Qualitätssicherung


Qualitätssicherung ist ein wesentlicher Baustein der Weiterbildungsmaßnahmen und –programme. Die Weiterbildung und die Stabstelle QS sind bemüht mit den Departments und den Instituten bestmögliche Hilfestellungen für die Entwicklung, Durchführung und Etablierung von Weiterbildungsangeboten eine adäquate Qualitätssicherung sicher zu stellen.

Das Qualitätssicherungssystem in der Weiterbildung an der BOKU umfasst vier Qualitätsdimensionen, die sich an unterschiedlichen Phasen von Weiterbildungsprogrammen orientieren:


Entwicklung eines Programms

Informierung potenzieller Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Durchführung des Programms

Lernerfolge bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern

Konzeptionsqualität

 

Informationsqualität

 

Durchführungsqualität

 

Ergebnisqualität


Grundlegend wird die Entwicklung und Durchführung von Weiterbildungsprogrammen an der BOKU über eine Richtlinie geregelt. Diese Richtlinie schreibt verschiedene Maßnahmen vor – hierzu gehören z. B. die Bedarfsanalyse, die Definition von Zielen und die zielorientierte Konzeption des Studienganges oder auch die Planung und Verfügbarkeit der erforderlichen Ressourcen. Diese Maßnahmen sichern die Konzeptionsqualität eines jeden Weiterbildungsprogramms. Informationsqualität hat (zeitlich etwas vorgelagert) bereits mit der Durchführung eines Programms zu tun und gewährleistet, dass potenzielle Teilnehmerinnen und Teilnehmer alle relevanten Informationen über den Studiengang zeitgerecht und komfortabel zur Verfügung haben. Durchführungsqualität betrifft die Programmdurchführung im engeren Sinne und stellt die Qualität der Lehr-Lern-Prozesse sicher. Die (Erfassung der) Ergebnisqualität ist nach einem Lehrgang/Kurs angesiedelt und optimiert über Monitoring und Rückmeldung der Lerneffekte die Konzeption und Durchführung zukünftiger Programme.

Richtlinie Qualitätssicherung

Schematische Darstellung des Qualitätssicherungssystems im Bereich Weiterbildung an der BOKU.

Didaktik

Es wird im didaktischen Setting auf Inhalte, Zielgruppen und institutionelle Rahmenbedingungen sowie die Studierbarkeit der Weiterbildungsangebote Rücksicht genommen. 

Maßnahmen für einen verbesserten Support der Lehrenden und allgemeine Standards für Kursunterlagen und Unterrichtsmaterialien unterstützen die Qualität der Lehre.

Validierungsverfahren für non formales und informal erworbene Kompetenzen

Mittel bis langfristig soll in der Weiterbildung die Anerkennung von non formal und informell erworbenen Kompetenzen durch ein Validierungsverfahren umgesetzt werden.

Die Qualitätssicherung der Validierung soll durch ein Peer Review Verfahren sichergestellt werden.

Prozessabläufe

Die Prozessabläufe sind entsprechend dem Ablaufplan für die Entwicklung und Änderung von Studien und universitären Weiterbildungsprogrammen gestaltet.

Die Angebote werden durch, vom Senat nominierte Arbeitsgruppen mit breiter Vernetzung, an der Universität für Bodenkultur und zentraler Unterstützung des Teams Weiterbildung/LLL entwickelt.

Die Weiterbildungsangebote werden in Form von Modulen entwickelt („Modularisierung“ der Weiterbildung), wobei die Entwicklung der Module nach den Bologna Kriterien erfolgt. Die Entwicklung einzelner Module ist möglich, diese müssen jedoch den üblichen Genehmigungsprozessablauf durchlaufen. Die Verwendung von Modulen für mehrere Weiterbildungsangebote soll angestrebt werden, wobei die Konsistenz zwischen den Modulen besonders berücksichtigt wird.

Angebot und Themen

Alle Weiterbildungsangebote orientieren sich an den Kompetenzfeldern der Universität für Bodenkultur. Die Universität für Bodenkultur setzt daher im Bereich der Weiterbildung konsequent auf den Auf- und Ausbau von Programmen die den Kernkompetenzen der Universität entsprechen.

Primär sollen jene Weiterbildungsangebote entwickelt werden, die dem „Alleinstellungsmerkmal der Universität für Bodenkultur“ dienen.

Die entwickelten und zu entwickelnden Lehrgänge sind praxisorientiert, berufsbegleitend und forschungsgeleitet.