Nachhaltigkeit in der Lehre


 

„Die Hauptaufgabe des Lehrers ist nicht, Bedeutungen zu erklären, sondern an die Tür des Geistes zu klopfen.“

Rabindranath Tagore (1861-1941), ind. Dichter u. Philosoph, 1913 Nobelpr. f. Lit.

Bildung ist eine unerlässliche Voraussetzung für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung und die Verbesserung der Fähigkeit des Menschen, sich mit Umwelt- und Entwicklungsfragen auseinander zu setzen. Das zentrale Ziel von Bildungseinrichtungen, die sich einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet fühlen, sollte sein, bei den Studierenden Bewusstsein für die Belange der nachhaltigen Entwicklung zu schaffen – und zwar in einem Ausmaß, das sie befähigt, in der Praxis bei der Entwicklung von ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Lösungen mitzuwirken.

Innerhalb des Lehrangebots an der Universität für Bodenkultur wird großes Augenmerk darauf gerichtet, diese Hard und Soft Skills zu vermitteln. So sorgt die BOKU Lehre seit Beginn an für wissenschaftlichen Grundlagen im Bereich der Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmittel, Infrastruktur und Wasser, für die Sicherung der natürlichen Ressourcen und der Biodiversität sowie der nachwachsenden Rohstoffe, die Entwicklung der ländlichen und urbanen Räume und für neue Lösungen im Bereich der Biotechnologie, der Abfallwirtschaft sowie für den globalen Wandel.

Interdisziplinäre Lehr-Ansätze werden an der BOKU seit mehr als 100 Jahren in der Lehre und Forschung erfolgreich umgesetzt und sind durch die Kombination der BOKU Kernkompetenzen aus Natur-, Ingenieur- sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften einzigartig in Österreich. Auch neue Plattformen, Zentren und wissenschaftliche Initiativen (u.a. gW/N, CDR, Methodenzentrum) forcieren die Zusammenarbeit und tragen zur Interdisziplinarität bei.