Vorteile des BOKU Systems


Vorteile des BOKU CO2-Kompensationssystems

 

 

  • Das BOKU System bietet mehr als THGs zu kompensieren. Aufbauend auf erfolgreichen Forschungsprojekten mit Klimaschutzbezug werden innovative und partizipative BOKU Klimaschutzprojekte im Gastland geplant, finanziert, umgesetzt und betreut. Das Ziel ist es durch Pilot-Klimaschutzprojekte begleitet von weiterer Forschung strukturelle und nachhaltige Änderungen vor Ort zu etablieren! Durch externe Anfangsfinanzierung, hier in Form von CO2 Kompensationsgeldern, kann solch ein struktureller Wandel wie im Hochland von Äthiopien (siehe BOKU Klimaschutzprojekt) ins Rollen gebracht werden.
  • Die vom Beirat ausgewählten BOKU Klimaschutzprojekte haben das Ziel Impulse für innovative Klimaschutzmaßnahmen im Gastland zu sein welche in der weiteren Folge durch Zusammenarbeit von Wissenschaft & der lokalen Bevölkerung umfangreiche, sich selbst tragende Klimaschutzprogramme werden sollen.
  • Es werden ausschließlich Projekte mit einem vielfältigen positiven Nutzen, Klimafreundlichkeit, Biodiversität, Gendergerechtigkeit, Partizipation, Bildung und Weiterbildung ausgewählt.
  • Es werden nur Projekte in Least Developed Countries  durchgeführt um in diesen vernachlässigten Ländern einen Wissens- und Technologietransfer zu erzielen.
  • CO2-Kompensationsprojekte werden ausschließlich über Klimaschutz- und Entwicklungsprojekte im Kontext anerkannter universitärer Forschung und Weiterbildung durchgeführt. Im Rahmen von internationalen Austauschprogrammen (etwa BOKU Mountain Forestry) werden projektbegleitende Diplomarbeiten und Dissertationen betreut.
  • Das BOKU CO2 System verwendet 100% der CO2 Kompensationsgelder für das Klimaschutzprojekt selbst. Die Betreuung des CO2 Kompensationssystems in Form von permanenten Mitarbeitern des Zentrums für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit wird von der BOKU selbst finanziert.

In den letzten Jahren sind CO2 Kompensationssysteme unterschiedlichster Qualität entstanden, die verschiedene Klimaschutzprojekte anbieten und CO2 Berechnungsstandards anwenden. Die Standards haben das Ziel durch akkurate, transparente und vergleichbare  Berechungsmethodiken, welche meist auf den Standards des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) basieren die Klimaschutz Wirksamkeit eines CO2 Projektes darzustellen.

In der Vergangenheit wurde dabei oft ausschließlich auf den Klimaschutzaspekt konzentriert und andere wichtige Bereiche wie Biodiversität, Einkommensverteilung, nachhaltiger sozialer Nutzen vernachlässigt. Zum anderen wurden beträchtliche Summen in die Erstellung und Überprüfung von Projektdokumenten gesteckt welche nicht direkt dem Klimaschutz zu Gute kamen. Je nach verwendetem Standard und Projekttyp (ob Aufforstung, Energie Effizienz, Erneuerbare Energie) müssen Transaktionskosten aufgewendet werden, die zwischen 50.000€ und 500.000€ liegen. Kleinere Projekte und Initiativen in Ländern die bisher nur wenige Projekte durchgeführt haben (zumeist Least Developed Countries) konnten auf Grund der hohen Zusatzkosten oft nicht realisiert werden.

Um einem hohen Qualitätsanspruch gerecht zu werden unterwirft sich das BOKU CO2 Kompensationssystem einer Reihe von Qualitätskriterien. So lehnen sich die Berechnungen des eingesparten bzw. vermiedenen CO2s an anerkannte IPCC Standards und CDM Berechnungsmethodologien bereits bestehender Klimaschutzprojekte an. In dieser Weise wird die Reduktion in einer transparenten, akkuraten, konsistenten, kompletten Berechnung (TACCC Kriterien des IPCC) durchgeführt. Das BOKU System vermeidet allerdings Kosten indem einerseits keine aufwändigen Projektdokumente erstellt werden, andererseits das System und die Klimaschutzwirksamkeit der Projekte ausschließlich von einem unabhängigen Beirat geprüft werden.