Universität für Bodenkultur Wien
Universitätsdirektion
Studienpläne

Studienplan Landwirtschaft

Studienplan

der Studienrichtung Landwirtschaft an der Universität für Bodenkultur Wien


Geänderte Fassung, zuletzt genehmigt mit Erlaß des Bundesministeriums für Wissenschaft und Verkehr vom 3. Juli 1997 GZ 68.716/19-I/A73/97.

Die Studienkommission der Studienrichtung Landwirtschaft an der Universität für Bodenkultur Wien erläßt auf Grund des Bundesgesetzes über Studienrichtungen der Bodenkultur, BGBl.Nr. 292/1969 in Verbindung mit den Bestimmungen des Allgemeinen Hochschul-Studiengesetzes, BGBl.Nr. 177/66, und unter Berücksichtigung der Studienordnung für die Studienrichtung Landwirtschaft, BGBl.Nr. 231/1992 (in den jeweils geltenden Fassungen) gemäß § 3 (2) und § 17 (1) des Allgemeinen Hochschul-Studiengesetzes, folgenden Studienplan für die Studienrichtung Landwirtschaft.

I. STUDIENABSCHNITT

Einteilung, Stundenzahl der Pflichtfächer

§ 1 (1) In den vier Semestern des ersten Studienabschnittes sind insgesamt 71 Wochenstunden aus den Prüfungsfächern zu absolvieren. Diese Prüfungsfächer (Pflichtfächer) gliedern sich in Diplomprüfungsfächer (Teilprüfungsfächer bzw. Prüfungsteile) und Vorprüfungsfächer.


(2) Als Diplomprüfungsfächer (Teilprüfungsfächer) des ersten Studienabschnittes sind eingerichtet:


a) Botanik   9 Wochenstunden

b) Chemie   14 Wochenstunden

c) Bodenkunde   4 Wochenstunden

d) Anatomie und Physiologie der Haustiere   4 Wochenstunden


(3) Als Vorprüfungfächer des 1. Studienabschnittes sind eingerichtet:

a) Mathematik   4 Wochenstunden

b) Physik   2 Wochenstunden

c) Statistik   4 Wochenstunden

d) Gesteinskunde   2 Wochenstunden

e) Zoologie     2 Wochenstunden

f) Rechtswissenschaften     5 Wochenstunden

g) Landschaftsgestaltung   2 Wochenstunden

h) Mikrobiologie   4 Wochenstunden

i) Genetik   2 Wochenstunden

j) Agrarökologie   5 Wochenstunden

k) Volkswirtschaftslehre   6 Wochenstunden

l) Forstwirtschaftslehre   2 Wochenstunden

Lehrveranstaltungen in den Pflichtfächern


§ 2 (1) In den Diplomprüfungsfächern (Teilprüfungsfächern) des 1. Studienabschnittes sind folgende Lehrveranstaltungen eingerichtet:


Wochenstunden


a) aus dem Diplomprüfungsfach (Teilprüfungsfach) "Botanik"


1. Allgemeine Botanik   3   VO

Übungen (Pflanzenanatomie)   2   UE

2. Spezielle Botanik für Landwirte   3   VO

  1   UE

  4 Tage   EX


b) aus dem Diplomprüfungsfach (Teilprüfungsfach) "Chemie"


1. Chemie I (entspricht "Allgemeine Chemie")   3   VO

2. Chemische Übungen I/II   8   UE

3. Chemie II   3   VO

c) aus dem Diplomprüfungsfach (Teilprüfungsfach) "Bodenkunde"


1. Allgemeine Bodenkunde   4   VO

  4 Tage   EX


d) aus dem Diplomprüfungsfach (Teilprüfungsfach) "Anatomie und Physiologie der Haustiere"


1. Anatomie und Physiologie der Haustiere   2   VO

  2   UE


(2) In den Vorprüfungsfächern der 1. Diplomprüfung sind folgende Lehrveranstaltungen eingerichtet:


a) zu "Mathematik"
1. Mathematik für Landwirte   3   VO

  1   UE

b) zu "Physik"
1. Physik für Landwirte   2   VO

c) zu "Statistik"

1. Einführung in die Statistik   2   VO

  2   UE

d) zu "Gesteinskunde"

1. Gesteinskunde - Geologie   1   VO

  1   UE

  1,5 T   EX

e) zu "Zoologie"

1. Zoologie für Landwirte   2   VO

  2 Tage   EX

f) zu "Rechtswissenschaften"
1. Allgemeine Rechtslehre   3   VO

2. Österreichisches Verfassungs- undVerwaltungsrecht   2   VO

g) zu "Landschaftsgestaltung"

1. Landschaftsgestaltung für Landwirte   2   VO

Wochenstunden

h) zu "Mikrobiologie"

1. Mikrobiologie für Landwirte   2   VO

  2   UE

i) zu "Genetik"

1. Einführung in die Genetik   2   VO

j) zu "Agrarökologie"

1. Agrarökologie   3   VO

  2 Tage   EX

2. Einführung in die Agrarwissenschaften (Einführungslehrveranstaltung)   2   VO

k) zu "Volkswirtschaftslehre"

1. Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik   6   VO

l) zu "Forstwirtschaftslehre"

1. Forstwirtschaftslehre für Landwirte   2   VO



(3) Die Verteilung der Lehrveranstaltungen auf die Studiensemester sowie Ort und Tageszeit ihrer Abhaltung sind den Kundmachungen der Universitätsdirektion (Studienführer) zu entnehmen.



Lehrveranstaltungen in den Freifächern


§ 3 Gemäß § 3 Abs. 1 letzter Satz der Studienordnung Landwirtschaft wird der Besuch von Freifächern im Umfang von 5 Wochenstunden empfohlen. Als Freifächer gelten alle an der Universität für Bodenkultur Wien eingerichteten Lehrveranstaltungen der Studienrichtungen Forst- und Holzwirtschaft, Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, Lebensmittel- und Biotechnologie, Landschaftsplanung und Landschaftspflege sowie die im Studienplan der Landwirtschaft eingeschobenen Freifächer.



Erste Diplomprüfung


§ 4 (1) Der erste Studienabschnitt wird mit der 1. Diplomprüfung abgeschlossen. Voraussetzungen für die Erlangung der 1. Diplomprüfung sind:


a) Die Inskription von 4 Semestern (abgesehen von den Fällen des § 14 Abs. 8 AHStG)


b) Der positive Abschluß der Vorprüfungsfächer gemäß § 1 Abs. 3 lit. a-l bzw. § 2 Abs. 2 lit. a-l

c) Der positive Abschluß der Diplomprüfungsfächer gemäß § 1 Abs. 2 lit. a-d bzw. § 2 Abs. 1 lit. a-d.


