BOKU-Grillplätze?


Neue Grillplätze für die Donauinsel. Drei Designs stehen dafür zur Auswahl, darunter auch ein Entwurf der BOKU. Stimmen Sie ab!

Unter dem Titel Concrete Design Award 2013 "BARBECUE EDITION 25" haben die MA45 - Wiener Gewässer gemeinsam mit der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ) und dem Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB) zum 25-jährigen Bestehen der Wiener Donauinsel einen Design-Wettbewerb für StudentInnen ausgeschrieben. Anfang Mai wurden schließlich von einer Fachjury aus den 22 Einreichungen drei Preisträger ausgezeichnet und bekannt gegeben.

Unter den Preisträgern befindet sich auch ein Entwurf, der unter Beteiligung der BOKU entstanden ist:

Ein interdisziplinäres Team aus Studenten der Universität für Bodenkultur (Fabian Schicker Bakk. techn.; Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur) und der Technischen Universität Wien (Patrick Olczykowski, Tugyan Ertürk; Architektur) hat den zweiten Platz belegt und sich mit dem Projekt "Grillmaxx" im bisher wenig erschlossenen Feld des Outdoor-Möbeldesigns unter anderem gegen die hervorragende Konkurrenz der Universität für angewandte Kunst Wien, der TU Graz und der Akademie der bildenden Künste Wien durchgesetzt.

Welches der Projekte nun tatsächlich umgesetzt wird, können Sie nun mitentscheiden! Stimmen Sie ab!

Hinsichtlich der Realisierung wird es nun nochmals spannend, denn bis zum 9.Juni 2013 12:00 Uhr läuft ein Facebook-Voting, das darüber entscheidet, welcher der drei Entwürfe umgesetzt und welche Grillplätze es auf der Donauinsel in Zukunft geben wird.

Zur Abstimmungsseite:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.531684300222202.1073741826.181116531945649

Die Wiener Donauinsel gilt als der beliebteste öffentliche Freiraum für WienerInnen und Wien-BesucherInnen. Da Grillen eine besonders beliebte Freizeitaktivität und ein wichtiger Part der Inselnutzung ist, galt die Schaffung eines attraktiven, vielseitig nutzbaren Stadtmöbels in Form einer Tisch-Bank-Kombination als das erklärte Ziel des Wettbewerbs. Dabei war von Seiten der Auslober aufgrund seiner Materialeigenschaften explizit die singuläre Verwendung des Baustoffes Beton vorgegeben.

Die Grundidee des Entwurfs "Grillmaxx" basiert auf einem linearen Mobiliar, das sämtliche wesentliche Eigenschaften vereint und dabei ästhetisch ansprechend, funktionell und bequem zugleich ist. Das Gestaltungskonzept überbrückt den Kontrast zwischen dem puristischen Design, das sich auf das Wesentliche reduziert, dabei aber eine hohe Funktionalität gewährleistet, und dem urbanen Chic mit Großstadtflair, den das Mobiliar vermittelt.

Neben den Hauptfunktionen Grillen und Essen, welche dank der entsprechenden Dimensionierung des Esstisches und der Sitzbänke mit Lehen bequem möglich sind, bietet der Entwurf zudem einige Extras und ermöglicht beispielsweise das Abstellen von Fahrrädern, das anbringen mitgebrachter Sonnenschirme als auch das sonnengeschützte Verstauen von Getränken oder anderen Gegenständen.

Die Ausstattung des öffentlichen Freiraums und hierbei insbesondere die Möblierung soll nicht nur funktionell, benutzer- und wartungsfreundlich, UV- und wetterbeständig, vandalenresistent sondern auch besonders langlebig sein. Gleichzeitig sind neben einer ästhetisch ansprechenden Gestaltung und dem visuellen Gesamteindruck auch Umweltaspekte, technische Innovation und Konstruktion sowie der Umgang mit Sicherheitsaspekten wesentlich.

Hierbei können LandschaftsarchitektInnen durch ihre fachübergreifende Ausbildung einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung und Gestaltung sowohl des Mobiliars als auch im Besonderen des damit verbundenen Freiraums leisten und somit aktiv die Ausformung und Entwicklung des Freiraums planen und Nutzungsansprüche der Menschen bedienen.


04.06.2013