Kommunales Marketing und
Einkommenskombination landwirtschaftlicher Haushalte

~ Ein clusteranalytischer Forschungsansatz ~

von Oliver Meixner

Inhaltsverzeichnis

 

1 Problemstellung
1.1
Ausgangsüberlegungen
1.2
Definition "kommunales Marketing"
1.3
Definition "Erwerbskombination"

2 Analyse
2.1
Kommunale Marketingaktivitiäten
2.2
Vergleich Marketingaktivitäten - Agrarstatus
2.3
Clusterung der Gemeinden hinsichtlich Agrarstatus
2.4
Verbindung der Agrar- und Marketingclusterung

3 Zusammenfassung

Literaturverzeichnis


1 Problemstellung

Durch die Gewerberechtsnovelle 1992 wurde die Möglichkeit geschafften, daß landwirtschaftliche Haushalte bestimmte Aufgaben im kommunalen Bereich übernehmen. Doch wer sind die Gemeinden, die für die sog. Einkommenskombination geeignet sind. Dieser Frage wird im folgenden nachgegangen.

1.1 Ausgangsüberlegungen

Die zentrale Aufgabenstellung dieser Forschungsarbeit ist der Versuch, eine Verbindung zwischen einer Erhebung, die im Jahre 1993 repräsentativ für die größten Gemeinden Österreichs durchgeführt wurde und die sich mit der Thematik des kommunalen Marketings auseinandersetzte (Meixner 1994, vgl. vor allem 40ff.), und der sog. Einkommenskombination landwirtschaftlicher Haushalte herzustellen. Der Hintergedanke dieser Verbindung liegt darin, daß die Gewerberechtsnovelle für die Landwirte die Möglichkeit geschaffen hat, bestimmte Aufgaben im kommunalen Bereich zu übernehmen 1). Da die Ausrichtung oben genannter Erhebung jedoch prinzipiell anderer Natur war als die hierin zu behandelnde Problemstellung, mußte zusätzliches Datenmaterial herangezogen und mit den vorliegenden Primärdaten in adäquater Weise verbunden werden.

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1) Um welche Tätigkeiten es sich dabei handeln darf, wird vom Gewerberecht genau festgelegt (vgl. § 2 Abs. 4 GewO: Raschauer und Schulev-Steindl 1993, 15-18):
- Kulturpflege im ländlichen Raum: Mähen von Straßenrändern und -böschungen, Grünflächen, Pflege von Biotopen etc.
- Verwertung organischer Abfälle (Sammeln und Kompostierung von kompostierbaren Abfällen)
- Winterdienst (Schneeräumung etc.)
Eine recht gute Übersicht bietet etwa: Staudinger 1994, 5 f.

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1.2 Definition "kommunales Marketing"

Unter kommunalem Marketing (häufig wird auch von City- oder Stadtmarketing gesprochen2) wird eine Abart des Non-profit-Marketings verstanden (vgl. Kotler, 1992, 42 f.), das sich hauptsächlich mit dem marktadäquaten Zugang im Rahmen der Gemeindeverwaltungstätigkeit auseinandersetzt (vgl. Kemming, 1991, 8). Nach HALLIER (1990, 68) ist unter Citymarketing marktortientierte Stadtentwicklungspolitik zu verstehen: "Hierbei geht es um das Wohnen, Arbeiten, Gewerbeansiedlungen, Verkehr, Kultur, Freizeit, Einkauf im umfassenden Sinne des urbanen Stadterlebnisses als ganzheitliches Marketingkonzept" (ebenda).

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2) Zu den Unterschieden bezüglich der Termini vgl. etwa Schelte, 1991, 4.

Das zeigt den engen Zusammenhang, der zwischen dem Marketing auf kommunaler Ebene und dem herkömmlichen Marketing gegeben ist. So scheinen Gemeindepolitiker gut beraten zu sein, wenn sie Nieschlags Definition von Marketing beherzigen: "Marketing ist ... immer mehr zu einem Schlagwort für eine gewisse Grundhaltung der für ein Unternehmen Verantwortlichen geworden, die sich mit einer konsequenten Ausrichtung aller unmittelbar und mittelbar den Markt berührenden Entscheidungen an den Erfordernissen und Bedürfnissen der Verbraucher bzw. Abnehmer (Marketing als Maxime) mit dem Bemühen um Schaffung von Präferenzen und damit Erringung von Wettbewerbsvorteilen durch gezielte unternehmerische Maßnahmen (Marketing als Mittel) und mit einer systematischen, moderne Techniken nutzenden Entscheidungsfindung (Marketing als Methode) umschreiben läßt" (Nieschlag, Dichtl und Hörschgen, 1991, 8).