(2) Soll die 1.Diplomprüfung als kommissionelle Prüfung im Sinne des § 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes über Studienrichtungen der Bodenkultur BGBl.Nr. 292/1969 (i.d.g.F) abgehalten werden, so umfaßt der 1. Teil dieser kommissionellen Prüfung mindestens zwei, höchstens aber drei Teilprüfungsfächer des § 1 Abs. 2 lit. a Zif. 1-4. Im übrigen gelten die Bestimmungen des § 5 Abs. 2 und 3 der Studienordnung der Studienrichtung Landwirtschaft.


(3) Wenn die 1. Diplomprüfung nicht spätestens bis zum Ende des sechsten Semesters vollständig abgelegt wurde, sind weitere Semester in den zweiten Studienabschnitt nicht einzurechnen (§ 20 Abs. 3 AHStG).

II. STUDIENABSCHNITT


Einteilung, Stundenzahl der Fächer



§ 5 (1) Die 2. Diplomprüfung ist eine Gesamtprüfung, die in zwei Teilen abzulegen ist. Der erste Teil gliedert sich in einen für alle Studienzweige gemeinsamen und in einen nach Studienzweigen spezialisierten Abschnitt und kann sowohl in Form von Teilprüfungen oder als kommissionelle Prüfung abgelegt werden; der zweite Teil ist jedenfalls kommissionell abzulegen (§ 10 des Bundesgesetzes über Studienrichtungen der Bodenkultur). In den sechs Semestern des 2. Studienabschnittes sind insgesamt 126 Wochenstunden zu absolvieren, der Besuch von 10 Wochenstunden an Freifächern wird empfohlen.

(2) Im gemeinsamen Abschnitt (3. Studienjahr) sind Pflichtfächer (Diplom- und Vorprüfungsfächer, siehe § 6 Abs. 1 und 2) im Umfang von 54 Wochenstunden und Ergänzungsfächer (siehe § 6 Abs. 3 und 4), aus denen 20 Wochenstunden zu absolvieren sind, eingerichtet.



Fächer des gemeinsamen Abschnittes (3. Studienjahr)



§ 6 (1) Aus den Diplomprüfungsfächern (Teilprüfungsfächern) des zweiten Studienabschnittes sind im gemeinsamen Abschnitt folgende Lehrveranstaltungen eingerichtet:

Wochenstunden

a) Pflanzenbau I   4   VO

  2   UE

  5 Tage   EX

b) Pflanzenzüchtung I (Sortenwesen)   1   VO

c) Tierzucht I   3   VO

  1   UE

  3 Tage   EX

d) Allgemeine Betriebswirtschaftslehre   2   VO

  1   UE

e) Landwirtschaftliche. Betriebswirtschaftslehre I   3   VO

  1   UE

  2 Tage   EX

f) Landwirtschaftliche Verfahrenstechnik   5   VO

  2   UE

  2 Tage   EX


(2) Aus den Vorprüfungsfächern des zweiten Studienabschnittes sind im gemeinsamen Abschnitt folgende Lehrveranstaltungen eingerichtet:

a) Pflanzenschutz I   3   VO

  1   UE

  1 Tag   EX

b) Tierernährung I   3   VO

  1   UE

c) Tierhaltung   3   VO

d) Agrarpolitik I   2   VO

e) Landwirtschaftliche Regionalplanung I   2   VO

  1 Tag   EX

Wochenstunden

f) Betriebliches Rechnungswesen   2   VO

  2   UE

g) Agrarmärkte   2   VO

  1   UE

h) Marketing   2   VO

  1   UE

i) Grundlagen der Landtechnik   3   VO

  1   UE

  2 Tage   EX

(3) In den gemäß § 5 Abs. 2 im gemeinsamen Abschnitt eingerichteten agrarwissenschaftliche Ergänzungsfächern sind Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 20 Wochenstunden zu absolvieren. Diese Ergänzungsfächer sind nach Bereichen gegliedert, wobei unabhängig von der späteren Wahl des Studienzweiges aus jeden Bereich die diversen Prüfungsteile (jeweils VO, Übung bzw. Exkursion zusammen) gewählt werden können. Es wird empfohlen, nur maximal 8 Wochenstunden aus einem Bereich zu wählen (ausgenommen Studierende des Studienzweiges Gartenbau: für diese wäre eine stärkere Vertiefung im Bereich Gartenbau sinnvoll)



(4) Aus den agrarwissenschaftlichen Ergänzungsfächern sind folgende Lehrveranstaltungen einge-
richtet:

a) im Bereich Pflanzenproduktion


1. Obstbau I   2   VO

  2 Tage   EX

2. Weinbau I   2   VO

  1 Tag   EX

3. Bodenbearbeitung und Bodenschutz   3   VO

  1 Tag   EX

4. Verarbeitung pflanzlicher Produkte   2   VO

5. Vegetationsökologie für Landwirte   2   VO

  2 Tage   EX


b) im Bereich Tierproduktion


1. Milchkunde und -technologie   3   VO

2. Fleischkunde   2   VO

3. Kleintierkunde   2   VO

4. Rationsgestaltung   1   VO

  1   UE

5. Populationsgenetik I   1   VO

  1   UE

6. Spezielle Grundlagen der Physiologie   1   VO


c) im Bereich Agrarökonomik


1. Unternehmensformen   2   VO

2. Organisation und Führung   2   VO

3. Agrarsoziologie   2   VO

  2   SE

Wochenstunden

4. Empirische Methoden der Sozialforschung   2   VO

5. Waren- und Zahlungsverkehr   2   VO

6. Welternährungswirtschaft   2   VO


d) im Bereich Allgemeine Agrarwissenschaften


1. Meteorologie und Klimatologie   2   VO

  1   UE

2. Landwirtschaftliche Baukunde   2   VO

3. Betriebliches Umweltmanagement und Umweltinformationssysteme   2   VO

4. Humanökologie   2   VO

5. Ernährungslehre   2   VO

6. Biochemie I für Landwirte   2   VO

7. Einführung in die Insektenkunde   2   VO


e) im Bereich Gartenbau


1. Gemüsebau I   2   VO

  2   UE

  2 Tage   EX

2. Zierpflanzenbau I   2   VO

  2   UE

  2 Tage   EX

3. Baumschulwesen   2   VO

  1   UE

  2 Tage   EX

4. Staudenkunde, Beet- und Balkonpflanzen I   2   VO

5. Zell- und Gewebekultur   1   VO

  3   UE



Fächer des nach Studienzweigen spezialisierten Abschnittes

(4. und 5. Studienjahr)



§ 7 (1) Ab dem 4. Studienjahr erfolgt die Spezialisierung in die Studienzweige Pflanzenproduktion, Tierproduktion, Agrarökonomik und Gartenbau. Im 4. und 5. Studienjahr sind 52 Wochenstunden an Diplomprüfungsfächer und Wahlfächer zu absolvieren.



