Biodiversität


und Citizen Science
Die Ergebnisse des MINT-Projekts wurden in Anwesenheit von BM Töchterle präsentiert.

Ein Jahr lang forschten SchülerInnen und Studierende zum Themenbereich „Biodiversität vor unserer Haustür“. Jetzt wurden die Ergebnisse des MINT-Projekts an der BOKU präsentiert. MINT ist eine Initiative des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung zur Förderung des Studieninteresses in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Die Forschungsprojekte der SchülerInnen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren wurden von ForscherInnen und Studierenden der BOKU in Kooperation mit KollegInnen der Pädagogischen Hochschule Wien betreut. Die Arbeiten beschäftigten sich z. B. mit dem Monitoring von Zieseln, der Biodiversität eines Trockenrasens bei Krems oder der Bestimmung von Tagfaltern und ihren Lebensräumen. Im Rahmen einer BOKU-Lehrveranstaltung spürten außerdem mehrere Studierendengruppen Schwärmquartiere von Fledermäusen in Wien auf.

BOKU und BM Töchterle feiern Abschluss des MINT-Projekts

Bilder, Filme, Poster des MINT-Projekts „Biodiversität und Citizen Science“ und vieles mehr wurden beim Abschlussfest im Guttenberg-Haus der BOKU präsentiert und ausgestellt. „Wir verfolgen mit diversen Maßnahmen unser zentrales Anliegen, Wissenschaft und Forschung den Menschen näher zu bringen,“ so Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle, der die engagierten Präsentationen der Forschungsarbeiten durch die SchülerInnen verfolgte: „'Citizen Science', die 'Bürgerwissenschaft', ist ein Modell, in dem Bürgerinnen und Bürger eigenständige Beiträge leisten. Für diese Art von Forschung ist das Nachwuchsförderungsprogramm MINT des Wissenschaftsministeriums ein gelungenes Vorbild - und es freut mich, dass wir heute zahlreiche Projekte auszeichnen konnten.“

Die BOKU-Vizerektorin für Lehre Barbara Hinterstoisser betonte, dass Jugendlichen auf diese Weise Einblick in wissenschaftliches Arbeiten ermöglicht und Orientierungshilfe bei der Berufs- und Studienwahl geleistet wird. Sie bedankte sich für das große Engagement der ForscherInnen, der Studierenden und der Lehrkräfte der beteiligten Schulen (Mary Ward Oberstufenrealgymnasium Krems, BG/BRG Stockerau, GRG Wien 19 und die Praxismittelschule Wien). 

 


27.09.2012