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Warnung vor Gefahren beim Lesen von E-Mails
Bitte, beachten Sie die folgenden Hinweise, damit Sie nicht auf gefährliche Tricks hereinfallen!
- Öffnen Sie niemals Attachments von E-Mails, wenn Ihnen diese Beilagen nicht von vertrauenswürdigen Personen vorher angekündigt wurden, denn es kann sich bei den Dateien um Viren, Trojaner, Würmer oder andere gefährliche Programme handeln.
- siehe Virenschutz und Verhaltensregeln
- Wenn Sie E-Mails nicht nur als einfache Text-Mails, sondern als formatierte HTML-Mails, lesen, dann achten Sie darauf, dass Sie in Ihrem Web-Browser eine gute Sicherheitsstufe eingestellt haben (kein JavaScript von fremden Domains etc.), denn im HTML-Code können Viren, Trojaner oder andere Gefahren versteckt sein, die schon beim Ansehen oder beim Preview (ohne explizites Anklicken) wirksam werden.
- Klicken Sie in E-Mails angegebene URLs (Web-Adressen) nicht oder nur nach sorgfältiger Prüfung und mit strengen Sicherheits-Einstellungen Ihres Web-Browsers (ohne JavaScript etc.) an. Auch bei scheinbar vertrauenswürdigen Web-Adressen kann es sich um eine versteckte Umleitung auf eine gefährliche Seite handeln, die nicht mit der sichtbar angezeigten vertrauenswürdigen Web-Adresse übereinstimmt oder die sich um einen unscheinbaren "absichtlichen Tippfehler" von der vertrauenswürdigen Web-Adresse unterscheidet.
- siehe Links kontrollieren und Quelltext kontrollieren
- Besonders verdächtig sind Links, die so aussehen als ob sie zu einem Software-Download, zu einer Bank, zu einer Online-Auktion oder zu einer elektronischen Grußkarte verweisen!
- Sie dürfen nicht alles glauben, was Sie per E-Mail gesendet bekommen oder auf einer Web-Page lesen.
- siehe Hoaxes und Urban Legends
- Alle diese Warnungen gelten auch, wenn die E-Mail scheinbar von einer vertrauenswürdigen Person kommt, denn die Absender-Adresse kann gefälscht sein
- siehe Falsche Mails
- Besonders verdächtig ist es, wenn die Mail behauptet, von einem Software-Hersteller, von einer Bank, von einer Auktion, von einem Grußkarten-Service oder von einem Politiker zu kommen!
- Immer wieder versuchen Betrüger, Sie kommerziell zu schädigen. Dazu gehört insbesondere das sogenannte Phishing (Password fishing), bei dem Sie aufgefordert werden, die Zugangsdaten zu Ihrem Bankkonto oder Account etc. preiszugeben.
- siehe Kommerzielle Gefahren und Phishing-Beispiel 1
- Weder der ZID noch Banken oder andere seriöse Unternehmen verlangen von Ihnen, Ihre Zugangsdaten, PIN-Codes oder Passwörter über E-Mail zu senden!
- Ergänzend dazu gibt es die unter dem Stichwort Nigerianer bekannten Versuche, Sie durch Versprechungen von dann niemals eingelösten Gewinnen zur Vorauszahlung von Geldbeträgen oder zur Beihilfe bei der "Geldwäsche" von mit Phishing erbeuteten Überweisungen zu verleiten.
- siehe Phishing-Beispiel 2
Diese Hinweise gelten nicht nur für E-Mail sondern teilweise bzw. in ähnlicher Form auch für andere Internet-Dienste wie Web-Pages, Usenet News, Diskussionsforen, Skype u.a.