(2) Die Verteilung der Lehrveranstaltungen auf die Studiensemester sowie Ort und Tageszeit ihrer Abhaltung sind den Kundmachungen der Universitätsdirektion (Studienführer) und der Institute zu entnehmen.



Studienzweig Pflanzenproduktion



§ 8 (1) Im Studienzweig Pflanzenproduktion sind Diplomprüfungsfächer (siehe Abs. 2) im Umfang von 24 Wochenstunden und Wahlfächer (siehe Abs. 3), aus denen 28 Wochenstunden zu absolvieren sind, eingerichtet.


(2) Aus den Diplomprüfungsfächern des Studienzweiges Pflanzenproduktion sind folgende Lehrveranstaltungen eingerichtet:

Wochenstunden


a) Pflanzenbau II   6   VO

  2   UE

  6 Tage   EX
b) Pflanzenschutz II   4   VO

  4   UE
  6 Tage   EX
c) Pflanzenzüchtung II   4   VO

  4   UE

  4 Tage   EX

(3) Als Wahlfächer des Studienzweiges Pflanzenproduktion sind nachfolgende Lehrveranstaltungen eingerichtet:

1. Landwirtschaftliche Bodenkunde   2   VO

    2   UE
  2 Tage   EX

2. Statistische Methoden i.d.Pflanzenproduktion   2   VO

  2   UE

3. Grünlandwirtschaft   4   VO
  2 Tage   EX

4. Obstbau II     2   VO

    2   UE
  4 Tage   EX

5. Kulturtechnik für Landwirte   3   VO

6. Weinbau II   2   VO
  1 Tag   EX

7. Technologie des Weines   3   VO

8. Unkrautbiologie   2   VO
  3 Tage   EX

9. Schutz lagernder Erntegüter   2   VO
  2 Tage   EX

Wochenstunden

10. Pflanzenernährung   4   VO

    2   UE

11. Pflanzenproduktion in den Tropen und Subtropen   4   VO

12. Rebsortenkunde   2   VO

    1   UE

13. Grundzüge des ökologischen Landbaus   4   VO
  2 Tage   EX

14. Ausgewählte Kapitel des ökologischen Landbaus   2   SE
  1 Tag EX

15. Agrometeorologie   2   VO

16. Bodenkulturwissenschaften in Entwicklungsländern   4   VO
  2   SE

17. Grundlagen und Methoden der Unkrautbekämpfung   2   VO

    2   UE

18. Integrierter Pflanzenschutz im Obst- und Weinbau   2   VO

  1   UE
  2 Tage   EX

19. Agrargeographie   1   VO
  2 Tage   EX

20. Bodenzoologie   2   VO

    1   UE

21. Bodenmikrobiologie   1   VO

    3   UE

22. Bodenchemie   2   VO

    2   UE

23. Vermeidung, Verringerung und Verwertung von Abfällenen   2   VO

24. Kompostierungstechnik   2   VO
  2 Tage   EX

25. Gesteinsverwitterung und Bodenbildung   2   VO

26. Agrarische Operationen   2   VO

27. Aktuelle Pflanzenschutzprobleme in Österreich   2   VO

28. Umwelttechnik   3   VO

29. Verfahrenstechnik II für Lebensmittel- u. Biotechnologen   4 VO

Wochenstunden

30. Feldgemüsebau   2   VO

31. "Fremdsprachen unter besonderer Berücksichtigung der BOKU-   4   VO
relevanten Fachsprachen" mit Auswahlmöglichkeit zwischen:
a) Englische Fachsprache
b) Französische Fachsprache
c) Spanische Fachsprache
d) Italienische Fachsprache
e) Schwedische Fachsprache

32. Molekulare Pflanzenzüchtung   2   VO

33. Energie und Umwelttechnik   2   VO
  3 Tage   EX

34. Multivariate Statistik   2   VO

35. Freilandpraktikum zu ökologischen Landbau   1   PR

36. Betriebsanalyse und Umstellungsplanung   4   SE

37. Molekularbiologie der Pflanze - Pathogen - Interaktion   2   VO

38. Ökologie und Soziologie des Grünlandes   1   VO
  2   UE

39. Bodenbildung und -systematik   2   VO

  2   UE

40. Chemie des Bodenwassers   2   VO

  1   UE

(4) Weiters ist aus dem Teilgebiet des Prüfungsfaches, dem das Thema der Diplomarbeit zuzuordnen ist, ein Diplomandenseminar soweit angeboten zu absolvieren.

Studienzweig Tierproduktion

§ 9 (1) Im Studienzweig Tierproduktion sind Diplomprüfungsfächer (siehe Abs. 2) im Umfang von 19 Wochenstunden und Wahlfächer (siehe Abs. 3), aus denen 33 Wochenstunden zu absolvieren sind, eingerichtet.

(2) Aus den Diplomprüfungsfächern des Studienzweiges Tierproduktion sind folgende Lehrveranstaltungen eingerichtet:


Wochenstunden

a) Tierzucht II   4   VO

  2   UE
  3 Tage   EX
b) Tierernährung II   4   VO

  2   UE

  2 Tage   EX
c) Tierhaltungssysteme   3   VO

  1   UE
  1 Tag   EX

d) Milchwirtschaft   2   VO

  1   UE

  1 Tag   EX

(3) Als Wahlfächer des Studienzweiges Tierproduktion sind nachfolgende Lehrveranstaltungen eingerichtet:

