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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-04-01 - 2019-03-31

Das Projekt cli-MATES wurde als Folgeprojekt des Forschungsprojekts AUTreach (6th ACRP call) konzipiert und untersucht das Potential von gruppenorientierter Klimakommunikation im Vergleich zu Klimakommunikations-Ansätzen, welche den Handlungsspielraum einzelner Individuen in den Vordergrund stellen. Hierbei soll vor allem die Rolle sozialer Normen, der Selbst –und Gruppenwirksamkeit im Kontext mit Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsmaßnahmen berücksichtigt werden. Zu Beginn wird eine Literaturrecherche sowie ein Scoping internationaler (Klima-)Kampagnen durchgeführt, um Faktoren ableiten zu können, welche kollektive Bemühungen zum Klimaschutz in der Altersgruppe junger Erwachsener begünstigen. Des Weiteren werden die GründerInnen bestehender Klima-Initiativen (in Österreich, Deutschland und UK) zu Fokusgruppen-Interviews eingeladen. Vorrangiges Ziel dieser Erhebung ist zu untersuchen, welche Rolle soziale Normen und die Selbst- und Gruppenwirksamkeit bei der Gründung und bei der Arbeit dieser Initiativen zukommt. Zusätzlich sollen aber auch etwaige Einflüsse sozialer Medien, kultureller und sozialer Aspekte und nationaler klimapolitischer Kontexte berücksichtigt werden. In der Folge werden neue kreative Methoden und Klima-Kommunikationsformate in einem Co-Design-Prozess gemeinsam mit jungen Erwachsenen (18-29Jährige) entwickelt. Das Herzstück dieses Prozesses bildet ein einwöchiger ‚Co-Design Retreat‘. Hier entwickeln die TeilnehmerInnen inspirierende, zielgruppenorientierte Geschichten zu Klimaschutzmaßnahmen und übersetzen diese in neue Klima-Kommunikationsformate. Dabei werden sie von WissenschaftlerInnen und professionellen Multi-Media-Designern unterstützt. Die Auswirkungen dieses Kooperationsprozesses auf die sozialen Normen, die Selbst- und Gruppenwirksamkeit der TeilnehmerInnen werden im Rahmen einer Pre-/Post-Analyse untersucht, wobei Telefoninterviews und Fokusgruppen zur Anwendung kommen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-02-01 - 2018-09-30

Viele Effekte des Klimawandels sind bereits deutlich spürbar, in Zukunft werden sch jedoch weitere ernste Risiken für die menschliche Gesundheit, verstärkt auch durch demographische Effekte zeigen. Der SR hat zum Ziel ein integriertes, interdisziplinäres Assessment unter Einbindung von Stakeholdern angelehnt an den IPCC-Kriterien und auch den APCC-Kriterien zu erstellen. Dieser soll als Basis dienen, eine verlässliche Basis für weitere fokussierte Forschung und effektive Handlungen zur Vermeidung negativer Auswirkungen auf die Gesundheit mit dem Ziel einer Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden zu erreichen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-05-01 - 2017-04-30

Das hier vorgeschlagene Projekt würde auf den HRSM und CFCR Ergebnissen aufbauen und hat zum Ziel, die THG Emissionsermittlung mit EMAS (und SAP) in die jährliche universitäre Berichterstattung aufzunehmen. Einzelne Module des Erhebungs- und Berichterstattungswerkzeug sollen auch für die CO2 Bilanzierung von Schulen (z.B. die österreichischen Klimaschulen) verwendbar sein. Die Forschungsarbeit soll in einem ersten Teil sehr praxisnah die Emissionen von zwei bis drei österreichischen Universitäten eines Jahres erheben und dabei eine praktikable, internationalen Standards entsprechende Methodik entwickeln, welche es in Zukunft ermöglichen soll, universitäre THG Emissionen standardisiert (zum Beispiel durch Verknüpfungen mit dem universitären SAP System) und mit wenig Aufwand jährlich zu ermitteln. Ein Ergebnis des ersten Teils soll ein „Manual“ zur universitären THG Erhebung sein. In einem zweiten Schritt soll eine Maßnahmen-Roadmap entwickelt werden, die den Weg einer 90%igen Verminderung der CO2-Emissionen bis 2050 oder auch früher aufzeigt. Dabei ist die Ermittlung des Business as Usual Szenarios (etwa der THG Emissionen bis 2020 und 2030), von relativen Indikatoren (CO2 Emission pro MitarbeiterIn, StudentIn), sowie eine gangbare Strategie zur CO2 Vermeidung (bis hin zur CO2 Neutralität) von zentraler Bedeutung. Eine Abschätzung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses bei den einzelnen, vorgeschlagenen Maßnahmen wird angestrebt und die Maßnahmen können in einer Grenzvermeidungskostenkurve dargestellt werden.

Betreute Hochschulschriften