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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-11-01 - 2017-11-30

Die Standards der Tierhaltung in Österreich werden in der konventionellen Landwirtschaft vor allem durch das österreichische Tierschutzgesetz vorgegeben. In welchem Ausmaß die Tierhaltung in Österreich auch höheren Standards entspricht als die im Tierschutzgesetz vorgesehenen Bestimmungen, ist bislang nicht im Kontext mit Gemeinschaftsverpflegung untersucht worden. Über die Herkünfte von in Österreich konsumiertem Frischfleisch und/oder verarbeitetem Fleisch gibt es große Wissenslücken. Neben dem österreichischen AMA-Gütesiegel gibt es in Österreich und der EU nur klare Herkunftsbestimmungen beim Frischfleisch von Rindern (beim Schweinefrischfleisch oder beim Geflügel sind Herkunftsangaben bisher nur freiwillig). Die Analyse zur Herkunft von verarbeitetem Fleisch (z.B. Wurstwaren, Faschiertes) ist noch schwieriger.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-02-01 - 2022-01-31

Die Coordination and Support Action (CSA) SINCERE (Strengthening INternational Cooperation on climatE change Research) wird über das H2020 Programm der Europäischen Kommission gefördert und zielt auf die Stärkung der internationalen Klimawandelforschung ab. Dabei sind zwanzig Partner aus Europa und darüber hinaus involviert, welche ihren Beitrag zur Implementierung des Pariser Klimaabkommens, des Sendai Framework for Disaster Reduction und der UN Sustainable Development Goals leisten. SINCERE stärkt die Umsetzung der Strategic Research and Innovation Agenda (SRIA) von JPI Climate und baut auf existierenden Kooperationen wie zum Beispiel mit anderen JPIs, dem privaten Sektor, globalen Institutionen und anderen Akteuren in Forschung, Policy und Gesellschaft. Ein regionaler Fokus liegt dabei auf osteuropäischen Ländern sowie Afrika und Lateinamerika. SINCERE wird in enger Zusammenarbeit mit JPI Climate umgesetzt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-04-01 - 2019-03-31

Das Projekt cli-MATES wurde als Folgeprojekt des Forschungsprojekts AUTreach (6th ACRP call) konzipiert und untersucht das Potential von gruppenorientierter Klimakommunikation im Vergleich zu Klimakommunikations-Ansätzen, welche den Handlungsspielraum einzelner Individuen in den Vordergrund stellen. Hierbei soll vor allem die Rolle sozialer Normen, der Selbst –und Gruppenwirksamkeit im Kontext mit Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsmaßnahmen berücksichtigt werden. Zu Beginn wird eine Literaturrecherche sowie ein Scoping internationaler (Klima-)Kampagnen durchgeführt, um Faktoren ableiten zu können, welche kollektive Bemühungen zum Klimaschutz in der Altersgruppe junger Erwachsener begünstigen. Des Weiteren werden die GründerInnen bestehender Klima-Initiativen (in Österreich, Deutschland und UK) zu Fokusgruppen-Interviews eingeladen. Vorrangiges Ziel dieser Erhebung ist zu untersuchen, welche Rolle soziale Normen und die Selbst- und Gruppenwirksamkeit bei der Gründung und bei der Arbeit dieser Initiativen zukommt. Zusätzlich sollen aber auch etwaige Einflüsse sozialer Medien, kultureller und sozialer Aspekte und nationaler klimapolitischer Kontexte berücksichtigt werden. In der Folge werden neue kreative Methoden und Klima-Kommunikationsformate in einem Co-Design-Prozess gemeinsam mit jungen Erwachsenen (18-29Jährige) entwickelt. Das Herzstück dieses Prozesses bildet ein einwöchiger ‚Co-Design Retreat‘. Hier entwickeln die TeilnehmerInnen inspirierende, zielgruppenorientierte Geschichten zu Klimaschutzmaßnahmen und übersetzen diese in neue Klima-Kommunikationsformate. Dabei werden sie von WissenschaftlerInnen und professionellen Multi-Media-Designern unterstützt. Die Auswirkungen dieses Kooperationsprozesses auf die sozialen Normen, die Selbst- und Gruppenwirksamkeit der TeilnehmerInnen werden im Rahmen einer Pre-/Post-Analyse untersucht, wobei Telefoninterviews und Fokusgruppen zur Anwendung kommen.

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