Gleitende Arbeitszeit


Kurzbeschreibung

Hilfreiche Informationen zum Thema gleitende Arbeitszeit.

Gleitende Arbeitszeit für das allgemeine Personal

Mit 01.01.2010 ist die Betriebsvereinbarung über die gleitende Arbeitszeit in Kraft getreten. Die Betriebsvereinbarung gilt für das gesamte Allgemeine Universitätspersonal der Universität für Bodenkultur Wien, ausgenommen sind lediglich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die zu einem bestimmten Zweck nach einer zwingend notwendigen Arbeitszeitverteilung beschäftigt werden (Bsp. gestaffelte Arbeitszeit) sowie Praktikantinnen und Praktikanten.

Die gleitende Arbeitszeit ermöglicht den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine flexible Einteilung ihrer Arbeitzeit und somit eine bessere Vereinbarkeit beruflicher und privater Pflichten und Aufgaben.

Innerhalb des Gleitzeitrahmens (Montag bis Freitag von 07:00 bis 18:00 Uhr) können die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den Beginn und das Ende der täglichen Arbeitszeit unter Berücksichtigung der betrieblichen Erfordernisse selbst bestimmen.


Die Kernzeit legt den spätest möglichen Arbeitsbeginn und das frühest mögliche Arbeitsende fest: Montag bis Donnerstag von 09:00 bis 14:00 Uhr, Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr.

Die fiktive Normalarbeitszeit dient als Berechnungsbasis für die Feststellung der anrechenbaren Arbeitszeit im Falle von Dienstverhinderungen, Urlaub und Krankenstand. Die fiktive Normalarbeitszeit wird im Dienstplan (siehe Formular) zwischen Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer und Vorgesetzter bzw. Vorgesetztem festgelegt. Bestehende Dienstpläne behalten bei der Einführung der gleitenden Arbeitszeit ihre Gültigkeit im Sinne der fiktiven Normalarbeitszeit. Sollte kein Dienstplan erstellt werden, beträgt die fiktive Normalarbeitszeit Montag bis Freitag von 08:00 bis 16:00 Uhr

Mehrarbeit, die eine Arbeitnehmerin bzw. ein Arbeitnehmer innerhalb bes Gleitzeitrahmens erbringt, ist zuschlagsfrei und fließt im Verhältnis 1:1 in das Gleitzeitkonto ein. Die Gleitzeitperiode beträgt ein Kalenderjahr. Sowohl von den Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern als auch von den Vorgesetzten ist darauf zu achten, dass die tatsächliche wöchentliche Arbeitszeit im Durchschnitt des Kalenderjahres 40 Stunden beträgt. Während der Gleitzeitperiode kann ein Zeitguthaben von maximal 72 Stunden bzw. eine Zeitschuld von maximal 24 Stunden angesammelt werden.

Überstunden können nur außerhalb der Normalarbeitszeit und nur auf ausdrückliche Anordnung der Vorgesetzten bzw. des Vorgesetzten bzw. durch unvorhergesehene dringende Notwendigkeit (Bsp. Abwendung von vorhersehbaren Schäden) entstehen. Sie müssen in jedem Fall von der Vorgesetzten bzw. von dem Vorgesetzten schriftlich genehmigt bzw. bestätigt werden und werden im Verhältnis 1:1,5 abgegolten.

Für Teilzeitbeschäftigte gelten die Bestimmungen sinngemäß (aber Abgeltung 1:1,25 für Überstunden). Das Ausmaß der Kernzeit darf höchsten 75 % der täglichen Normalarbeitszeit betragen.

Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer ist verpflichtet, die eigene Arbeitszeit tagesaktuell aufzuzeichnen und somit der Vorgesetzten bzw. dem Vorgesetzten eine Kontrolle zu ermöglichen.

Die Betriebsvereinbarung für gleitende Arbeitszeit regelt einheitlich eine bezahlte Mittagspause von 30 Minuten, wenn die tägliche Normalarbeitszeit 6 Stunden überschreitet.

 

Alle genaueren Bestimmungen finden Sie im Volltext der Betriebsvereinbarung über die gleitende Arbeitszeit.

Betriebsvereinbarung über die gleitende Arbeitszeit