Verfügung gestellt. Aktuell hat das CCCA 28 Universitäten und außeruniversitäre Klimaforschungsinstitutionen als Mitglieder – demensprechend kann eine große Anzahl an Institutionen von diesen Dienstleistungen profitieren.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-03-01 - 2021-08-31

Die Umstellung von Diesel-Flotten auf elektrische Flotten im Bereich der schweren Nutzfahrzeuge stellt für Logistikunternehmen eine der größten Herausforderungen der letzten 50 Jahre dar. Derzeit gibt es kaum Informationen darüber, wie dieser Übergang souverän bewältigt werden kann – es gibt nicht nur einen Mangel an praktischen Erfahrungen, sondern auch einen Mangel an wissenschaftlicher Literatur zu diesem Thema. Investments in elektrische Gütertransportflotten sind mit sehr hohen finanziellen Risiken verbunden. Deswegen ist es das Hauptziel des MEGWATT-LOGISTIK Projekts, Lösungen für diese zentralen Herausforderungen bei der Umstellung auf elektrische LKWs zu erarbeiten. Diese Lösungen werden wegbereitend für wirtschaftlich nachhaltige Investment- und Geschäftsmodelle für emissionsneutrale Logistik sein. Die Hauptziele des Projektes sind:  Durchführung eines dreijährigen Feldversuchs mit 26t-Elektrofahrzeugen in fünf verschiedenen Anwendungsfällen. Die Feldversuche dienen gleichzeitig zur praktischen Validierung der entwickelten Modelle.  Aufbau einer erweiterbaren E-Logistik-Datenbank, Erfassen von „key performance indicators“ von e-Logistik-Subsystemen für mehrere relevante Anwendungsfälle.  Entwicklung von Planungswerkzeugen für Elektro-Lkw-Flotten und Ladeinfrastruktur mit einem Tagesstromverbrauch von mehreren Megawattstunden. Das Investitionsplanungswerkzeug soll 10-15% der Gesamtinvestmentkosten im Vergleich zu einer Investmentstrategie ohne Modellierung und Simulation einsparen. Ebenfalls sollen im Rahmen eines TCO (Total Cost of Ownership) Optimierungsmodells Betriebsabläufe optimiert werden.  Entwickeln von neuen Geschäftsmodellen für Energieversorgungsunternehmen (EVUs) und Logistikunternehmen. Logistikunternehmen mit elektrischen LKW Flotten sind für EVUs ein neuer Kundenkreis. Sowohl EVUs als auch Logistikdienstleister können auf Basis der Ergebnisse des Projekts neue Geschäftsmodelle für emissionsfreie Logistikdienstleistungen anbieten.  Reduktion von Treibhausgasemissionen um 3600 Tonnen CO2-Äquivalent insgesamt während der Projektlaufzeit.

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