Notfallvorsorge und Gefahrenabwehr


Notfallvorsorge und Gefahrenabwehr

Unser Ziel ist es, durch geeignete Vorsorgemaßnahmen Notfallsituationen und Unfälle möglichst zu vermeiden. Gelingt dies nicht, werden geeignete Maßnahmen ergriffen, um die Schäden für Personen, Umwelt und Sachen möglichst gering zu halten.

 

Störfälle:

Unser Umweltmanagementsystem soll uns darüber informieren, was bei Störfällen zu tun ist, damit die durch den Störfall verursachten Umweltauswirkungen möglichst gering gehalten werden. Dieses Handbuchkapitel regelt die Vorgangsweisen der Mitarbeiter unseres Betriebes, falls ein umweltrelevanter Störfall eingetreten ist. Zudem soll geregelt werden, wie die Störfallgefahr kontinuierlich reduziert werden kann.


Zunächst stellt sich die Frage, was denn ein Störfall ist:
Störfälle sind Abweichungen vom normalen Betriebszustand (z.B. defekte Geräte, Leckagen), Unfälle und außergewöhnliche Ereignisse (z.B. Ausfall der Stromversorgung, Sturmschaden).
Dabei unterscheiden wir einerseits zwischen Störfällen, die Sofortmaßnahmen verlangen (z.B. bei Ölaustritt wird Bindemittel auf das austretende Öl gegeben). Andererseits sind auch defekte Anlagen umweltrelevante „Störfälle“, da sie oft zu vermehrten Energieverbrauch, Abfallentstehungen etc. beitragen (z.B. Klimaanlage ist defekt).


Unser Ziel ist es, Störfälle möglichst zu vermeiden. Gelingt dies nicht, werden geeignete Maßnahmen ergriffen, um die durch den Störfall verursachten negativen Auswirkungen auf die Umwelt möglichst gering zu halten.


Sensible Bereiche (z.B. Muthgasse) sind über Zentrale Leittechnik (ZLT) erfaßt. Die Aktualisierung dieser Daten passiert laufend und obliegt dem TGB (Muthgasse).

 

Information: AN 8-03 Meldesystem für Störfälle aller Art.pdf