Hopfenaroma aus Wien


BOKU-Studierende beim 4. Internationalen Brauwettbewerb der Braugemeinschaft „Campusperle" der TU Hamburg-Harburg.

Die BOKU-Studierenden kamen vom 4. Internationalen Brauwettbewerb der Braugemeinschaft „Campusperle" der TU Hamburg-Harburg nicht mit leeren Händen heim.

 

Im September machte sich eine Gruppe von BOKU-Studierenden auf den Weg in die deutsche Hafenstadt um die BOKU Wien beim Brauwettbewerb würdig zu vertreten. Unter dem traditionellen und schon im Vorjahr siegreichen Gruppennamen „Freibier“ war die Motivation wieder groß, die aktuelle Arbeit zu präsentieren.

Von vornherein war klar: Die Konkurrenz schläft nicht und wird mit zahlreichen kreativen Bieren um die vorderen Plätze kämpfen. So war das Ziel für den diesjährigen Wettbewerb entsprechend ambitioniert. Die Vorgabe war ein alkoholreduziertes Leichtbier, das in Sachen Aroma und Vollmundigkeit keine Abstriche aufweist. Die BOKU-Studierenden erreichten dieses Ziel mit einer ausgewogenen Kombination aus verschiedenen Malz- und Hopfensorten.

Und so fuhr man nach vielen Stunden im BOKU-Technikum mit einer gehörigen, wortwörtlichen Portion Antrieb im Gepäck Richtung Norden - denn „AntRIEB“ war der Name des diesjährigen BOKU-Wettbewerbsbieres. Der Name soll darauf hinweisen, dass Bier mehr sein kann als nur ein alkoholisches Getränk für den literweisen Konsum. Mit weniger Alkohol und viel Geschmack kann es die hin und wieder fehlende Motivation in einem langen Semester schnell wiederbringen.

Die Schwierigkeit des Vorhabens wurde gleich von der Jury (Thomas Hundt, leitender Braumeister Blockbräu, Oliver Löb, Braumeister der Joh. Albrecht Brauerei und Ian Pyle, Versuchsbraumeister der Ratsherrn) bekräftigt: Sie erschmeckten den geringen Alkoholgehalt von nur knapp 3,5 %vol. nicht. Das meiste Lob erhielt „AntRIEB“ aber für sein außergewöhnliches Hopfenaroma. Der fruchtig-frische Geruch, der an Maracuja und Mandarine erinnert, konnte so überzeugen, dass die Prämierung für das „schönste Hopfenaroma“ einstimmig an die BOKU-Studierenden ging.

Ein schöner Erfolg, selbst wenn es dieses Jahr nicht für den Gesamtsieg gereicht hat. Eine junge und motivierte Truppe steht aber bereits jetzt mit neuen und kreativen Ideen für den 5. Internationalen Brauwettbewerb in den Startlöchern!

Die Studierenden der Lebensmittelwissenschaften und –technolgie wurden bei ihrem Vorhaben dankenswerterweise seitens der Universität für Bodenkultur Wien durch den Fonds für studentische Initiativen und der Firma Storchenbräu mit der leihweisen Bereitstellung der Brauanlage unterstützt. Die Firma STAMAG hat das Malz für die Biere zur Verfügung gestellt und dank einer großzügigen Spende verschiedenster Hefen von der Firma Lallemand kam es auch hier nie zu Engpässen.

Unerlässlich für den Erfolg war die ausgezeichnete Kooperation mit dem Department für Lebensmittelwissenschaften und –technologie, insbesondere mit den MitarbeiterInnen des Technikums am Institut für Lebensmitteltechnologie. Sie haben den Studierenden den notwendigen Raum und viel Unterstützung zur kreativen Entfaltung gegeben. Ein großer Dank an dieser Stelle!

 

v.l. Julian Selinger, Nicole Langwiesner, Fabian Webersinke, Johanna Brändle, Lukas Danner, Carina Frischauf, Leo Gietzen


25.09.2013