Informationen zum Thema 3-Säulenprinzip

Das 3-Säulenprinzip ist das zentrale Identifikationsmerkmal sowohl der Bachelor- als auch der Masterstudien an der Universität für Bodenkultur Wien.

Im Bachelorstudium
besteht die Summe der Inhalte der Pflicht- und Wahllehrveranstaltungen aus mindestens je
25% Technik, Ingenieurwissenschaften
25% Naturwissenschaften sowie
25% Wirtschafts-, Sozial- und Rechtswissenschaften.

Ausgenommen vom 3-Säulenprinzip sind die Bachelorarbeit, die Pflichtpraxis sowie die freien Wahllehrveranstaltungen.

Im Masterstudium
besteht die Summe der Inhalte der Pflicht- und Wahllehrveranstaltungen aus mindestens je
15% Technik und Ingenieurwissenschaften
15% Naturwissenschaften sowie
15% Wirtschafts-, Sozial- und Rechtswissenschaften.

Ausgenommen vom 3-Säulenprinzip sind die Masterarbeit, die Pflichtpraxis sowie die freien Wahllehrveranstaltungen.


Tabelle: Prozentuelle Zuordnung der Pflicht- und Wahllehrveranstaltungen zu den 3 Säulen 

 


 

Österreichische Systematik der Wissenschaftszweige (Statistik Austria) als Orientierungspunkt (mit Einschränkungen - siehe unten) für die Zuordnung von Lehrveranstaltungen zu den 3 Säulen
Technik, Ingenieurwissenschaften / Naturwissenschaften / Wirtschafts-, Sozial- und Rechtswissenschaften: 

 http://www.statistik.at/kdb/downloads/pdf/OEFOS2002_EN_CAL_20070226_000000.pdf
 
Die Systematik stellt aus verschiedenen Gründen für die BOKU 3-Säulen-Zuordnung nur einen Orientierungspunkt dar, bspw. ist der Bereich Land- und Forstwirtschaft hier ein gesonderter Bereich - die Zuordnung dieser Themen muss also jedenfalls in andere Bereiche erfolgen. 
Die Systematik weist in manchen Bereichen Mehrfachzuordnungen auf, bspw. ist Kommunikationswissenschaft unter Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften eingereiht oder Agrarökonomie unter Land- und Forstwirtschaft und unter Wirtschaftswissenschaften.
Die Systematik befindet sich auf der 4-Steller-Ebene, d.h. der Detailliertheitsgrad von Lehrveranstaltungen wird nicht abgebildet.