10.09.2013


BOKU startet Pilot-Projekt "BOKU-Mobil" (10.09.2013)

Die Universität für Bodenkultur Wien erklärt Forschung vor Ort

Forschungsaktivitäten transparent zu machen und der Bevölkerung näher zu bringen ist eine wesentliche Aufgabe, der sich Universitäten stellen müssen. Schliesslich geht es um weit mehr als um einen Leistungsnachweis: Wissensvermittlung und –information ist ein bildungspolitischer Auftrag  - aber auch eine Bereicherung für die Gesellschaft.

An der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) hat man jetzt ausgehend von der BOKU-Humusplattform mit dem Pilotprojekt „BOKU-Mobil“ einen Weg eingeschlagen, der räumliche Distanz, mangelnde Gelegenheit, Scheu, Berührungsängste oder das vermeintliche „ich bin nicht gebildet genug, um Forschung zu verstehen“ überwinden soll: Das neue BOKU-Mobil wird sich erstmals mit einem Team aus ForscherInnen und Studierenden auf den Weg zu den Menschen machen, um wissenschaftliche Forschung und Erkenntnisse auf anschauliche Weise aufzubereiten und eine Verbindung zur Praxis und zum täglichen Leben herzustellen. Das geschieht nicht nur durch eine verständliche Sprache, durch Experimente und Untersuchungen vor Ort, sondern auch durch Reaktion auf Anliegen aus der Praxis.

Das BOKU-Mobil wird zu unterschiedlichen Themen unterwegs sein und kann über die BOKU-Website (www.boku.ac.at) bzw. dem Kontakt am Ende dieser Aussendung angefordert werden.

Die ersten Termine zum Themenkreis Boden/Bodenorganik/Humus sind:

13. September 2013 in Stammersdorf
 “Weinhandwerk“, Senderstraße 27, 1210 Wien
von 10–15 Uhr

20. September 2013 in Pillichsdorf
 “Winzer Schmid“, Hauptstraße 17, 2211 Pillichsdorf von 10–15 Uhr

Weitere Termine richten sich nach den Wünschen des anfordernden Publikums. Die angebotenen Themen können sowohl für Praktiker (z.B. Landwirte, Winzer, Forstarbeiter) als auch für Schulen, Kindergärten oder andere Bildungseinrichtungen aufbereitet werden. Wenn das BOKU-Mobil eine Gemeinde besucht, sollen alle Bürgerinnen und Bürger von jung bis alt etwas erleben können. Die Experimente sind allgemein verständlich. Es sollen sowohl Menschen, die kaum etwas mit der Thematik zu tun haben, als auch Land- und Forstwirte, die täglich bei ihrer Arbeit mit Boden zu tun haben, Spannendes erfahren und vielleicht Interessantes mitnehmen können. Besonderes Augenmerk soll Kindern gelten. Zielgruppen sind daher auch (Fach)schulen, Kindergärten, andere Bildungseinrichtungen oder Gruppen interessierter Menschen. Die langjährigen Erfahrungen der beteiligten Personen mit der BOKU-KinderUni sind hier sehr nützlich.

Kontakt:

PD Dr. DI Ena Smidt und DI Johannes Tintner
Humusplattform der Universität für Bodenkultur Wien
Peter Jordan Straße 82
A-1190 Wien
ena.smidt(at)boku.ac.at
johannes.tintner(at)boku.ac.at
Tel.: 01/47654-4244 bzw. 01/47654-4245