1. Statistische Methoden in der Tierproduktion   2   VO

    2   UE

2. Populationsgenetik II   2   VO

    2   UE

3. Zuchtplanung und Zuchtorganisation   2   VO

    1   UE

4. Molekulare Haustiergenetik   2   VO

  1   UE
  1 Tag   EX

5. Angewandte Tierphysiologie   3   VO

    1   UE

6. Futtermittelkunde   2   VO

    1   UE

7. Futtermittelanalytik   1   VO

    3   UE

8. Technologie der Mischfutterherstellung   2   VO
  1 Tag   EX

Wochenstunden

9. Futtermittelrechtliche Grundlagen   2   VO

10. Nutztierethologie   2   VO

  2   UE
  1 Tag   EX

11. Verfahrenstechnik in der Tierhaltung   3   SE
  1 Tag   EX

12. Tierhygiene   4   VO

13. Alpwirtschaft   2   VO

14. Grünlandwirtschaft   4   VO
  2 Tage   EX

15. Pferdekunde   2   VO
  1 Tag   EX

16. Bienenkunde   2   VO

  2   UE
  1 Tag   EX

17. Geflügelkunde   2   VO
  1 Tag   EX

18. Kleinwiederkäuer- und Kaninchenkunde   2   VO
  1 Tag   EX

19. Einführung in die Aquakultur   1   VO

20. Angewandte Fischökologie   1   VO

  1   UE
  1 Tag   EX

21. Milchwissenschaftliches Seminar   2   SE

22. Milchwirtschaftliches Praktikum   1 Woche   PR

23. Lebensmittelmikrobiologie   3   VO

24. Technologie der Fleischverarbeitung   3   VO

25. Qualitätsuntersuchung tierischer Produkte   1   VO

    3   UE

26. Grundzüge des ökologischen Landbaues   4   VO
  2 Tage   EX

27. Sicherheitstechnik in der Landwirtschaft   2   VO

28. Mechanisierung im Bergbauernbetrieb   2   VO

Wochenstunden

29. "Fremdsprachen unter besonderer Berücksichtigung der BOKU-   4   VO
relevanten Fachsprachen" mit Auswahlmöglichkeit zwischen:
a) Englische Fachsprache
b) Französische Fachsprache
c) Spanische Fachsprache
d) Italienische Fachsprache
e) Schwedische Fachsprache

(4) Weiters ist aus dem Teilgebiet des Prüfungsfaches, dem das Thema der Diplomarbeit zuzuordnen ist, ein Diplomandenseminar soweit angeboten zu absolvieren.

Studienzweig Agrarökonomik

§ 10 (1) Im Studienzweig Agrarökonomik sind Diplomprüfungsfächer (siehe Abs. 2) im Umfang von 26 Wochenstunden und Wahlfächer (siehe Abs. 3), aus denen 26 Wochenstunden zu absolvieren sind, eingerichtet.

(2) Aus den Diplomprüfungsfächern des Studienzweiges Agrarökonomik sind folgende Lehrveranstaltungen eingerichtet:

a) Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre II   3   VO

  3   UE

  3   SE

  3 Tage   EX
b) Agrarmarketing   4   VO

  2   UE
  2   SE

  2 Tage   EX
c) Agrarpolitik II   2   VO
  2   SE

d) Landwirtschaftliche Regionalplanung II   3   VO
  2   SE

  1 Tag   EX

(3) Als Wahlfächer des Studienzweiges Agrarökonomik sind nachfolgende Lehrveranstaltungen eingerichtet:

1. Management in Wirtschaft und Verwaltung   2   VO

2. Bank- und Kreditwesen   2   VO

3. Steuerlehre mit besonderer Berücksichtigung der Landwirtschaft   2 VO

4. Handelsrecht   2   VO

5. Operative und strategische Planung in der Ernährungswirtschaft   2   VO

    1   SE

Wochenstunden

6. Genossenschaftswesen   2   VO

7. Soziologie des ländlichen Raumes   2   VO

8. Wirtschafts- und Agrarpolitik der Europäischen Union   2   VO

9. Makroökonomische Grundlagen der Wirtschafts und Agrarpolitik   2   VO

10. Agrarrecht   2   VO

11. Umweltökonomik   3   VO

12. Ressourcenökonomik   2   VO

13. Umweltpolitik   2   VO

14. Ökonometrie   2   VO
  2   SE

15. Quantitative Methoden der Wirtschaftsforschung   2   VO

16. Grundlagen der Softwareprojektierung für Agrarökonomen   2   VO

17. Weltlandwirtschaft und weltwirtschaftliche Strukturen   2   VO

18. Taxation in der Landwirtschaft   2   VO

19. Präsentationstechnik   2   VO

20. Wirtschafts- und Agrarpolitik der überseeischen Länder   2   VO

21. Umweltethik   2   VO

22. Arbeitsorganisation   2   VO

23. Betriebswirtschaftlehre des Agrarhandels   2   VO

24. Weltagrarmärkte   2   VO

25. Regionalpolitik im ländlichen Raum   2   VO

26. "Fremdsprachen unter besonderer Berücksichtigung der BOKU-   4   VO
relevanten Fachsprachen" mit Auswahlmöglichkeit zwischen:
a) Englische Fachsprache
b) Französische Fachsprache
c) Spanische Fachsprache
d) Italienische Fachsprache
e) Schwedische Fachsprache

Wochenstunden

27. Prognosemethoden der Landschaftsplanung sowie Markt- und
Marketingforschung   2   VO

28. Einführung in Recht und Politik der Europäischen Union   2   VO

29. Direktvermarktung   2   SE

(4) Weiters ist aus dem Teilgebiet des Prüfungsfaches, dem das Thema der Diplomarbeit zuzuordnen ist, ein Diplomandenseminar soweit angeboten zu absolvieren.

Studienzweig Gartenbau

§ 11 (1) Im Studienzweig Gartenbau sind Diplomprüfungsfächer (siehe Abs. 2) im Umfang von 14 Wochenstunden und Wahlfächer (siehe Abs. 3), aus denen 38 Wochenstunden zu absolvieren sind, eingerichtet.