Die Hauptziele der vorliegenden Untersuchung können am besten durch folgende Fragen umschrieben werden:

Wie ist der derzeitige Stand der kommunalen Marketingaktivitäten in den größten Gemeinden Österreichs (die 300 einwohnerstärksten Gemeinden Österreichs wurden in die Untersuchung einbezogen)?

    • Welches sind die Hauptprobleme, die mit diesem Instrument verbunden sind?
    • Welche Vorteile bringt/brachte die Einführung des Marketinginstrumentariums für die einzelne Gemeinde?
    • Welche Faktoren sind im Rahmen der Verwaltungstätigkeit von zentraler Bedeutung?
    • Inwieweit erfahren die Gemeinden bei ihrer Verwaltungstätigkeit im allgemeinen und den Marketingaktivitäten im speziellen Unterstützung durch Bund, Land und andere Institutionen?

Es stellt sich natürlich trotzdem die Frage, ob Marketing im Rahmen öffentlicher Verwaltungstätigkeit überhaupt einsetzbar ist. Denn wie uns die Praxis leider immer wieder zeigt, divergieren die Ziele privater und öffentlicher Institutionen oft ganz erheblich. Das Marketinginstrumentarium wurde hauptsächlich für die Privatwirtschaft entwickelt (und wird dort auch sehr erfolgreich eingesetzt). Öffentlich Organe sehen sich dem Druck verschiedenster Institutionen, Personen und Gruppen ausgesetzt: Bevölkerung, Gewerbe und Industrie, übergeordnete Hierarchieebenen, Bürgerinitiativen .... Gerade darin liegt aber auch die Chance des Marketings: Ein Hauptmanko vieler öffentlicher Institutionen ist in der Tatsache zu finden, daß sie den Bezug zu den Interessen derer, für die sie sich eigentlich einsetzen sollten, vielerorts bereits verloren haben (bzw. nie gehabt haben) (vgl. N.N., 1989, 7). So kann ein marktadäquater Zugang (d.h. den Bedürfnissen der Kunden entsprechend) nur von Vorteil sein und verhilft einer Verwaltungsbehörde, die erbrachten Leistungen transparenter und erfolgreicher zu vermitteln. "Das Ergebnis ist eine markt- und kundenorientierte respektive bürgerorientierte Führung der kommunalen Institution" (Braun und Töpfer, 1989, 8f.).

In Österreich stellt sich die Situation wie folgt dar: Rund ein Viertel der Gemeindeverwaltungen können in die Kategorie der Marketer eingeordnet werden. Sie zeichnen sich dadurch aus, daß sie über einen wesentlich höheren Informationsstand verfügen, weitaus mehr Maßnahmen ergriffen haben bzw. geplant haben - sei es nun im Bereich des Umweltschutzes, des Städtebaues, der Verkehrs- und Wohnungsplanung oder im Kulturbereich; diese Gemeinden weisen einen größeren Bezug zur Öffentlichkeit ebenso auf, wie sie allgemein als relativ flexibel und innovativ einzustufen sind. Der Erfolg dieser marktorientierten Verwaltungsführung zeigt sich daran, daß die erfolgreichsten Gemeinden - der Erfolg einer Kommune wurde anhand eines Kriterienkataloges ermittelt - sich alle in diesem Cluster befinden (vgl. auch Abbildung 1, Istzustand). Daneben konnten aufgrund der Clusteranalyse, die einer strengen logisch-sachlichen sowie diskriminatorischen Überprüfung unterzogen wurde, noch zwei weitere Gruppen gefunden werden. Eine davon kann als Cluster der Mitte bezeichnet werden, rund 35 % der untersuchten Gemeinden sind diesem Cluster zuzurechnen. Besonders gravierend erscheint die Tatsache, daß die weitaus größte Gruppe mit rund 40 % aller Gemeinden als jenes Cluster zu umschreiben ist, das dem Marketing am wenigsten zugetan ist. Weshalb das für das vorliegende Thema problematisch ist, wird an anderer Stelle zu klären sein. Vorher ist noch auf den zweiten Teil dieser Arbeit einzugehen, der Erwerbskombination.

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1.3 Definition "Erwerbskombination"

Darunter ist die Tatsache zu verstehen, daß ein Großteil der österreichischen Landwirte eine nicht-landwirtschaftliche Erwerbstätigkeit in regelmäßiger Form über das ganze Jahr hinweg oder saisonal ausüben, ja ausüben müssen, um ein ausreichendes Familieneinkommen zu gewährleisten (vgl. OBERLEHNER und FORSTNER, 1994, 21ff.). Eine europaweite Studie zeigte, daß Österreich auf diesem Gebiet zu den Spitzenreitern zählt (vgl. Dax, 1993: Die Studie untersuchte die Erwerbskombination in 20 Regionen der EU und Österreichs, Schwedens, Norwegens und Finnlands).

