alpS - Centre for Climate Change Adaption


Am 11. März 2009 wurde von der FFG die Entscheidung bekannt gegeben, das Konsortium mit Beteiligung der BOKU zur Abgabe eines Vollantrages für die Errichtung eines K2-Kompetenzzentrums "alpS - Centre for Climate Change Adaptation Technologies" einzuladen.

alpS - Centre for Climate Change Adaption – Einladung zum Vollantrag

Im Zuge des 2. Calls des COMET Förderprogrammes wurde am 23. Oktober 2008 ein Vorantrag zur Errichtung eines K2 - Kompetenzzentrums eingebracht. Das generelle Thema dieses Zentrums ist die Anpassung von Gebirgslebensräumen an den Klimawandel. Die Einreichung wurde von einem Konsortium, bestehend aus der Universität Innsbruck, der alpS – Gesellschaft, der Universität Wien, der TU-Wien, der EURAC in Bozen, der BOKU und anderen durchgeführt.

Das Ziel des COMET Förderprogrammes ist es nationale Forschungsnetzwerke zu bilden und Kooperationen mit Unternehmenspartnern einzugehen. Dabei sollen mit Hilfe der wissenschaftlichen Partner innovative Produkte für die Unternehmenspartner entwickelt werden. Durch die nationale Bündelung von Kompetenzen aus einem Fachbereich in einem K2-Zentrum soll eine „kritische Masse“ entstehen, die weit über die nationalen Grenzen sichtbar wird. Im Vorantrag sind 42 wissenschaftliche Partner und 47 Unternehmenspartner gelistet.

Bis zum Stichtag am 23. Oktober wurden für das COMET-Programm drei Voranträge für K2-Zentren, elf für K1-Zentren und 13 für K-Projekte eingereicht. Die anderen beiden K2 Zentren beschäftigen sich thematisch mit der Entwicklung von innovativen pharmazeutischen Wirkstoffen und mit Hightech-Oberflächenforschung. Alle drei eingereichten K2-Zentren wurden zur Abgabe eines Vollantrages aufgefordert. Ende 2009 werden aus diesen zwei förderwürdige Zentren ausgewählt. Die Förderung gilt zuerst einmal für 5 Jahre und wird bei positiver Evaluierung auf weitere 5 Jahre verlängert. In den ersten 5 Jahren soll ein Projektvolumen von 49 Mio. Euro umgesetzt werden. Das geplante Zentrum soll seinen Hauptsitz in Innsbruck und Filialen in Bregenz, Wien und Bozen haben.

Der Vollantrag muss bis 4. Juni 2009 beim FFG eingereicht werden. Derzeit wird an der Aufstellung der konkreten Projekte sowie der Zeit- und Finanzpläne gearbeitet. Dabei werden noch weitere interressierte Unternehmenspartner gesucht. Das globale Ziel der einzelnen Projekte ist es, an den Klimawandel angepasste Technologien und Strategien für Gebirgsregionen (alpine Regionen) zu entwickeln. Die Projekte teilen sich thematisch in die Lebensbereiche Wohnen, Ver- und Entsorgung sowie Tourismus und die Naturressourcen Raum, Wasser und Energie auf.

Von Seiten der BOKU ist das Department für Bautechnik + Naturgefahren (BAUNAT), das Department für Wasser, Atmosphäre, Umwelt (WAU), das Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur (RLI) und das Department für Wald- und Bodenwissenschaften (WABO) mit einzelnen Instituten am Zentrum beteiligt. Dabei sollen unter anderen die Kompetenzfelder der Klimaforschung, der Landnutzung, der Wasserver- und -entsorgung des Tourismus und der technischen Schutzkonstruktionen vor Naturgefahren bearbeitet werden.

Die Einreichung auf BOKU Seite wird von O.Univ.Prof. Konrad Bergmeister, (BAUNAT) koordiniert. Ansprechperson für Fragen und Projekte ist DDI Jürgen Suda (juergen.suda(at)boku.ac.at, Tel: 01/47654/5256).

Weitere Informationen:

Allgemeines zum COMET Förderprogramm:
http://www.ffg.at/content.php?cid=340

Informationen zum K2 - Kompetenzzentrum alpS:
http://www.baunat.boku.ac.at/alps.html 


17.03.2009