(2) Aus den Diplomprüfungsfächern des Studienzweiges Gartenbau sind folgende Lehrveranstaltungen eingerichtet:

a) Gemüsebau II   2   VO

  2   UE
  2   EX
b) Zierpflanzenbau II   2   VO

  2   UE
  2 Tage   EX
c) Obstbau II   2   VO

  2   UE
  2 Tage   EX

d) Weinbau II   2   VO
  2 Tage   EX

(3) Als Wahlfächer des Studienzweiges Gartenbau sind, getrennt nach Wahlfachkatalogen, nachfolgende Lehrveranstaltungen eingerichtet, aus denen Prüfungen im Ausmaß von insgesamt 38 Wochenstunden zu absolvieren sind:

1. "Fremdsprachen unter besonderer Berücksichtigung der BOKU-   4   VO
relevanten Fachsprachen" mit Auswahlmöglichkeit zwischen:
a) Englische Fachsprache
b) Französische Fachsprache
c) Spanische Fachsprache
d) Italienische Fachsprache
e) Schwedische Fachsprache


Wochenstunden

a) Spezielle Gartenbauwissenschaften

1. Pflanzenschutz im Gartenbau   3   VO

  2   UE
  2 Tage   EX


2. Technik im Garten-, Obst- und Feldgemüsebau   2   VO
  1 Tag EX


3. Technik im Gewächshaus   2   VO
  1 Tag   EX


4. Kältetechnik und Kühllagerung   3   VO
  2 Tage   EX


5. Obstsortenkunde   2   VO

6. Ertragsoptimierung und Qualitätssicherung im Obstbau   2   VO

  1   UE
  2 Tage   EX

7. Praktische Übungen zu Vermehrung und Schnitt im Obstbau   1   VO

  2   UE

8. Grundlagen der Obstverwertung   2   VO
  1 Tag   EX

9. Vermarktungsstrategien   2   VO

10. Rebsortenkunde   2   VO

  1   UE

11. Technologie des Weines   3   VO

12. Pflanzenernährung im Gartenbau   2   VO

    2   UE

13. Integrierter Pflanzenschutz im Obst- und Weinbau   2   VO

    1   UE

    2 Tage   EX

14. Spezielle Kulturen im Gemüsebau   2   VO

    1 Tag   EX

15. Feldgemüsebau   2   VO

16. Arznei- und Gewürzpflanzen   2   VO

    2 Tage   EX

17. Floristik   1   VO

    2   UE

Wochenstunden

18. Technologie der Obst- und Gemüseverarbeitung   3   VO

    1 Tag   EX

19. Ausgewählte Kapitel des Zierpflanzenbaus   2   VO

    1   UE

    1 Tag   EX

20. Staudenkunde, Beet- und Balkonpflanzen II   2   VO

  2   UE

    2 Tage   EX

21. Gehölzkunde   3   VO

(Feldarbeiten)   2 Tage   EX

22. Spezielle Standortkunde und Verwendung von Ziergehölzen   1   VO

  1   UE

  1 Tag   EX

23. Schnittblumen, Schnittgrün und Fruchtzweige   2   VO

    1 Tag   EX

24. Friedhofsgärtnerei   2   VO

    1 Tag   EX

25. Allgemeine Gestaltungslehre   2   VO

26. Vegetationstechnik   2   VO

27. Ingenieurbiologie   2   VO

28. Grundlagen des ökologischen Gartenbaues   2   VO

    2   UE

    2 Tage   EX

29. Zimmerpflanzen   2   VO

    1   UE

    2 Tage   EX

30. Kultivierung von Speisepilzen   2   VO

    1 Tag   EX

31. Extensiver Obstbau   1   VO

    1   UE

    1 Tag   EX

32. Gartenkunst und Architektur Ostasiens (China, Korea, Japan)   2   VO

    2 Tage   EX

33. Farbe im Gartenbau   2   VO

    1   UE

    2 Tage   EX

Wochenstunden

b) Allgemeine Gartenbauwissenschaften


1. Einführung in die Klimatechnik   2   VO

2. Landwirtschaftliche Bodenkunde   2   VO

    2   UE

    2 Tage   EX

3. Böden, Erden und Substrate im Gartenbau   2   VO

    2   UE

    2 Tage   EX

4. Bodenzoologie   2   VO

    1   UE

5. Bodenmikrobiologie   1   VO

    3   UE

6. Bodenchemie   2   VO

    2   UE

7. Kompostierungstechnik   2   VO

    2 Tage   EX

9. Biologie und Ökologie wichtiger Nützlinge und Pflanzenschädlinge
im Gartenbau   2   VO

  1   UE

  2 Tage   EX

10. Agrometeorologie   2   VO

11. Wasserhaushalt der Pflanzen   2   VO

12. Pflanze unter Temperatur und Strahlung (Ökophysiologie)   2   VO

13. Lebensmittelchemie (Obst und Gemüse)   3   VO

14. Nutzpflanzenkunde für Gartenbau   2   VO

15. Geschichte der Kulturpflanzen und prähistorische Landwirtschaft
in Mitteleuropa   1   VO

16. Vermessungskunde   2   VO

    2   UE

17. Landschaftsplanung für den Gartenbau   2   VO

    2   UE

18. Geschichte der Landschaftsgestaltung und Gartenkunst   2   VO

    2   UE

19. Freiraumgestaltung   4   VO

Wochenstunden

20. Spezielle BWL für den Gartenbau   2   VO

21. Marktwirtschaft im Gartenbau   2   VO

22. Spezielle Pflanzenzüchtung für den Gartenbau   2   VO

    1   UE

23. Bioaktive Naturstoffe aus Nutzpflanzen (Verbreitung und
ökologische Funktion)   2   VO

24. Unkrautbiologie   2   VO

    3 Tage   EX

25. Automatisierte Verfahren im Gartenbau   1   VO

    2   UE

(4) Weiters ist aus dem Teilgebiet des Prüfungsfaches, dem das Thema der Diplomarbeit zuzuordnen ist, ein Diplomandenseminar soweit angeboten zu absolvieren.

Landwirtschaftliche Praxis

§ 12 (1) Die Pflichtpraxis im Ausmaß von drei Monaten ist in Form einer Ferialpraxis, womöglich zwischen dem 6. und 7. Semester abzulegen.

(2) Bei Ableistung der Pflichtpraxis in einem nicht landwirtschaftlichen Betrieb hat der Studierende das Einverständnis eines Universitätslehrers einzuholen, der für ein tragendes Fach des in Aussicht genommenen Studienzweiges zuständig ist.

(3) Die Anmeldung zur Pflichtpraxis sowie Form und Inhalt der schriftlichen Aufzeichnungen richten sich nach den Bestimmungen der Studienkommission.

Diplomarbeit

§ 13 (1) Das Thema der Diplomarbeit ist einem gewählten Studienzweig zugehörigem Fach zu entnehmen. Der Kandidat kann das Thema aus einer Anzahl von Vorschlägen, nach Maßgabe des § 25 (1) des AHStG, auswählen.

(2) Dem Angehörigen des Lehrkörpers, der das Thema der gewählten Diplomarbeit vorgeschlagen hat, obliegt auch die Betreuung des Kandidaten bei der Ausarbeitung der Diplomarbeit sowie ihre Begutachtung. Er hat nach Anhörung des Kandidaten im Einvernehmen mit dem Präses der zuständigen Prüfungskommission festzusetzen, ob die Diplomarbeit als Institutsarbeit oder als Hausarbeit durchzuführen ist.