In den beiden untersuchten Regionen in Österreich lag der Anteil jener Landwirte, die einer nicht-landwirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen, bei 88 bzw. 75 %. Die Studie läßt darüber hinaus den Schluß zu, daß Mitteleuropa einen regionalen Schwerpunkt der Erwerbskombination bildet. Unter Erwerbskombination ist dabei zweierlei zu verstehen: Sowohl betriebsgebundene Tätigkeiten (para-landwirtschaftliche und nicht-landwirtschaftliche an den Betrieb gebundene Tätigkeiten) als auch außerbetriebliche Erwerbstätigkeiten. Die zweite Kategorie der Erwerbskombination ist hierin von untergeordnetem Interesse. Insbesonders aber an den Betrieb gebundene Tätigkeiten, die dem Landwirt von einer Gemeinde übertragen werden (könnten), stellen eine sinnvolle und wichtige Möglichkeit dar, die Ertragssituation der regionalen Landwirtschaft zu verbessern. Darüber hinaus kann sich eine Gemeinde durch Delegation bestimmter Aufgaben, die zum Out-sourcing geeignet sind, selbst entscheidend entlasten, wodurch die Konzentration auf Kernbereiche der Verwaltung ermöglicht werden sollte. Tätigkeiten, die dazu geeignet sind, finden sich im eigenen Wirkungsbereich der Gemeinde und betreffen beispielsweise die Kompostierung von Bio-Hausmüll, Flurerhaltung, -gestaltung und Landschaftspflege, Schneeräumung etc., Leistungen, die die Gemeinden im Dienste der Öffentlichkeit zu erfüllen haben, die sich aber auch sehr kostenintensiv auf das Gemeindebudget niederschlagen und eventuell wesentlich effizienter (und daher billiger) von privater Seite erbracht werden könnten.

Warum die Landwirtschaft überhaupt nach Zusatzeinkommen trachten muß, verdeutlicht Oberlehner (1994): "Das Haushaltseinkommen der bäuerlichen Familien wird sich aus immer mehr Quellen zusammensetzen müssen. Die Einkommensvielfalt wird sich besonders bei einem EU-Beitritt weiter zunehmen." Dabei stellt die "wichtigste Einkommensalternative und 'Marktnische' der österreichischen Landwirtschaft" (Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, 1994, 39) die Einkommenskombination dar. Dies verdeutlicht auch untenstehende Tabelle.

 

Einkommenskomponenten

Tendenz

Landwirtschaftliches Einkommen

sinkend

-

Direktzahlungen für Umweltleistungen

steigend

+

Direktzahlungen in Form von Prämien für Extensivierung und Produktionsverzicht Innerlandwirtschaftliches Zusatzeinkommen

steigend

+

Außerlandwirtschaftliches Zusatzeinkommen

stark steigend

++

Tabelle 1: Einkommensentwicklung in der Landwirtschaft
Quelle: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, 1994, 39

 

Einer der Haupteffekte der Erwerbskombination sollte in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Durch die hohe Fixkostenbelastung fällt es vielen Landwirten sehr schwer, sich geeignetes landwirtschaftliches Gerät anzuschaffen, weil sich dieses erst ab einer bestimmten Betriebsgröße rentiert. Gelingt es nun, derartige Maschinen auch für andere Tätigkeiten einzusetzen (z.B. der Traktor als Schneepflug), so steigt damit die Auslastung dieser kapitalintensiven Anlagen ganz erheblich und damit auch die Rentabilität der Investition. Dieser Aspekt wird nur allzu leicht übersehen, vor allem auch deshalb, weil sich in der bisherigen Form der landwirtschaftlichen Betriebsführung die Teilkostenrechnung noch kaum durchgesetzt hat, sondern nach wie vor mit Vollkosten kalkuliert wird (wenn überhaupt eine eigene Kostenrechnung etabliert ist).

