Datenschutz


DATENSCHUTZ

GRUNDSÄTZLICHES ZUM DATENSCHUTZ:
Relevant sind ausschließlich jene Informationen, die die Behinderung/gesundheitliche Beeinträchtigung (psychisch und physisch) im Studium/am Arbeitsplatz betreffen. Diagnosen, Krankengeschichten, Beeinträchtigungen, die das Studium/die Arbeit nicht betreffen, sind nicht relevant. Ausnahmen sind alle Daten die, die/der Betroffene selbst - dokumentiert mit einer Unterschrift, bekannt geben möchte.
Weder das administrative noch das wissenschaftliche Personal der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) holt beeinträchtigungsbezogene Informationen von anderen Einrichtungen ( wie zum Beispiel von Ämter/Behörden, andere Universitäten, andere Einrichtungen, Eltern,Erziehungsberechtigte …) ein oder gibt beeinträchtigungsbezogene Informationen an Dritte weiter.
Es kommt zu keinem Abgleich von Datenbanken und/oder Informationsaustausch mit Sozialämtern, ÄrztInnen, TherapeutInnen und ähnliche Berufsgruppen von Seiten der Universität.

STUDIERENDE MIT BEHINDERUNG(EN) oder chronischen/psychischen Erkrankungen:
Bekanntgabe der Behinderung im Studium:
Studierene mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder mit Behinderungen können ihre beeinträchtigungsspezifische Informationen weitergeben - sind aber dazu nicht verpflichtet.
Eine Vorlage der entsprechenden Dokumente (fachärztliches Gutachten/Attest, Behindertenausweis. u.Ä.) bei der zuständigen Stelle der Behindertenbeauftragten oder bei der/dem LV-LeiterIn ist ausreichend.
Empfehlungsschreiben auf Grundlage eines aktuellen fachärztlichen Attests sollen nur die mit dem Studium verbundenen Einschränkungen enthalten. Keine Diagnosen oder Krankengeschichten.

ABWEICHENDE PRÜFUNGSMETHODE:
Studierende mit länger andauernder Behinderung haben gemäß §59 (1) Z 12 UG ein Recht auf abweichende Prüfungsmethoden, wenn die Behinderung die Ablegung der Prüfung in der vorgeschriebenen Methode unmöglich macht, und der Inhalt und die Anforderungen der Prüfungen durch eine abweichende Methode nicht beeinträchtigt werden.

Bedeutet: Prüfung mit gleichem Inhalt und gleicher Leistung, aber es wird ein anderer Modus gewählt.
In Bezug auf abweichende Prüfungsmethoden fallen darunter alle Studierende, die mittels eines fachärztlichen Attests (ein Attest von der HausärztIn zählt nicht) eine körperliche oder psychische Beeinträchtigung nachweisen können. Die Beeinträchtigung kann permanent sein, aber auch vorübergehend (z.B. Gipshand), sollte jedoch länger andauernd sein (zumindest 2 Monate im Semester inkl. Ferienzeiten).

Die Änderung des Prüfungsmodus steht immer in Zusammenhang mit der Form der Beeinträchtigung. Abhängig von den Anforderungen des Curriculums, kann dies bedeuten:

Bei schriftlichen Prüfungen:
o Erhalt von mehr Prüfungszeit (z.B. für Studierende mit Lese-Rechtschreibschwäche)
o Einsatz einer mündliche Prüfung oder die Ermöglichung des Einsatzes von Hilfsmitteln (z.B. für blinde Studierende)
o Das Ablegen der Prüfung in einem seperaten Raum (z.B. für Studierende mit Konzentrationsproblemen)

Bei mündlichen Prüfungen:
o Eine Begleitperson/AssistentIn kommt mit (keine Einmischung in Prüfungsgeschehen erlaubt)
o Eine Gebärdensprach-DolmetscherIn übersetzt
o Einsatz einer schriftliche Prüfung (z.B. für gehörlose Studierende)

Bei Exkursionen:o Das Erbringen von Ersatzleistungen statt Anwesenheit/Mitarbeit, wenn die aktive Teilnahme nicht möglich ist.

WEITERE INFORMATIONEN
Für weitere Fragen stehe ich jederzeit zur Verfügung:
Kontakt:
Behindertenbeauftragte (Stabsstelle zur Betreuung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen): ruth.scheiber(at)boku.ac.at