Jazz-Konzert 24. Juni 19.00 Uhr


Wie es schon gute Tradition ist, findet auch heuer wieder im Rahmen der Wiener Bezirksfestwochen an der BOKU ein Jazz-Konzert der UNI BIG Band unter der Leitung von Prof. Fritz Ozmec statt. Wieder im Programm ist die ausdrucksstarke Sängerin Ines Reiger. Neu dabei ist der bekannte österr. Saxophonist Heinz v. Hermann. 

Bei Schönwetter findet die Veranstaltung im Freien vor dem Schwackhöfer-Haus statt, bei Schlechtwetter in der Aula des
Gebäudes.

UNI BIG BAND

Die Big Band ist die Großformation der Jazzmusik und für viele Jazzliebhaber der beeindruckendste Klangkörper dieser Musikrichtung.

Die Uni Big Band wurde 1988 von Fritz Ozmec mit der Zielsetzung gegründet, diese so wichtige Orchesterform an der Wiener Musikuniversität auf höchst-möglichem musikalischem Niveau zu pflegen. Sie setzt sich aus Studierenden, Lehrern und Gästen aus der professionellen Jazzszene zusammen. Die Band spielt in klassischer Bigband-Besetzung: 4 Trompeten, 4 Posaunen, 5 Saxophone, Rhythmusgruppe. Das Orchester spielt mit Vorliebe moderne Bigband-Musik im Stile der Bands von Bob Mintzer, Peter Herbholzheimer, Thad Jones u.a. Das Repertoire enthält Stücke von George Gershwin, Dizzy Gillespie, Keith Jarrett, Chick Corea, Carla Bley, Bob Mintzer, Thad Jones u.a.

Fritz Ozmecwar war langjähriges Mitglied der legendären ORF Big Band, des Erich Kleinschuster Sextetts und vieler anderer Ensembles. Er spielte mit zahlreichen Jazzstars wie z.B. Stan Getz, Gerry Mulligan, Art Farmer, Clark Terry, Ray Brown, Dave Liebman, Toots Thielemanns, Barney Kessel, Astrud Gilberto u.v.a. Er ist seit 1979 Professor für Schlagzeug und Percussion an der Wiener Musikuniversität und war der erste Jazzmusiker, der an diesem Hause als Lehrer engagiert wurde.

Seit Nov. 2008 konnte der bekannte österr. Saxophonist Heinz v. Hermann zur Mitarbeit an dem Projekt gewonnen werden. Heinz v. Hermann spielte in seiner langen Karriere in den Big Bands von Maynard Ferguson, Gil Evans, Lionel Hampton, Peter Herbholzheimer, Paul Kuhn, Jerry van Rooyen und Slide Hampton u.a. In unzähligen Comboprojekten arbeitete er mit internationalen Topmusikern zusammen.

Ines Reigers "schwarzes" Jazzfeeling und der nuancierte Umgang mit ihrer Stimme begeistern nicht nur Kritiker und Publikum, sondern beweisen auch, dass Jazz spannend und unterhaltsam, humorvoll und vielseitig sein kann und durchaus kein amerikanisches Privileg sein muss. Ihre theoretische Ausbildung erhielt sie an der Jazzabteilung des Konservatoriums der Stadt Wien, die gesangliche Entwicklung verdankt die Autodidaktin ihrer unstillbaren Neugierde. Ines Reiger lehrt an diversen Universitäten in Österreich sowie an renommierten Hochschulen und Instituten im Ausland. Seit einiger Zeit moderiert sie die Ö1-Jazz-Night.

Fotos vom Vorjahr können Sie auf der Homepage des Veranstaltungsservices sehen:

http://www.boku.ac.at/12456.html


27.05.2009