892313 Bauphysik


Art
Übung
Semesterstunden
2
Vortragende/r (Mitwirkende/r)
Rödhammer, Martin
Organisation
Institut für Physik und Materialwissenschaft (IPM)
Angeboten im Semester
Wintersemester 2017/18
Unterrichts-/ Lehrsprachen
Deutsch

Lehrinhalt

Anhand von praktischen Beispielen aus dem historischen Bau bzw. aus gegenwärtigen Projekten wird die Notwendigkeit bauphysikalischer Planungsvorgänge gezeigt. Die wichtigsten und grundlegendsten physikalische Mechanismen werden detailliert aufgarbeitet.

oStationärer Wärmetransport
oDampf
oFeuchtetransport in Baustoffen und Konstruktionen
o2D und 3D stationärer Wärmefluss
oWärme-speicherung und instationärer Wärme-durchgang
oDas Haus im Strahlungsfeld der Sonne und Atmosphäre
oGrundlegende Informationen zum Energieausweis
oPhysikalische Grundlagen des Schallschutzes
oDas Gebäude im Schallfeld
oÜbungsbeispiele
oRechenbeispiel Energieausweis

Lehrziel

Die Übung stellt eine rechentechnische Vertiefung des Vorlesungsinhaltes dar und wird durch eine praktisch orientierte Arbeit ergänzt. Nach Abschluss der Übungen kann ein Studierender nicht nur einen Energieausweis für ein Gebäude im Einklang mit den wichtigsten Normen erstellen, sondern auch- aus bautechnischer Sicht- sinnvolle Verbesserungsmassnahmen vorschlagen

Nach Abschluss der Vorlesung und Übung verfügt der Studierende über Fähigkeiten zu:
•Berechnungen über das Wärmeverhalten von (Außen-)Bauteilen mit
unterschiedlichen Randbedingunen durchführen
•Beurteilen, ob durch die vorliegenden Berechnungsergebnisse eine praktisch
zulässiger Aufbau resultiert, bzw. ob eine dauerhafte Bauteilschädigung
vermieden werden kann
•Überprüfen, ob die Kriterien für zulässige Kondensatbelastung in Winter- oder
Sommersituationen eingehalten werden, bzw. welche Maßnahmen zu setzen
sind, damit eine Einhaltung erreicht werden kann (Abänderung von
Bauteilaufbauten)
•Berechnungen von Energieausweisen durchführen und selbständig
Verbesserungsmaßnahmen zur Reduktion des Heizwärmebedarfes festlegen
•Berechnungen von Schallpegeln auf Basis unterschiedlicher Eingangsgrößen
vornehmen und Wirksamkeit von Schalldämmenden Maßnahmen
berücksichtigen
•Berechnungen von Nachhaltzeiten durchführen und selbständig
Dimensionierungen Schallabsorberoberflächen vornehmen
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