II) Konkrete Umsetzung dieser Richtlinien


Im Regelfall melden entweder BOKU-WissenschafterInnen oder ausländische Institutionen konkrete Vertragswünsche ans ZIB. Das ZIB prüft dann

  • bereits bestehende Abkommen / Forschungsprojekte mit der ausländischen Institution
  • das Vorliegen der Kriterien für den Abschluss künftiger Kooperationsabkommen (je nach gewünschter Kategorie 1 - 3)

Bei Erfüllen aller Kriterien (bzw. in den Fällen in denen ein bereits bestehendes Kooperationsabkommen aufgrund einer zeitlichen Befristung zur Verlängerung ansteht)

  • kontaktiert das ZIB ggf. weitere BOKU-WissenschafterInnen die ebenfalls in die Kooperation eingebunden werden könnten und
  • informiert das Rektorat +das Internationale Gremium über das Vorliegen eines begründeten Antrags auf ein Partnerschaftsabkommen
  • tritt - im Fall einer entsprechenden Empfehlung des Internationalen Gremiums - in Vertragsverhandlungen mit der Partnerinstitution (auf Basis der Standard-Vertragstexte des ZIB). Bei Bedarf werden in diese Vertragsverhandlungen die Rechtsabteilung der BOKU sowie des Forschungsservices sowie andere BOKU-Angehörige (Studiendekanat, Fachstudienkommissionen, Senatsstudienkommission…) eingebunden.

Nach Abschluss der Vertragsverhandlungen legt das ZIB den Vertrag dem Rektorat vor und leitet die Originale zur Unterschrift an die Partneruniversität weiter.

In der darauffolgenden Sitzung des Internationalen Gremiums werden die Mitglieder des IG über abgeschlossene neue Verträge informiert. Weiters werden die Partnerschaftsabkommen auf der ZIB-Website aufgelistet und über ähnliche Medien (e-Newsletter, .ev. BOKU-Insight sowie allfällige relevante Publikationen zB des ÖAD) bekanntgemacht.

Alle bestehenden Universitätskooperationsabkommen werden jährlich evaluiert in Hinblick auf

  • Einhaltung des geplanten Arbeitsprogramms
  • Laufzeit

Bei Nicht-Einhaltung des Arbeitsprogramms werden die zuständigen BOKU-FachkoordinatorInnen kontaktiert und der Grund für die Abweichungen eruiert. Im Falle einer kontinuierlichen Nicht-Einhaltung des Arbeitsprogramms ist die Kündigung des Kooperationsabkommens denkbar. Rechtzeitig vor Ende der Laufzeit werden bei gut funktionierenden Partnerschaften die notwendigen Maßnahmen zur Verlängerung des Vertrages gesetzt.

In einigen Ausnahmefällen (insbesondere bei Cotutelle-Doktoratsabkommen) äußern Studierende der BOKU oder von ausländischen Institutionen den Wunsch nach Partnerschaftsabkommen. In diesen Situationen wird dann genauestens geprüft, ob bereits Kontakte zu dieser Hochschuleinrichtung bestehen und ob sich BOKU-Angehörige als FachkoordinatorInnen zur Verfügung stellen. Das weitere Prozedere erfolgt dann wie oben beschrieben.