(3) Die Diplomarbeit ist bei der Prüfungskommission zur Abhaltung der zweiten Diplomprüfung einzureichen.

Zulassungsvoraussetzungen zur Zweiten Diplomprüfung

§ 14 (1) Die zweite Diplomprüfung ist eine Gesamtprüfung, die in zwei Teilen zu absolvieren ist. Die Zulassung zum ersten Teil der zweiten Diplomprüfung setzt die erfolgreiche Ablegung der ersten Diplomprüfung unter Beachtung des § 20 Abs. 3 AHStG voraus.

(2) Der Nachweis über die erfolgreiche Ablegung der Vorprüfungsfächer zur zweiten Diplomprüfung ist jedoch erst mit dem Ansuchen um Zulassung zum zweiten Teil der zweiten Diplomprüfung zu erbringen.

(3) Der zweite Teil der zweiten Diplomprüfung ist kommissionell aus dem Teilgebiet des Prüfungsfaches, dem das Thema der Diplomarbeit zuzuordnen ist sowie einem Teilgebiet eines Prüfungsfaches, das als ein Schwerpunkt des Studienzweiges anzusehen ist, abzulegen.

(4) Die Zulassung zum zweiten Teil der zweiten Diplomprüfung setzt voraus:


a) die erfolgreiche Ablegung der ersten Diplomprüfung,
b) die Inskription der vorgesehenen Zahl von Semestern,
c) die erfolgreiche Ablegung der Vorprüfungen,
d) die erfolgreiche Ablegung des ersten Teils der zweiten Diplomprüfung,
e) die Approbation der Diplomarbeit,
f) die Absolvierung der im Studienplan vorgesehenen Pflichtpraxis.

Prüfungsfächer der einzelnen Studienzweige (Gliederung)
Allgemeines

§ 15 Die Prüfungsfächer der zweiten Diplomprüfung sämtlicher Studienzweige gliedern sich in Diplomprüfungsfächer (D2), Vorprüfungsfächer (V2), Ergänzungs- und Wahlfächer (W2) und sind gemäß den oben angeführten Bestimmungen im gemeinsamen sowie in den nach Studienzweigen spezialisierten Abschnitt positiv zu absolvieren.

Prüfungsfächer des Studienzweiges Pflanzenproduktion


§ 16 (1) Der Studienzweig Pflanzenproduktion gliedert sich in folgende Teilprüfungen (Prüfungsteile):


a) Teilprüfung Pflanzenproduktion (D2)
1. Prüfungsteil: Pflanzenbau I
2. Prüfungsteil: Pflanzenzüchtung I (Sortenwesen)
3. Prüfungsteil: Pflanzenbau II
4. Prüfungsteil: Pflanzenschutz II
5. Prüfungsteil: Pflanzenzüchtung II


b) Teilprüfung Tierproduktion (D2)
1. Prüfungsteil: Tierzucht I

c) Teilprüfung Agrarökonomik (D2)
1. Prüfungsteil: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
2. Prüfungsteil: Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre I

d) Teilprüfung Landtechnik (D2)

1. Prüfungsteil: Landwirtschaftliche Verfahrenstechnik

e) Teilprüfung Wahlfächer gemäß § 8 Abs. 3 (W)

f) Teilprüfung agrarwissenschaftliche Ergänzungsfächer gemäß § 6 Abs. 3 und 4 (W)

(2) Im Studienzweig Pflanzenproduktion sind Vorprüfungsfächer (V2) im Umfang und Ausmaß gemäß § 6 Abs. 2 positiv zu absolvieren.


Prüfungsfächer des Studienzweiges Tierproduktion


§ 17 (1) Der Studienzweig Tierproduktion gliedert sich in folgende Teilprüfungen (Prüfungsteile):

a) Teilprüfung Pflanzenproduktion (D2)
1. Prüfungsteil: Pflanzenbau I
2. Prüfungsteil: Pflanzenzüchtung I (Sortenwesen)


b) Teilprüfung Tierproduktion (D2)

1. Prüfungsteil: Tierzucht I
2. Prüfungsteil: Tierzucht II
3. Prüfungsteil: Tierernährung II
4. Prüfungsteil: Tierhaltungssysteme
5. Prüfungsteil: Milchwirtschaft

c) Teilprüfung Agrarökonomik (D2)
1. Prüfungsteil: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
2. Prüfungsteil: Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre I

d) Teilprüfung Landtechnik (D2)

1. Prüfungsteil: Landwirtschaftliche Verfahrenstechnik

e) Teilprüfung Wahlfächer gemäß § 9 Abs. 3 (W)

f) Teilprüfung agrarwissenschaftliche Ergänzungsfächer gemäß § 6 Abs. 3 und 4 (W)

(2) Im Studienzweig Tierproduktion sind Vorprüfungsfächer (V2) im Umfang und Ausmaß
gemäß § 6 Abs. 2 positiv zu absolvieren.

Prüfungsfächer des Studienzweiges Agrarökonomik

§ 18 (1) Der Studienzweig Agrarökonomik gliedert sich in folgende Teilprüfungen (Prüfungsteile):

a) Teilprüfung Pflanzenproduktion (D2)

1. Prüfungsteil: Pflanzenbau I

2. Prüfungsteil: Pflanzenzüchtung I (Sortenwesen)

b) Teilprüfung Tierproduktion (D2)

1. Prüfungsteil: Tierzucht I

c) Teilprüfung Agrarökonomik (D2)

1. Prüfungsteil: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
2. Prüfungsteil: Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre I

3. Prüfungsteil: Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre II

4. Prüfungsteil: Agrarmarketing

5. Prüfungsteil: Agrarpolitik II

6. Prüfungsteil: Landwirtschaftliche Regionalplanung II

d) Teilprüfung Landtechnik (D2)

1. Prüfungsteil: Landwirtschaftliche Verfahrenstechnik

e) Teilprüfung Wahlfächer gemäß § 10 Abs. 3 (W)

f) Teilprüfung agrarwissenschaftliche Ergänzungsfächer gemäß § 6 Abs. 3 und 4 (W)

(2) Im Studienzweig Agrarökonomik sind Vorprüfungsfächer (V2) im Umfang und Ausmaß
gemäß § 6 Abs. 2 positiv zu absolvieren.