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2 Analyse

2.1 Kommunale Marketingaktivitiäten

Unter diesem Kapitel wird jener Problemkreis angesprochen, der die eigentliche Zielsetzung dieser Arbeit darstellt. Denn das Problem, das sich bei der Erwerbskombination stellt, betrifft vor allem die Verwaltung selbst. Weniger die Frage, ob eine Leistung geeignet ist, delegiert zu werden, erscheint problematisch. Das läßt sich nach eingehender Prüfung und Durchforstung aller Gemeindetätigkeiten relativ leicht eruieren. Vielmehr der Wille des Verwaltungsorgans, diese auch tatsächlich auszulagern und damit bestimmte Kompetenzen aus der Hand zu geben, scheint die Hürde zu sein, die es zu überwinden gilt. Hier kommen wir zurück zu oben angesprochener Untersuchung: So ist zu vermuten, daß es in Gemeinden, die dem Marketinggedanken stark verhaftet sind, leichter sein wird, hier eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung zu finden. Gerade darin liegt aber auch eines der Hauptprobleme. Jene Gemeinden, die als Landgemeinden zu bezeichnen sind (vgl. weiter unten) und die damit am besten geeignet wären, den Landwirten zu einer Erwerbskombination zu verhelfen, finden sich eher in jenen Clustern wieder, das als nur durchschnittlich oder sogar unterdurchschnittlich marketingorientiert einzustufen sind. Die folgende Graphik zeigt die Ausprägungen der drei Gruppen bei einigen der einbezogenen Items (insgesamt wurden 12 Variablen zur Clusterung herangezogen). Dabei ist ersichtlich, daß die Gruppe 2 (G'2/Unter Durchschnitt; im folgenden als "Negativgruppe" bezeichnet) stets unter dem österreichischen Durchschnitt rangiert (der in der Graphik als y-Achse [0] dargestellt wird). Dagegen erweisen sich die Mitglieder der Gruppe 1 (G'1/Marketing; im folgenden "Marketinggruppe") allen anderen Clustern als überlegen, insbesonders was die Aktivitäten und den Informationsstand betrifft.

Abbildung 1: Clusteranalyse und Variablenausprägungen

Gruppe 3, die aufgrund der Variablenausprägungen als "Durchschnittsgruppe" bezeichnet wird, weist bei den diversen Variablen meist durchschnittliche, z.T. aber auch ambivalente Ausprägungen auf. Beispielsweise machen sich die darin enthaltenen Gemeinden weitaus am häufigsten externes Know-how zunutze, weisen aber auch die weitaus schlechteste Ist-Situation auf. Das kann auch so interpretiert werden, daß sie gerade dadurch dazu gezwungen werden, auf bestehende Mißstände in adäquater Weise zu reagieren und - aufgrund fehlenden eigenen Know-hows - verwaltungsfremde Experten in die Entscheidungsfindung einzubeziehen. "Marketing" bedeutet hingegen eher die Vorwegnahme von auftretenden Problemen durch projektives Verhalten. Dennoch zeigen sich diese Kommunen noch weit eher bereit, "kundenorientiert" zu agieren. Das kann aufgrund der Untersuchungsergebnisse von den Gruppenmitgliedern der Negativgruppe nur sehr eingeschränkt behauptet werden.

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2.2 Vergleich Marketingaktivitäten - Agrarstatus

Vergleicht man nun die Ergebnisse dieser Clusteranalyse mit der Zugehörigkeit zum Gemeindetypus "landwirtschaftlich", so bestätigt sich obige Aussage: Landgemeinden sind kaum in der Marketinggruppe zu finden, vergleichsweise häufig aber im Cluster am anderen Ende der Skala.

Abbildung 2: Marketing-Cluster im Vergleich zum Agrarstatus

 

In Abbildung 2 sind alle Gemeinden in einem zweidimensionalen Raum mit den Achsen Beschäftigte in der Landwirtschaft - Rückgang der Beschäftigung aufgetragen. Dieser graphische Raum wird im Rahmen dieser Arbeit als "Agrarstatus" bezeichnet, womit der Status-quo der Landwirtschaft einerseits sowie ihre Wichtigkeit im allgemeinen Wirtschaftsgefüge andererseits angesprochen wird. Für die Untersuchungen sind insbesonders die Gemeinden von Interesse, deren Anteil der Beschäftigten in der Landwirtschaft relativ hoch ist und die damit für eine Erwerbskombination hauptsächlich in Frage kommen. Des weiteren sollte auch der Rückgang in der Beschäftigung beachtet werden.

