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Universität für
Bodenkultur Wien

Gregor Mendel Straße 33
A-1180 Wien, Österreich
Tel. (+43 1) 47654- 0
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ZID Drucksystem UniFlow

Das System umfasst einen Windows Print-Server unter dem Server-Betriebssystem Windows 2003, kontrolliert von der Output-Management Software UniFlow der Firma Canon und 6 Multifunktionsgeräten, ebenfalls von der Firma Canon. Die Geräte sind im Bereich Türkenschanze (4 Geräte) und Muthgasse (2 Geräte) installiert, vorerst ist aber nur die Druckfunktion freigeschaltet.

Im Gegensatz zur klassischen Methode des Push-Printings, bei der man bereits bei der Ausdruckerstellung entscheidet, auf welchem Drucker der Job ausgegeben werden soll (man "pushed" also den Job zum Drucker), wird dieses System primär im sogenannten Pull-Printing Modus betrieben, bei der man den Druckjob immer an den gleichen virtuellen Drucker schickt, der Job aber am Print-Server zwischengespeichert bleibt, bis er auf einem, diesem virtuellen Drucker zugeordneten physischen Drucker abgeholt wird (also aus dem System herausgezogen wird) oder aber automatisch gelöscht wird, wenn der Job eine maximal erlaubte "Lagerzeit" überschritten hat (24 Stunden).

Um alle Aktivitäten direkt beim Gerät zu ermöglichen, die für eine erfolgreiche Abholung der Ausdrucke nötig sind, verfügen die Multifunktionsgeräte über ein integriertes Terminal mit einem darauf installierten UniFlow-Software-Modul, das via Touch-Screen gesteuert wird. Alleine mit dieser Ausstattung könnte bereits eine Authentifizierung via Loginname und Passwort stattfinden, um dem System mitzuteilen, wessen Druckjobs am Touch-Screen angezeigt, ausgewählt und ausgedruckt werden sollen.

Um sich aber ein immerwiederkehrendes Eintippen seiner Account-Daten am Multifunktionsgeräte-Terminal bei jedem neuen Druckjob zu ersparen, wird die Authentifizierung anhand von Chip-Karten ermöglicht. Zu diesem Zweck ist jedes Multifunktionsgerät mit einem eigenen Chip-Karten-Terminal verbunden, das mit einem kombinierten Quick- und Mifare-Chip Kartenleser ausgestattet ist.

Um nun eine Authentifizierung nur anhand einer Chip-Karte zu ermöglichen, muss einmal die Verbindung zwischen Ihrer verwendeten Chip-Karte und Ihrem Account (Loginname) hergestellt werden. Bei diesem Vorgang wird zuerst die Karte ins Chip-Karten-Terminal eingeführt und anschliessend am Geräteterminal der entsprechende Loginname eingegeben. Ab jetzt ist diese Karte mit dem angegebenen Loginname verknüpft und es reicht das Einführen dieser Chip-Karte, um sich zukünftig dem System gegenüber zu authentifizieren. 

Es wird Ihnen nicht entgangen sein, daß in voriger Prozedur kein Passwort vorgekommen ist. Nun, weil es sich aus der Praxis auf anderen Unis und Schulen bereis gezeigt hat, daß es mit diesem Verfahren die wenigsten Probleme gibt, haben wir uns ebenfalls dazu entschlossen, auf eine Passwort-Eingabe bei der Kartenbindung zu verzichten (siehe deshalb auch den unten angeführten Hinweis).

Die Bezahlung der erfolgten Ausdrucke erfolgt nun entweder per Abbuchung von Ihrer Quick-Chip-Karte (für Studenten und Mitarbeiter möglich)  oder per Abbuchung von Ihrem Online-Konto (nur für Mitarbeiter möglich, siehe Bezahlung), ein ausreichend vorhandenes Guthaben auf Ihrer Quick-Chip-Karte oder Ihrem Online-Konto vorausgesetzt. Die Kosten eines Druckjobs werden vor der Ausgabe kalkuliert und am Touch-Screen des Multifunktionsgerätes angezeigt. Sollte das vorhandene Guthaben nicht ausreichen, können Druckjobs zwar angezeigt und gelöscht, nicht aber ausgedruckt werden. Sollte ein Mitarbeiter ein Guthaben auf seinem Online-Konto und auf seiner Quick-Chip-Karte haben, dann wird immer zuerst das Online-Konto belastet.

Mitarbeiter, die ein Guthaben auf Ihrem Online-Konto Ihr Eigen nennen, können sich alternativ zur Quick-Chip-Karte, auch per Mifare-Chip-Karte authentifizieren, um auf alle Fälle sicher zu stellen, daß ein eventuell vorhandenes Guthaben auf der meist privaten Quick-Chip-Karte nicht doch irrtümlich angeknabbert wird ;-). Aufbuchung siehe bei Bezahlung. Eine Mifare-Chip-Karte besitzen sehr viele BOKU-Mitarbeiter bereits, möglicherweise grossteils ohne sich dieses Umstandes bewusst zu sein. Es handelt sich dabei um eine weisse Karte, die Ihnen vom Facility-Management, bzw. von einem Kollegen im Auftrag des FM ausgehändigt wurde. Diese Karte eröffnet Ihnen z.B. beim Haupteingang im Exnerhaus die einzige Möglichkeit des Zutrittes, wenn verschlossen, indem Sie diese Karte in die Nähe des auf der rechten Seite montierten Empfangmoduls halten (rotes Licht am Empfangsmodul wenn geschlossen, sonst grün). Sollten Sie als Mitarbeiter noch nicht in Besitz so einer Karte sein, fragen Sie bitte beim Facility-Management nach. Im Gegensatz zur Verwendung als Zutrittskarte, bei der die Karte personalisiert sein muss (nicht jede/r Mitarbeiter/in bekommt Zutritt zu den gleichen Räumlichkeiten), verwendet unser Drucksystem nur die Karten-ID und wir wissen auch nicht, wem diese Karten vom Facility-Management tatsächlich zugeordnet wurden. Das bedeutet weiters, dass Sie für unser System eine komplett neue und nicht speziell initialisierte Mifare-Karte verwenden können.


Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass Benutzerraum-Drucker öffentlich zugängliche Geräte sind und nicht den Sicherheitsstandard eines lokalen Druckers erfüllen. Es kann daher wie bisher auch nicht ausgeschlossen werden, dass Ausdrucke von einer anderen Person abgeholt werden. Verwenden Sie unser Druckservice daher bitte nicht für vertrauliche Dokumente!

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