Pendlerpauschale


Pendlerpauschale neu

Durch das Pendlerpauschale wird die Lonhsteuerbemessungsgrundlage vermindert. Das Antragsformular der Arbeiterkammer finden Sie hier!

Voraussetungen:

  • Bestimmte Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz
  • Möglichkeit/Zumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel
  • Zeitliches Überwiegen im Lohnzahlungszeitraum

Durch die Pendlerpauschale neu, kann neben der kleinen und großen Pendlerpauschale, nun auch der "Pendlereuro" geltend gemacht werden.

Änderungen im Detail:

1. Verbesserungen für Teilzeitbeschäftigte

Auch Teilzeitbeschäftigte können nun ab vier Arbeitstagen pro Monat das große oder das kleine Pendlerpauschale geltend machen:

  • Für das volle Pendlerpauschale müssen die Voraussetzungen wie bisher an mehr als der Hälfte der möglichen Arbeitstage eines Monats, also zumindest an 11 von 20 Arbeitstagen, gegeben sein.
  • Zwei Drittel können Sie ab 2013 absetzen, wenn Sie die Voraussetzungen zwischen acht und zehn Tagen in einem Kalendermonat erfüllen.
  • Ein Drittel gibt es, wenn dies Voraussetzungen zumindest an vier, höchstens an sieben Tagen des Monats erfüllt sind.

2. Der Pendlereuro

Wer einen Anspruch auf ein Pendlerpauschale hat, kann sich zusätzlich einmal im Jahr (!) einen Euro pro Kilometer des Hin- und Retour-Arbeitsweges von der Steuer abziehen lassen.

3. Verbesserung bei geringem Einkommen

Wer die Voraussetzungen für Pendlerpauschalen und Pendlereuro erfüllt, aber keine Lohnsteuern zahlt, erhält bis zu 290 Euro als Pendlerzuschlag. So können zusätzlich zur Negativsteuer von 110 €, die es schon davor gab, nun bis zu 400 € an Negativsteuern entstehen, die das Finanzamt über die ArbeitnehmerInnenveranlagung ausbezahlt.

4. Kein Pendlerpauschale bei Dienstfahrzeugen

Stellt der Arbeitgeber ein Dienstfahrzeug zur Verfügung, das auch privat genutzt werden kann (Sachbezug), gibt es keine Pendlerpauschale und keinen Pendlereuro.

5. Das "Jobticket"

Mit dem neuen „Jobticket“ können Arbeitgeber auf freiwilliger Basis auch die Benützung der Öffentlichen Verkehrsmittel ihrer MitarbeiterInnen fördern: Sie können den Beschäftigten steuerfrei eine Jahreskarte oder ein anderes nicht übertragbares Ticket zur Verfügung stellen, damit diese öffentliche Verkehrmittel kostenfrei für den Arbeitsweg benützen können. Die Kosten für das Jobticket können die Unternehmen vollständig von ihrer Steuer absetzen.

Das Jobticket kann auch ArbeitnehmerInnen, die keinen Anspruch auf die Pendlerpauschale haben zur Verfügung gestellt werden.

ACHTUNG: Wird das Jobticket genützt, kann zusätzlich kein großes oder kleines Pendlerpauschale in Anspruch genommen werden.

Kleines Pendlerpauschale

  • Der Arbeitsplatz ist mindestens 20 Kilometer von der Wohnung entfernt
  • Die Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels möglich und zumutbar

2013:
ab 20 km: 58,- EUR
ab 40 km: 113,- EUR
ab 60 km: 168,- EUR

Dazu kommt der Pendlereuro: Wenn Ihr Wohnort zum Beispiel 30 Kilometer von der Arbeit entfernt ist, gibt es einen Euro pro Kilometer für den Hin- und Retourweg einmal jährlich.

Großes Pendlerpauschale

  • Der Arbeitsplatz ist mindestens 20 Kilometer von der Wohnung entfernt
  • Die Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels möglich und zumutbar

2011:
ab 2 km: 31,- EUR
ab 20 km: 123,- EUR
ab 40 km: 214,- EUR
ab 60 km: 306,- EUR

Quellen (2013): Arbeiterkammer