Abbildung 3: Rückgang der Beschäftigung in der Landwirtschaft nach Bundesländern

So sind insbesonders jene Kommunalverwaltungen aufgerufen, die Initiative zu ergreifen, die einen starken, teilweise dramatischen Rückgang (bis zu 20 %) in den letzten 10 Jahren zu verzeichnen hatten (auch wenn sie damit im Vergleich zum Landesdurchschnitt noch immer relativ gut abschneiden; vgl. Abbildung 3). Denn wenn 1/5 der Familienerhalter keine Chance mehr sehen, ein ausreichendes Einkommen in der Landwirtschaft zu erzielen und deshalb die bäuerlichen Betriebe aufgeben, ist die Ertragssituation der örtlichen Landwirtschaft offensichtlich zu niedrig und das kann nicht im öffentlichen Interesse liegen. Diesen Landwirten kann durch Erwerbskombination ein Zusatzeinkommen gesichert werden, wodurch ein Abwandern in andere Berufssparten zumindest reduziert werden könnte. Das betrifft, wenn man obige Graphik betrachtet, insbesonders die Gemeinden in den Quadranten A III und IV, B III und IV, sowie C und D. Auffällig dabei ist aber, daß die marketingbegeisterten Gemeinden großteils außerhalb dieses Bereiches liegen. Vor allem solche Kommunen, die durchschnittliches bzw. unterdurchschnittliches Engagement im Marketing zeigen, sind im oben genannten Bereich zu finden - ein starkes Indiz dafür, daß es sich relativ schwierig gestalten wird, von den jeweiligen Kommunalverwaltungen eine entsprechende Flexibilität und Innovationsbereitschaft zu erhalten. Es muß aber betont werden, daß bei der angespannten Ertragslage der heimischen Landwirtschaft der/die Gemeindepolitiker wohl nicht umhin kann, neue Wege der Amtsführung zu bestreiten.

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2.3 Clusterung der Gemeinden hinsichtlich Agrarstatus

Auf Basis des bisher Gesagten wurde eine zweite Clusteranalyse durchgeführt. Durch sie sollte eruiert werden, welche Gemeinden innerhalb des oben genannten Bereichs hauptsächlich für die Erwerbskombination in Frage kommen, d.h. eine weitere Reduktion auf die für dieses Instrument prädestinierten Gemeinden. Dabei wurden nur drei Variablen in die Clusterung einbezogen:

Durch die Ward-Clusterung 3) wurde eine 4-Gruppenlösung gefunden, die in untenstehender Abbildung im gleichen geometrischen Raum dargestellt sind, wie Abbildung 2 (wobei auf die detaillierte Untergliederung in 16 Quadranten verzichtet wird).

__________

3) Allgemein wird das Ward-Verfahren, wenn es vernünftig eingesetzt wird und die Ergebnisse entsprechend überprüft werden (z.B. durch eine Diskriminanzanalyse), als ein Verfahren angesehen, das am besten geeignet ist, die richtige Clusterzahl zu signalisieren (vgl. etwa Backhaus, 1991, 260-321).

Abbildung 4: Agrar-Clusterung

Die Graphik zeigt ebenso wie die Gütemaße der Clusterung, daß die errechnete Gruppenbildung ein ausgezeichnetes Ergebnis darstellt. So enthält G1 jene Kommunen, die für die Erwerbskombination nicht so interessant sind, da die Landwirtschaft von eher untergeordneter Bedeutung ist und sich der Rückgang in der landwirtschaftlichen Beschäftigung in tragbaren Grenzen bewegt. Diese Gemeinden sind als typische Stadtgemeinden anzusehen (Stadtgruppe). G2-G4 sind jene Cluster, in denen der Landwirtschaft noch immer große Wichtigkeit zukommt. Dabei mußte G3 in den letzten Jahren einen relativ geringen Rückgang in der Beschäftigung im Agrarbereich hinnehmen bzw. konnte diese sogar ausweiten (Stabilitätsgruppe). G2 und G4 verzeichneten hingegen einen zum Teil starken Trend weg von der Beschäftigung in der Landwirtschaft, vor allem G4 muß in diesem Zusammenhang als Extremgruppe angesehen werden, da sich die Beschäftigungsabnahme dort am stärksten auswirkte und gleichzeitig der Anteil der landwirtschaftlichen Bevölkerung noch immer dominierend ist. G2 ist als Stagnationsgruppe zu bezeichnen.

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2.4 Verbindung der Agrar- und Marketingclusterung

Für das Instrument der Erwerbskombination kommen also de facto die Cluster G2-G4 in Betracht, wobei die Stagnations- und Extremgruppe als Problemgruppen angesehen werden müssen, weil sich in diesen der Beschäftigungsrückgang in den letzten 10 Jahren am stärksten ausgewirkt hat. Das ist auch aus Tabelle 1 ersichtlich. Insbesonders aber die Marketingdefizite werden durch diese Tabelle nochmals verdeutlicht. Von jenen Gemeinden, die als Marketing-Gemeinden zu bezeichnen sind, liegen 83 % in der Stadtgruppe, die restlichen Gruppen vereinigen nur 16,7 % dieser Gemeinden in sich. Relativ gesehen bedeutet das für die Stadtgruppe (Österreichindex=100) einen Index von ~121, für die Stagnationsgruppe (~46), Stabilitätsgruppe (~56) und Extremgruppe (~30) aber einen Index, der weit unter dem Durchschnitt liegt.

