GLORIA


Stubaier Alpen

Global Observation Research Initiative in Alpine Environments

Seit Mai 2013 kooperieren die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) im Rahmen des Forschungsprogramms GLORIA (Global Observation Research Initiative in Alpine Environments). An der BOKU ist das Forschungsprogramm am Zentrum für globalen Wandel und Nachhaltigkeit angesiedelt, an der ÖAW ist es weiterhin am Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung (IGF) verankert.

Ziel des Forschungsprogramms ist es, durch standardisiertes Langzeitmonitoring die Auswirkungen des Klimawandels auf Pflanzen und andere Organismengruppen von der Waldgrenze bis zu den Kältegrenzen des Lebens in den Hochgebirgen der Erde vergleichend zu erfassen.

Forschungsprogramm GLORIA

Das GLORIA-Programm umfasst ein Netzwerk der internationalen ökologischen Klimafolgenforschung, das sich auf die Auswirkungen des Klimawandels auf Gebirgsökosysteme und ihre Artenvielfalt spezialisiert hat. 2001 wurde das GLORIA-Netzwerk in Europa gegründet. Mittlerweile kommt das standardisierte GLORIA Monitoring-Programm weltweit in über 100 Untersuchungsgebieten auf sechs Kontinenten zur Anwendung. Die mehr als 100 Forschungsteams wiederholen die Untersuchungen in Abständen von fünf bis zehn Jahren.

Der Initiator des Programms und Wissenschaftler des Jahres 2012, Georg Grabherr hat mit Harald Pauli und Michael Gottfried eine standardisierte Methodologie zur langfristigen Beobachtung von Gebirgsvegetation und ihrer Reaktion auf den Klimawandel entwickelt und umgesetzt. „Die Bedeutung dieses Forschungsansatzes liegt darin, dass er sichere Aussagen in diesem umstrittenen Forschungsfeld bietet und GLORIA sowohl regionale als auch kontinentweite Aussagen ermöglicht“, betont Georg Grabherr.

Weitere Informationen zum GLORIA-Programm

http://www.gloria.ac.at

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