Prüfungsfächer des Studienzweiges Gartenbau

§ 19 (1) Der Studienzweig Gartenbau gliedert sich in folgende Teilprüfungen (Prüfungsteile):

a) Teilprüfung Pflanzenproduktion (D2)

1. Prüfungsteil: Pflanzenbau I

2. Prüfungsteil: Pflanzenzüchtung I (Sortenwesen)

b) Teilprüfung Tierproduktion (D2)

1. Prüfungsteil: Tierzucht I

c) Teilprüfung Agrarökonomik (D2)

1. Prüfungsteil: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
2. Prüfungsteil: Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre I

d) Teilprüfung Landechnik (D2)

1. Prüfungsteil: Landwirtschaftliche Verfahrenstechnik

e) Teilprüfung Gartenbau (D2)

1. Prüfungsteil: Gemüsebau II

2. Prüfungsteil: Zierpflanzenbau II

3. Prüfungsteil: Obstbau II

4. Prüfungsteil: Weinbau II

f) Teilprüfung Wahlfächer gemäß § 11 Abs. 3 (W)

g) Teilprüfung agrarwissenschaftliche Ergänzungsfächer gemäß § 6 Abs. 3 und 4 (W)

(2) Im Studienzweig Gartenbau sind Vorprüfungsfächer (V2) im Umfang und Ausmaß
gemäß § 6 Abs. 2 positiv zu absolvieren.

III. Übergangsbestimmungen

Allgemeiner Teil

§ 20 (1) Ab dem Wintersemester 1992/93 können Studierende der Studienrichtung Landwirtschaft, die ihr Studium nach der alten Studienordnung begonnen haben, in die neue Studienordnung (und somit in den neuen Studienplan) nach Maßgabe des Lehrangebotes durch schriftliche Erklärung übertreten. Gemäß Beschluß der Studienkommission vom 25.05.1992 tritt der neue Studienplan nur stufenweise in Kraft. Im Wintersemester 1992/93 und Sommersemester 1993 werden daher nur die Lehrveranstaltungen des 1. Studienjahres (siehe VOsverzeichnis) angeboten. Der Übertritt ist daher zunächst nur für Studierende des 1. Abschnittes der alten Studienordnung und hier auch nur unter Rücksichtnahme des Lehrangebotes möglich.

(2) Die nach der alten Studienordnung bis zur Abgabe der schriftlichen Erklärung inskribierten Semester werden in die neue Studienordnung eingerechnet.

(3) Die nach dem alten Studienplan besuchten, aber noch nicht mit Prüfung abgeschlossenen Fächer können nach Abgabe der schriftlichen Erklärung gemäß Abs. 1 auch nach dem neuen Studienplan der Studienrichtung Landwirtschaft abgeschlossen werden.

(4) Soferne die Lehrveranstaltungen nach neuem Studienplan noch nicht eingerichtet wurden, sind die äquivalenten Lehrveranstaltungen des alten Studienplanes der Studienrichtung Landwirtschaft heranzuziehen. In diesen Fällen gelten die Äquivalenzbestimmungen wie folgt:

Besonderer Teil

§ 21 (1) Folgende Fächer der alten Studienordnung (in der erstenSpalte) werden für folgende Fächer der neuen Studienordnung (angeführt in der zweiten Spalte) angerechnet bzw. sind äquivalent:

Fächer der alten Studienordnung Fächer der neuen Studienordnung

werden angerechnet für (äquivalent mit)

Erster Abschnitt:
(in der Klammer: Gesamtstundenanzahl der Lehrveranstaltungen)

1) Allgemeine Botanik VO, Ü (6)

Allgemeine Botanik VO, Ü

+ Einführung in die Genetik VO (7)

2) Spezielle Botanik f. LW VO, Ü, EX (5)

Spezielle Botanik für LW VO, Ü, EX
+Landwirtsch. Pflanzensoziologie (= Vegetationsökologie für Landwirte)VO, EX (6)

3) Chemie I VO (4)

Chemie I VO (3)

4) Chemie II VO (4)

Chemie II VO
+ Biochemie I für LW VO (5)

5) Chem. Übungen I/II (10)

Chem. Übungen I/II (8)

6) Allg. Bodenkunde VO, EX (4)

Allg. Bodenkunde VO, EX (4)

7) Anatomie und Physiologie der Haustiere
VO, Ü (4)

Anatomie und Physiologie der Haustiere
VO, Ü (4)

8) Geologie VO, Ü, EX (5)

Gesteinskunde - Geologie VO, Ü, EX
+Gesteinsverwitterung u. Bodenbildung VO (4)

9) Zoologie für LW VO, EX (3)

Zoologie für LW VO, EX
+ Agrarökologie VO (5)

10) Mathematik VO, Ü (6)

Mathematik für LW VO, Ü (4)

11) Physik II VO (3)

Physik für LW VO (2)

12) Meteorologie und Klimatologie VO, Ü (3)

Meteorologie und Klimatologie VO, Ü (3)

13) Einführung in die Statistik VO, Ü (4)

Einführung in die Statistik VO, Ü (4)

Gesamtsumme (61)

Gesamtsumme (59)

Zweiter Abschnitt:

14) Allgemeine Rechtslehre VO (3)

Allgemeine Rechtslehre VO (3)

15) Pflanzenbau I VO, Ü Vorführungen
an der Versuchswirtschaft und EX (8)

Pflanzenbau I VO, Ü, EX
+ Pflanzenzüchtung I VO (7)

16) Pflanzenschutz I VO, Ü, EX (5)

Pflanzenschutz I VO, Ü, EX (4)

17) Mikrobiologie für LW VO, Ü (4)

Mikrobiologie für LW VO, Ü (4)

18) Allgemeine Maschinenkunde VO, Ü (6)

Grundlagen der Landtechnik VO, Ü, EX (4)

19) Volkswirtschaftslehre VO (6)

Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik
VO (6)

20) Österreichisches Verfassungs- und Ver-
waltungsrecht VO (2)

Österreichisches Verfassungs- und Ver-
waltungsrecht VO (2)

21) Fütterungslehre I VO, Ü (6)

Tierernährung I VO, Ü
+ Rationsgestaltung VO, Ü (6)

22) Obstbau I VO, EX (2)

Obstbau I VO, EX (2)

23) Weinbau I VO, EX (2)

Weinbau I VO, EX (2)

24) Landschaftsgestaltung I =
Grünraumgestaltung I VO, EX (2)

Landschaftsgestaltung für LW VO, EX (2)

25) Tierzucht I VO,Ü,EX (6)