Tabelle 2: Variablenausprägungen der Agrar-Clusterung

Wenn man nun weiß, daß das - wie gesagt - auch auf die Verwaltungsführung einen großen Einfluß ausübt, in der Weise, daß dadurch ja nicht nur das Konstrukt "Marketing" angesprochen wird, sondern damit die Bürgerorientierung, das angeeignete Know-how und die Flexibilität einer Kommunalverwaltung und ihr Wille zur Innovation gemeint sind, dann erscheint es relativ fraglich, ob die Bereitschaft jener Gemeinden bzw. ihrer Führung, Dienste auszulagern überhaupt gegeben ist. Ganz allgemein muß in diesem Zusammenhang gesagt werden, daß wirtschaftliche Maßnahmen bei den Gemeindeverwaltungen relativ unbeliebt sind. So zeigte es sich, daß von allen Aktivitäten (Umwelt-, Kultur-, Verkehrspolitik etc.) wirtschaftliche Eingriffe, d.h. aktives Gestalten der regionalen Infrastruktur in ökonomischer Hinsicht, bei den Kommunalverwaltungen am unbeliebtesten sind. Im Prinzip ist diese Haltung auch durchaus verständlich. Zu wichtig ist das freie Kräftespiel von Angebot und Nachfrage, die liberale Gestaltungsfreiheit des einzelnen Unternehmers. Wenn man sich aber vor Augen hält, wie sehr jeder Gewerbetreibende in seinen Tätigkeiten vom Gesetzgeber beschränkt wird, so verwundert es doch ein wenig, daß auf kommunaler Ebene bislang noch recht wenig geschehen ist (wenn man einmal von der üblichen Betriebsansiedlungspraktik der Gemeinden absieht). Möglicherweise spielt weniger die Angst vor Wettbewerbsverzerrung eine entscheidende Rolle bei der Vergabe von kommunalen Dienstleistungen, sondern eher die Scheu, die damit verbundenen Konsequenzen zu tragen (z.B. Kompetenzabgabe). Der Gemeindeführung wurde im Rahmen oben genannter Untersuchung ein umfassender Maßnahmenkatalog vorgelegt, aus dessen Auswertung sich untenstehende Abbildung ergibt.

Abbildung 5: Maßnahmenkatalog

Die hierin enthaltenen Aktivitätsbereiche stellen die Zusammenfassung des Maßnahmenkataloges dar. Die Graphik ist so zu verstehen, daß die Gemeinden bezüglich der einzelnen Maßnahmen, die beispielsweise im Aktivitätsbereich "Verkehr" enthalten sind (insgesamt 13), von Seiten der Gemeinden eine rund 25%ige Bereitschaft gegeben war, diese zu ergreifen und bei rund einem Drittel aller Gemeinden zumindest eine Planung in diese Richtung stattfindet. Diese Werte werden in allen anderen Bereichen leicht erreicht oder überschritten. Die Ausnahme stellt wie gesagt der Komplex "Wirtschaft" dar. Nur rund 10 % der Befragten haben hier bereits Maßnahmen gesetzt und gerade ein Viertel hat die Absicht, in Hinkunft in diesem Bereich aktiver zu sein 4). Da stellt sich natürlich die Frage, ob Instrumentarien, wie das Out-sourcing von Dienstleistungen (das letzten Endes auch als wirtschaftlicher Eingriff zu sehen ist), überhaupt Aussicht auf Erfolg haben können.

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4) Die Prozentwerte beziehen sich auf alle im jeweiligen Bereich enthaltenen Einzelmaßnahmen. Dabei wird natürlich bewußt eine Nivellierung hingenommen, denn manche Maßnahmen wurden von einer viel größeren Anzahl ergriffe, andere hingegen sind so unbeliebt (bzw. unbekannt; z.B. Parkleitsysteme), daß sie gerade von 1-2 % der Kommunen in Betracht gezogen werden. Das alles ändert aber nichts an der Grundtendenz: Die Verwaltungen sind nicht oder kaum bereit, in die Wirtschaft einen aktiven Einfluß zu gewinnen.

