933336 Ernährungssouveränität – Theorie und Praxis eines alternativen Lebensmittel- und Agrarsystems (in Eng.)


Art
Vorlesung
Semesterstunden
1
Vortragende/r (Mitwirkende/r)
Leitgeb, Friedrich
Organisation
Institut für Ökologischer Landbau (IFÖL)
Angeboten im Semester
Sommersemester 2018
Unterrichts-/ Lehrsprachen
Englisch

Lehrinhalt

Ernährungssouveränität ist ein Konzept, das die weltweite Kleinbäuer*innen-Bewegung Vía Campesina und viele weitere lokale, nationale und transnationale Initiativen seit 1996 vorantreiben und weiterentwickeln. Ernährungssouveränität ist das Recht von Menschen, die Art und Weise der Produktion, des Konsums und der Verteilung von Lebensmitteln selbst zu bestimmen, ohne die Lebensgrundlagen anderer Menschen und Regionen zu untergraben. Das Konzept beruht auf dem Recht auf leistbare und gesunde, ökologisch nachhaltig und sozial gerecht produzierte Nahrung für alle Menschen. Nahrung wird nicht als Ware aus dem Interesse produziert und verteilt, um Gewinn zumachen, sondern um ein gutes Leben für alle zu ermöglichen.
Die Vorlesung will die Facetten von Ernährungssouveränität aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Sie soll einen vertieften Einblick in die Probleme unseres aktuellen Lebensmittel-und Agrarsystems geben, aktuelle Hindernisse und Herausforderungen diskutieren, sowie mögliche Alternativen und Handlungsmöglichkeiten vorstellen. Dieser Breite an Perspektiven kann durch Transdisziplinarität Rechnung getragen werden.

Inhaltliche Voraussetzungen (erwartete Kenntnisse)

Keine

Lehrziel

Zentrale Konzepte der Ernährungssouveränität erklären können.
Das eigene Handeln in Bezug auf Ernährung kritisch vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftspolitischen Debatte reflektieren können.
Wesentliche Akteure der Debatte kennen und ihre Rolle beschreiben können.
Noch mehr Informationen zur Lehrveranstaltung, wie Termine oder Informationen zu Prüfungen, usw. finden Sie auf der Lehrveranstaltungsseite in BOKUonline.