Verankerung der Risikoforschung an der BOKU


Seit 1. Juli sind die ersten Mitarbeiter des Institutes für Risikoforschung formal an der BOKU angestellt. Im Laufe des Sommers wird das gesamte Institut von der Universität Wien an die BOKU transferiert, bleibt aber vorerst räumlich an der Universitätssternwarte angesiedelt.

Zur Erleichterung des Transfers wurde zunächst am Department für Bautechnik und Naturgefahren ein Institut für Sicherheits- und Risikowissenschaften errichtet, das in weiterer Folge eine wichtige Rolle im Zentrum für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit übernehmen soll. Das Institut soll mit einer Professur ausgestattet werden und alle einschlägigen Aktivitäten an der BOKU methodisch unterstützen.

Das im Transfer begriffene Institut für Risikoforschung befasst sich u.a. mit Risikomethodik und Risiken der Energiebereitstellung. Mit ihm wird auch die wissenschaftliche Kompetenz zum nuklearen Risiko – von technologischen über soziologischen bis zu ökologischen und ökonomischen Aspekten – an der BOKU angesiedelt. Es soll in der kommenden Leistungsvereinbarung mit einer auf nukleare Themen spezialisierten Professur verankert werden. Das neue Institut für Sicherheits- und Risikowissenschaften wird vom bisherigen Vorstand des transferierten Institutes für Risikoforschung, Prof. Wolfgang Kromp, geleitet bis eine der beiden geplanten Professuren besetzt ist.

Weitere Informationen: wolfgang.kromp(at)boku.ac.at


09.07.2009