Abbildung 6: Wirtschaftliche Maßnahmen und Marketing-Cluster

Eine Analyse der in den beiden Clusterungen ermittelten Gruppen, inwieweit die einzelnen Cluster bereit sind, Maßnahmen auf wirtschaftlichem Gebiet zu ergreifen, zu planen oder sich externes Wissen zunutze zu machen, verdeutlicht die Probleme, die bei der Implementierung des Instrumentes der Einkommenskombination entstehen können. Wieder sind die Marketinggemeinden den anderen voraus. Vor allem aber ist es interessant, daß es die G3-Gemeinden sind (vgl. Abbildung 6), die sich mit wirtschaftlichen Eingriffen insofern anfreunden können, als sie bereit sind, Beratung von außerhalb anzunehmen. Darin liegt die große Chance für die Einkommenskombination. Bei entsprechend fundierter Beratung dürften diese Gemeinden - von allen Gruppen, die dafür überhaupt in Frage kommen (also kaum Gemeinden der Stadtgruppe aber aus allen anderen Gruppen) - am ehesten geneigt sein, kommunale Dienstleistungen auszulagern und der ländlichen Bevölkerung so ein Zusatzeinkommen zu sichern. Das gibt Grund zur Hoffnung, vor allem wenn man den Wirtschaftsfaktor, einen der Faktoren, die in der Untersuchung zum kommunalen Marketing ermittelt werden konnten (insgesamt wurden aufgrund einer Faktoranalyse 8 Faktoren aus 30 Statements extrahiert) mit der Clusterung vergleicht.

Abbildung 7: Gruppenvergleich Wirtschaftsfaktor

Einerseits besteht vor allem bei den Gemeinden unterdurchschnittlicher Marketingausprägung akuter Handlungsbedarf, andererseits sind es vor allem die Gemeinden der Stabilitätsgruppe (G3) der Agrar-Clusterung, die bei diesem Faktor eine weit unter dem Durchschnitt liegende Ausprägung aufweisen (vgl. Abbildung 7). Das sind die eigentlichen Kerngemeinden für die Einkommenskombination, die sich mit Fragen, wie sie hier nur kurz angerissen werden können, zu beschäftigen haben werden:

1. Welche kommunalen Tätigkeiten können überhaupt ausgelagert werden?
2. An wen könnten ausgelagerte Dienstleistungen übertragen werden?
3. Wie effizient wurden die in Frage kommenden Dienstleistungen bisher erfüllt?
4. Können sie durch Auslagerung (noch) effizienter erfüllt werden (Kostenvergleich)?
5. Existieren Erfahrungen anderer Gemeinden?
6. Ist die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden möglich (z.B. Entsorgungsring)?
7. Wie erfolgt die Vergabe (Kriterienkatalog)?
8. Wer übernimmt die Koordination der Vergabe?
9. Wie erfolgt die Finanzierung der ausgelagerten Dienstleistungen?
10. Wie und von wem erfolgt die Kontrolle?
11. Wie hat die Vertragsgestaltung auszusehen (Zeitraum/Rechte und Pflichten/Schadloshaltung etc.)
13. Welche gesetzliche Restriktionen gibt es in diesem Bereich?
14. Welche Förderungen gibt es (Bund/Land/private und andere Institutionen)?

Die Charakterisierung dieser Stabilitätsgruppe (G3) ergibt in etwa folgendes Bild: Es handelt sich dabei um Gemeinden, die noch einen relativ stabilen Bevölkerungsanteil in der Landwirtschaft aufweisen. Rund 20 % der Bevölkerung fallen in diese Erwerbsgruppe. Die Gemeindeführung ist weit häufiger bereit, Fachleute beizuziehen. Das ist vielfach darauf zurückzuführen, daß sie akuten Handlungsbedarf im Bereich Wirtschaft haben.

Abbildung 8: Gruppenvergleich Informationsfaktor

Relativ kritisch erscheint die Tatsache, daß sie auch beim Informationsfaktor, der ebenfalls in oben angesprochener Faktoranalyse extrahiert werden konnte, eine eindeutig negative Ausprägung aufweisen, d.h. weit unter dem österreichischen Durchschnitt rangieren (das trifft im übrigen auf alle Gemeinden außer jenen der Marketing- und der Stadtgruppe zu; vgl. Abbildung 8). Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit liegen sie jedoch gleichauf mit den Stadtgemeinden (beide Gruppen konnten den Statements, die auf eine positive Ausprägung bezüglich der Öffentlichkeitsarbeit hindeuten, einen weitaus höheren Zustimmungsgrad angeben als die Stagnations- und Extremgruppe). Aus all diesen Gründen sind diese Gemeinden als Kernzielgruppe für das Instrument der Erwerbskombination anzusehen. Notwendig wird aber eine umfangreiche Information der Verwaltungsbehörden sein, damit sie von der Sinnhaftigkeit und den Vorteilen für die ortsansässige Landwirtschaft überzeugt werden bzw. überhaupt erst von den Möglichkeiten, die dieses Instrument bietet, erfahren.

Abbildung 9: Arbeitslose im Verhältnis zu Einwohnern/Beschäftigten

Nur so wird zu verhindern sein, daß sich auch diese Gemeinden in Richtung der Cluster G2 und G4 bewegen (Extrem- bzw. Stagantionsgruppe), was einem mehr oder weniger starken Rückgang der Beschäftigungssituation in der Agrarwirtschaft gleichkommt. Wenn man die Arbeitslosigkeit der einzelnen Gruppen insgesamt betrachtet, würde das die derzeit noch relativ positive Ausgangslage dieser Gruppe wohl recht negativ beeinflussen. Effektives Marketing heißt deshalb einmal mehr: Auf Probleme reagieren ehe sie tatsächlich auftreten!

