Rückschau 2. BOKU Nachhaltigkeitstag 2016


Das war der BOKU Nachhaltigkeitstag 2016

Am 2. Juni 2016 fand  der 2. BOKU Nachhaltigkeitstag statt – ein Tag, an dem Projekte, Initiativen und Aktivitäten für Nachhaltigkeit an der BOKU vor den Vorhang geholt wurden. Viele inspirierte Besucher/Innen, spannende Inhalte, kunstvolle und interaktive Einlagen und vor allem gute Stimmung waren die Früchte dieses Tages!

Mehr Bilder zur Tages- und Abendveranstaltung gibt es HIER! 

Den Bericht zum Nachhaltigkeitstag kann man HIER nachlesen.

Videos

Mitschnitte der Eröffnung (Rektor Martin Gerzabek), Einleitung (Dr. Franz Fischler) und Keynote (Prof. Verena Winiwarter).  Sowie der Kurzfilm von ArtAmbassy zur Kunstaktion von Emmerich Weissenberger am BOKU Nachhaltigkeitstag.

Download Folien

Die Präsentation von Dr. Franz Fischler steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung:
Keynote Dr. Franz Fischler
Die Folien zur Keynote von Prof. Verena Winiwarter auf Anfrage: nachhaltigkeit(at)boku.ac.at

Nachlese

Am 2. Juni 2016 fand  der 2. BOKU Nachhaltigkeitstag statt – ein Tag, an dem Projekte, Initiativen und Aktivitäten für Nachhaltigkeit an der BOKU vor den Vorhang geholt wurden. Viele inspirierte Besucher/Innen, spannende Inhalte, kunstvolle und interaktive Einlagen und vor allem gute Stimmung waren die Früchte dieses Tages!

Die stark angestiegene  Besucher/Innenzahl – im Vergleich zum 1. BOKU Nachhaltigkeitstag 2015 -  spricht für das wachsende Interesse am Thema sowie für den Mut, Dinge im eigenen Wirkungsbereich selbst anzupacken und zum Besseren zu verändern. Mit dem Motto "(Un)Endlichkeit: Begrenzte Ressourcen. Grenzenlose Ideen“ wagten wir uns in ein interessantes Spannungsfeld von endlichen Ressourcen und unendlichen Chancen, die uns beide im Dialog über eine nachhaltige Entwicklung begegnen.

Nach der Eröffnung durch Rektor Univ. Prof. Dr. Martin H. Gerzabek und der Einleitung durch den Präsidenten des Europäischen Forum Alpbach, Dr. Franz Fischler, skizzierte Prof. Verena Winiwarter in ihrer Keynote zum Thema „Ressourcenverbrauch und Freiheit“ eine historische Betrachtung der heutigen Umwelt- und sozialen Krisen.

Das gesamte Tages- und Abendprogramm wurde danach entlang der Achsen Erde, Hirn, Herz und Hand ausgerichtet. So fanden tagsüber vormittags und nachmittags jeweils 4 Parallelsessions zu diesen Kategorien statt. Ein buntes Rahmenprogramm bot zahlreiche Möglichkeiten selbst in Aktion zu treten: Ca. 20 Infostände mit Forschung und Initiativen "zum Angreifen", ein Kleidertauschkreis, ein gemeinsames Fotoshooting mit den BOKU BIKES, Fotoausstellung, etc.

Für eine köstliche und vollbiologische Verpflegung und Erfrischung sorgten „Topfreisen“, ein soziales Catering, bei dem das Essen mit und von Flüchtlingen zubereitet und ausgegeben wird, sowie die BOKU Kindergruppen, die uns mit selbstgemachten Kuchen und Getränken versorgten. Die Veranstaltung tagsüber wurde als Green Meeting nach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens zertifiziert.

Ein Highlight des Tages war außerdem die Integration der Kunst durch die Fahnenwerkstatt des Aktionskünstlers Emmerich Weissenberger. Hierbei konnten BesucherInnen Ihre Botschaften für eine nachhaltige Zukunft auf große Fahnentücher malen und sich dabei kreativ austoben. Mit den Fahnen fand dann ein gemeinsamer, feierlicher Umzug in die Augasse statt – auch Trommler und Bläser verschiedener Musikgruppen (SambAttac, WoodnEarf) waren mit dabei.

Der Umzug führte direkt zur Abendveranstaltung des BOKU Nachhaltigkeitstages. Dort sorgte das „Lustvoll Improvisierte Philosophietheater“ für heitere Stimmung im Saal.  Es diskutierten und philosophierten am Podium Josef Zotter in der Rolle der Wirtschaft, Helga Kromp-Kolb in der Rolle der Wissenschaft, Emmerich Weissenberger in der Rolle der Kunst und Mira Kapfinger in der Rolle der Zivilgesellschaft - zu folgenden Fragen:

  • Wie wahren wir die ökologischen Grenzen unserer Erde?
  • Welches Wissen brauchen wir dafür?
  • Wie bilden wir an Unis die Herzen?
  • Worauf warten wir noch?

Die Verleihung der BOKU Nachhaltigkeitspreise „Licht der Zukunft“ erfolgte ebenso in den 4 Kategorien durch die Rektoratsmitlieder. Zudem wurde ein brandneues BOKU BIKE unter den BesucherInnen verlost.

Und weil auch das Feiern von Nachhaltigkeit nicht zu kurz kommen darf, gab es beim anschließenden Fest eine feine Bio-Verpflegung vom TÜWI-Verein sowie Musik von "MAJA BAND“ und dem DJ „Marty Mc Fly“. Dabei standen Tanzen, Plaudern und Netzwerken im Vordergrund.

Organisation:

Planungsgruppe:

  • BOKU Zentrum für Globalen Wandel & Nachhaltigkeit
  • ÖH BOKU
  • BOKU Veranstaltungsmanagement
  • BOKU Facility Management
  • Strategische Kooperation BOKU-Umweltbundesamt
  • BOKU Stabstelle für die Betreuung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen
  • Österreichisches Institut für nachhaltige Entwicklung
  • sustogo

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Es wird angestrebt, die Veranstaltung nach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens für Green Meetings/Events auszurichten. Wir treffen dafür viele sichtbare und unsichtbare Maßnahmen und freuen uns, wenn Sie diese Bemühungen gut heißen und unterstützen! Bitte wählen Sie bevorzugt öffentliche Verkehrsmittel (Buslinien 10A, 37A, 40A, S45), benutzen Sie ein Fahrrad zur An- und Abreise (Fahrradabstellplätze sind beim Schwackhöferhaus ausreichend vorhanden) oder bilden Sie Fahrgemeinschaften (BOKU Flinc Mitfahrbörse). Sollten Sie mit dem Flugzeug oder Auto anreisen müssen, nutzen Sie doch das BOKU CO2-Kompensationssystem. Ihren Abfall bitten wir Sie über die getrennte Sammlung vor Ort zu entsorgen. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an unsere Greening Beauftragte julia.buchebner(at)boku.ac.at. Vielen Dank für Ihren Beitrag!