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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-03-01 - 2021-08-31

Die Umstellung von Diesel-Flotten auf elektrische Flotten im Bereich der schweren Nutzfahrzeuge stellt für Logistikunternehmen eine der größten Herausforderungen der letzten 50 Jahre dar. Derzeit gibt es kaum Informationen darüber, wie dieser Übergang souverän bewältigt werden kann – es gibt nicht nur einen Mangel an praktischen Erfahrungen, sondern auch einen Mangel an wissenschaftlicher Literatur zu diesem Thema. Investments in elektrische Gütertransportflotten sind mit sehr hohen finanziellen Risiken verbunden. Deswegen ist es das Hauptziel des MEGWATT-LOGISTIK Projekts, Lösungen für diese zentralen Herausforderungen bei der Umstellung auf elektrische LKWs zu erarbeiten. Diese Lösungen werden wegbereitend für wirtschaftlich nachhaltige Investment- und Geschäftsmodelle für emissionsneutrale Logistik sein. Die Hauptziele des Projektes sind:  Durchführung eines dreijährigen Feldversuchs mit 26t-Elektrofahrzeugen in fünf verschiedenen Anwendungsfällen. Die Feldversuche dienen gleichzeitig zur praktischen Validierung der entwickelten Modelle.  Aufbau einer erweiterbaren E-Logistik-Datenbank, Erfassen von „key performance indicators“ von e-Logistik-Subsystemen für mehrere relevante Anwendungsfälle.  Entwicklung von Planungswerkzeugen für Elektro-Lkw-Flotten und Ladeinfrastruktur mit einem Tagesstromverbrauch von mehreren Megawattstunden. Das Investitionsplanungswerkzeug soll 10-15% der Gesamtinvestmentkosten im Vergleich zu einer Investmentstrategie ohne Modellierung und Simulation einsparen. Ebenfalls sollen im Rahmen eines TCO (Total Cost of Ownership) Optimierungsmodells Betriebsabläufe optimiert werden.  Entwickeln von neuen Geschäftsmodellen für Energieversorgungsunternehmen (EVUs) und Logistikunternehmen. Logistikunternehmen mit elektrischen LKW Flotten sind für EVUs ein neuer Kundenkreis. Sowohl EVUs als auch Logistikdienstleister können auf Basis der Ergebnisse des Projekts neue Geschäftsmodelle für emissionsfreie Logistikdienstleistungen anbieten.  Reduktion von Treibhausgasemissionen um 3600 Tonnen CO2-Äquivalent insgesamt während der Projektlaufzeit.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-01-01 - 2020-12-31

Der Fokus des Leitprojekts Connecting Austria ist ein automatisierter LKW-Konvoi. Welche Voraussetzungen braucht es für die Bildung, die Durchführung und die Auflösung des LKW-Konvois, um sicher von A nach B zu kommen. Connecting Austria behandelt den Use Case 5 „Gut versorgt“ des Aktionsplans zu Automatisiertem Fahren des BMVIT (Automatisiert - Vernetzt – Mobil, Juni 2016). Connecting Austria beforscht die Verbindung von vernetztem und automatisiertem Güterverkehr von West nach Ost-Österreich sowie von der Autobahn in die Stadt. Es wird der Weg eines energieeffizienten LKW-Konvois vom Versandort über die Autobahn bis zu einem Güterverteilzentrum am Stadtrand untersucht. Ein besonderes Augenmerk bei der Betrachtung dieser Lieferkette sind Herausforderungen aufgrund von unterschiedlichen Straßentypen und Verkehrssituationen, von ampelgesteuerten Kreuzungen, der Interaktion mit FußgängerInnen und anderen VerkehrsteilnehmerInnen sowie der Priorisierung des ÖPNV im Mischverkehr (autonome, semi-autonome Fahrzeuge und jene ohne Assistenzsysteme; Fahrzeuge mit unterschiedlichen Antrieben – Elektro, Diesel/Benzin, Alternative). Es werden vier Anwendungsszenarien in unterschiedlichen Testgebieten (Hallein, Enns, Wien) untersucht und gezeigt: (1) LKW-Konvoi fährt auf die Autobahn, (2) LKW-Konvoi fährt auf eine Gefahrenstelle zu, (3) LKW-Konvoi fährt von der Autobahn ab, (4) LKW-Konvoi fährt über eine ampelgeregelte Kreuzung. Es werden sowohl technische Forschungsfragen behandelt als auch Fragen zum Impact auf Verkehrssicherheit, Verkehrssteuerung, Verkehrseffizienz, Wirtschaft, Energie und Umwelt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-11-01 - 2017-11-30

Die Standards der Tierhaltung in Österreich werden in der konventionellen Landwirtschaft vor allem durch das österreichische Tierschutzgesetz vorgegeben. In welchem Ausmaß die Tierhaltung in Österreich auch höheren Standards entspricht als die im Tierschutzgesetz vorgesehenen Bestimmungen, ist bislang nicht im Kontext mit Gemeinschaftsverpflegung untersucht worden. Über die Herkünfte von in Österreich konsumiertem Frischfleisch und/oder verarbeitetem Fleisch gibt es große Wissenslücken. Neben dem österreichischen AMA-Gütesiegel gibt es in Österreich und der EU nur klare Herkunftsbestimmungen beim Frischfleisch von Rindern (beim Schweinefrischfleisch oder beim Geflügel sind Herkunftsangaben bisher nur freiwillig). Die Analyse zur Herkunft von verarbeitetem Fleisch (z.B. Wurstwaren, Faschiertes) ist noch schwieriger.

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