Blended Learning


Lebenslanges Lernen und Neue Medien

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weiterbildungsprogramme bilden eine heterogene Zielgruppe mit unterschiedlichem Erfahrungsschatz und Vorwissen, die sich zu bestimmten Zeiten an einem Ort einfinden um einer Weiterbildungsveranstaltung teilzunehmen. Daneben müssen sie zu vorgegebenen Zeiten Prüfungsleistungen erbringen und Verwaltungstermine einhalten. All diese Termine und Tätigkeiten müssen in den Berufs- und Lebensalltag integriert werden. Die übersichtliche und vollständige Darstellung von ULG Terminen und Verwaltungsabläufen erleichtert ihnen die Orientierung und die eigenständige und eigenverantwortliche Selbstorganisation sowohl innerhalb der einzelnen Module als auch modulübergreifend.

Orientierungskurse in BOKU-learn ermöglichen die übersichtliche aufbereitete Zusammenführung von Informationen aus BOKU-Online, dem Curriculum und der BOKU Webseite und ihre Ergänzung um weitere Inhalte nach Bedarf. Gegenwärtig bieten die laufenden ULGs einen solchen Selbstorganisationskurs pro Jahrgang. Durch die Gewährleistung von Transparenz in der Weiterbildung tragen sie in dieser Form wesentlich zur Qualitätssicherung in der Weiterbildung bei.

Best-Practice Beispiel:
https://learn.boku.ac.at/course/view.php?id=8780 
https://learn.boku.ac.at/course/view.php?id=8695

Zur Erleichterung der Orientierung, die wiederum eine Auffindbarkeit von Inhalten und Informationen ohne Mehraufwand ermöglicht, ist ein Wiedererkennungswert der Onlinekurse von grundlegender Wichtigkeit. Der Einsatz von Templates, die das Erscheinungsbild der Kurse vereinheitlichen und dennoch bedarfsorientiert angepasst werden können, erleichtern die Orientierung und verringern den technischen Betreuungsaufwand.

Best-Practice ULG Template Ländliches Liegenschaftsmanagement

Kooperative und problemorientierte Lehr- und Lernszenarien erlauben es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in didaktisch anspruchsvollen Lehr- und Lernszenarien auf bestehendes Vorwissen und Lebenserfahrung innerhalb der Gruppe zurückzugreifen und im formalen Kontext auch informell zu lernen.

Nichtmoderierte Peer-Support Foren tragen zur Bildung und zum Weiterbestehen von Lerngemeinschaften auch über die Präsenzzeiten hinaus entscheidend bei.

Onlineinhalte können – bei Erfüllung der notwendigen technischen Voraussetzungen - unabhängig von Zeit und Ort abgerufen werden. Sie ermöglichen den TeilnehmerInnen eine flexible Zeiteinteilung und Standortwahl zum Lernen und Beziehen von Inhalten. Je nach Einsatzgebiet können den Studierenden Präsentationsunterlagen und Druckvorlagen (PDF-Skripten) zur Vor- und Nachbereitung von Präsenzen bis hin zu Online Lehr- und Lerninhalten (E-Content) für selbstgesteuertes Lernen übersichtlich, strukturiert und bedarfsorientiert angeboten werden.

Technische Maßnahmen zur Förderung und Entlastung der Lehre sind gleichzeitig mit einem Mehraufwand in anderen Bereichen verbunden.

Die TeilnehmerInnen müssen an die Möglichkeiten von Neuen Medien in der Weiterbildung in der Regel erst herangeführt werden. Neben persönlichen Widerständen können sich auch technische Herausforderungen als Barriere erweisen. Eine Einschulung und der spielerische Zugang erleichtert die Teilnahme an Online Aktivitäten. Daneben benötigen auch interessierte Vortragende vielfach Beratung und Support sowie eine Assistenz zur Durchführung und Verwaltung von Lernaktivitäten. Die Begleitung von Lehrgängen durch einen E-Tutor oder eine E-Tutorin, der/die sich technisch und organisatorisch einbringt und bei Fragen Rücksprache mit den Lehrenden hält, ist ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor für das Bestehen von Online Angeboten.