Tierzucht I VO,Ü,EX
+ Populationsgenetik I VO, Ü (6)

26) Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre I
VO, Ü, EX (8)
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre VO, Ü
+ Lw. Betriebswirtschaftslehre I VO, Ü EX (7)

27) Landmaschinen und Arbeitstechnik
VO, Ü, EX (8)

Landwirtschaftliche Verfahrenstechnik VO, Ü,

EX (7)

28) Landwirtschaftliche Marktlehre I

VO, Ü, EX (6)

Agrarmärkte VO, Ü

+ Marketing VO, Ü (6)

29) Milchkunde und -technologie I VO, Ü,

EX (5)

Milchkunde und -technologie VO (3)

30) Wirtschafts- und Agrarpolitik I VO (2)

Ararpolitik I VO (2)

31) Landwirtschaftliche Baukunde VO, Ü (4)

Landwirtschaftliche Baukunde VO

+ Tierhaltung VO (5)

32) Genossenschaftswesen I VO, EX (2)

Genossenschaftswesen VO (2)

33) Landwirtschaftliche Regionalplanung I

VO, EX (3)

Landwirtschaftliche Regionalplanung I

VO, EX (2)

34) Landwirtschaftliche Buchführung VO, Ü (5)

Betriebliches Rechnungswesen VO, Ü (4)

35) Forstwirtschaftslehre für LW VO (2)

Forstwirtschaftslehre für LW VO (2)

Gesamtsumme (97)

Gesamtsumme (88)

36) Pflanzenbau II VO, Ü, EX (8)

Pflanzenbau II VO, Ü, EX (8)

37) Pflanzenschutz II VO, Ü, EX (8)

Pflanzenschutz II VO, Ü, EX (8)

38) Pflanzenzüchtung VO, Ü, EX (8)

Pflanzenzüchtung II VO, Ü, EX (8)

39) Tierzucht II VO, Ü, EX (6)

Tierzucht II VO, Ü, EX (6)

40) Fütterungslehre II VO, Ü, EX (6)

Tierernährung II VO, Ü, EX (6)

41) Nutztierethologie VO, Ü (4)

Tierhaltungssysteme VO, Ü, EX (4)

42) Milchkunde und -technologie II VO, Ü,

EX (5)

Milchwirtschaft VO, Ü, EX

Milchwissenschaftliches Seminar (5)

43) Landwirtschaftliche Betriebswirtschafts-

lehre II VO, Ü, EX (8)

Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre II

VO, SE, Ü, EX (9)

44) Landwirtschaftliche Marktlehre II VO, Ü,

EX (8)

Agrarmarketing VO, SE, Ü (8)


45) Wirtschafts- und Agrarpolitik II VO, PS (3)

Agrarpolitik II VO, SE (4)

46) Landwirtschaftliche Regionalplanung II

VO (4)

Landwirtschaftliche Regionalplanung II

VO, SE (5)

47) Gartenbau VO, Ü, EX (8)

Gemüsebau I VO, Ü, EX

+ Zierpflanzenbau I VO, Ü, EX (8)

48) Gemüsebau VO (4)

Gemüsebau II VO, Ü (4)

49) Einjahresblumen und Staudenkunde VO (4)

Zierpflanzenbau II VO, Ü (4)

50) Obstbau II VO, Ü, EX (8)

Obstbau II VO,Ü, (4)

+ Obstsortenkunde

51) Weinbau II VO, EX (4)

Weinbau II VO (2)

+Rebsortenkunde

Einzelne Übungen (Seminare) des alten Studienplanes werden bei Stundengleichheit oder Stundenüberhang (in bezug auf jene des neuen Studienplanes) als jeweilige Übungen des neuen Studienplanes angerechnet.

(2) Die erste Diplomprüfung nach dem alten Studienplan wird grundsätzlich als erste Diplomprüfung nach dem neuen Studienplan anerkannt, es sind jedoch spätestens bei der Zulassung zum zweiten Teil der zweiten Diplomprüfung Prüfungen aus folgenden Fächern nachzuweisen:

Allgemeine Rechtslehre

Österreichisches Verfassungs- und Verwaltungsrecht

Landschaftsgestaltung für Landwirte

Mikrobiologie für Landwirte

Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik

Forstwirtschaftslehre für Landwirte

Wahlfächer

(3) Alle Wahlfächer eines bestimmten Studienzweiges der alten Studienordnung werden als Wahlfächer der neuen Studienordnung für den jeweiligen Studienzweig angerechnet bzw. sind äquivalent (für den Studienzweig Grünraumgestaltung gilt Gartenbau).

(4) Alle Wahlfächer aus der alten Studienordnung werden, soweit sie nicht als Pflichtfach oder Wahlfächer in der neuen Studienordnung aufscheinen, auch als Wahlfächer für die neue Studienordnung angerechnet.

(5) Folgende Wahlfächer des alten Studienplanes sind mit Wahlfächern des neuen Studienplanes gleichwertig:

Wahlfach des alten Studienplanes

Wahlfach des neuen Studienplanes

a) Populationsgenetik

b) Physiologische Grundlagen der Tierernährung
und der Fortpflanzung oder
Angewandte Verdauungsphysiologie

c) Betriebliches Rechnungswesen als Instrument
der Unternehmensführung in der Agrarver-marktung

Populationsgenetik II

Angewandte Tierphysiologie

Operative und strategische Planung in der Ernährungswirtschaft


(6) Alle Wahlfächer der neuen Studienordnung werden als Wahlfächer der alten Studienordnung angerechnet.

Ergänzungen für Studierende der alten Studienordnung

(7) Ordentliche Hörer der Studienrichtung Landwirtschaft, die ihr Studium nach den alten Studienvorschriften begonnen haben, sind berechtigt, ihr begonnenes Studium fortzusetzen und zu beenden.

Die Fächer der neuen Studienordnung werden entsprechend den unter § 21 Abs. 1 angeführten Äquivalenzbestimmungen als Fächer der alten Studienordnung angerechnet.

(8) Auch für Studierende, die im Sommersemester 92 das Studium der Landwirtschaft begonnen haben, ist es möglich Lehrveranstaltungen des ersten Semesters nach dem alten Studienplan zu absolvieren (Anrechnungs- bzw. Äquivalenzbestimmungen siehe oben.)

Ass.Prof.Univ.-Doz.Dipl.-Ing.Dr. H. Weingartmann e.h.

Vorsitzender der Studienkommission Landwirtschaft


1997/98 - Studienpläne - BOKU Wien - UD