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3. Zusammenfassung

Von den 300 österreichischen Gemeinden, die als Grundgesamtheit für die Untersuchung zum kommunalen Marketing angesehen werden können, kommen rund ein Drittel für das Instrument der Einkommenkombination in Frage. Bei den anderen Kommunen ist der Anteil der Landwirtschaft an den Beschäftigten einfach zu niedrig, als daß hier eine systematische Vergabe von kommunalen Aufgaben sinnvoll zu realisieren wäre (auch wenn punktuell oder in Kooperation mit anderen Gemeinden natürlich durchaus Möglichkeiten in dieser Richtung gegeben wären). Von den Gemeinden, die für ein geplantes, routinisiertes Vergabeverfahren in Frage kommen, sind drei verschiedene Gruppen zu unterscheiden. Die erste dieser Gruppen, hierin als Stagnationsgruppe bezeichnet, hat im Bereich der Landwirtschaft akuten Handlungsbedarf. Denn ein Großteil der darin enthaltenen Gemeinden weist einen zum Teil dramatischen Rückgang in der landwirtschaftlichen Beschäftigung einerseits und eine im Vergleich zum österreichischen Durchschnitt weitaus negativere Arbeitsplatzsituation andererseit auf. Dasselbe gilt auch für die Extremgruppe, wobei diese von allen den größten Rückgang in der landwirtschaftlichen Beschäftigung bei gleichzeit sehr großer Bedeutung des Agrarsektors zu verzeichnen hatte. Bei der Stabilitätsgruppe ist die Beschäftigungssituation in der Landwirtschaft sowie die allgemeine Arbeitsplatzsituation derzeit noch nicht so angespannt. Dennoch sollten diese Gemeinden die Gunst der Stunde nützen und aus einer recht guten Ausgangslage durch die Auslagerung von kommunalen Tätigkeiten (Outsourcing) den Rückgang in der landwirtschaftlichen Beschäftigung minimieren. Auch wenn es bezüglich des kommunalen Marketings bei allen drei Gruppen nicht besonders rosig aussieht (der Großteil der Marketinggemeinden liegt in der Stadtgruppe) so sollte es zumindest bei den Gemeinden der Stabilitätsgruppe gelingen, deren Führung von der Sinnhaftigkeit einer weitgehenden Kooperation mit der lokalen Landwirtschaft und anderen Gemeinden bei der Erfüllung der eigenen Gemeindetätigkeit zu überzeugen.

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Literaturverzeichnis

Backhaus, K. (1991): Multivariate Analysemthoden: Eine anwendungsorientierte Einführung. 7. Aufl., Berlin

Braun, G. E. und Töpfer A. (1989): Marketing im kommunalen Bereich, Stuttgart

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft (Hrsg.) (1994): Einkommenskombination, eine Chance für bäuerliche Familien, Arbeitsunterlage für Beratungs- und Lehrkräfte, Franz Oberlehner et al. Wien

Dax, T. (1993): Die Erwerbskombination landwirtschaftlicher Haushalte. Analyse eines europaweiten Verhaltensmusters, Bundesanstalt für Bergbauernfragen (Hrsg.), Facts & Features Nr. 8, Wien

Hallier, B. (1990): City-Marketing: Multifunktionales Projekt fördert Kooperation zwischen Handel und Stadt. In: Dynamik im Handel H. 4, 66-68

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Kotler, P. (1992): Marketing-Management: Analyse, Planung und Kontrolle. 7. Aufl., Stuttgart

Meixner, O. (1994): Kommunales Marketing - Eine empirische Untersuchung in ausgewählten Gemeinden Österreichs, Diplomarbeit an der Wirtschaftsuniversität Wien, Wien

Nieschlag, R., Dichtl, E. und Hörschgen, H. (1991): Marketing, 16. Aufl., Berlin

Oberlehner, F. und Forstner, F. (1994): Einkommenskombination - warum und für wen?, in: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft (Hrsg.): Einkommenskombination, eine Chance für bäuerliche Familien, Arbeitsunterlage für Beratungs- und Lehrkräfte, Franz Oberlehner et al. Wien, 21-48

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Staudinger, F. (1994): Gewerberechtsnovelle: Das sollten Sie als Bauer wissen!, in: Der Fortschrittliche Landwirt, H. 1, 5 f.

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(c) Oliver Meixner 1995