Arbeitsplatzbewertung

Durch Intervention des Betriebsrates ist es gelungen, seit 2009 Neubewertungen von Arbeitsplätzen des allgemeinen Personals durchzuführen.

Aufgabengebiete, Tätigkeitsfelder, Qualifizierungsansprüche und Verantwortungsfelder des allgemeinen Personals steigen laufend und so ist auch die Prüfung nach entsprechender finanzieller Einstufung nur legitim und wünschenswert.

Der Betriebsrat versteht sich bei diesen Bewertungen als Kontroll- und Überwachungsorgan und ist durch das Vorsitzteam in der sogenannten „Bewertungsgruppe“ fix vertreten. Arbeitgeberseitig ist der Vizerektor für Organisation und Prozessmanagement, Vizerektorin für Finanzen und Leiterin des Personalmanagements. Der Bewertungsbeirat tagt einmal im Quartal.

Der Prozess zur Arbeitsplatzbewertung ist in einer Betriebsvereinbarung geregelt.

Folgende Punkte sind zu beachten, um einen Antrag zur Neubewertung an den Bewertungsbeirat stellen zu können:

1. Mitarbeitergespräch zwischen Vorgesetztem und MitarbeiterIn soll nachweislich abgehalten werden
2. Die Arbeitsplatzbeschreibung muss entsprechend aktualisiert und unterzeichnet sein
3. Einem Antragsschreiben mit Begründung durch den Vorgesetzten und Gegenzeichnung der/des OrganisationsleiterIn (DepartmentleiterIn; LeiterIn einer Serviceeinrichtung) sollen die alte als auch die neue Arbeitsplatzbeschreibung beigelegt werden
4. Stellt die Bewertungsgruppe einen überwiegenden Anteil von höherwertigen Tätigkeiten fest (im Vergleich zur alten Arbeitsplatzbeschreibung) wird eine Höherstufung genehmigt
5. Sofern eine Höherstufung vorgenommen werden kann, wird mit 1. Folgemonats nach Beschluss einer Höherreihung durch den Bewertungsbeirat diese gehaltswirksam

Bevor ein Antrag gestellt wird ist zu beachten, dass lediglich der Arbeitsplatz und nicht die Person bewertet wird. Es ist die Summe der Tätigkeiten, Aufgaben und Verantwortlichkeiten, die betrachtet wird. Ebenso stellt die Bewertungsgruppe einen Vergleich zu ähnlichen Arbeitsplätzen her.

Für die Belohnung von herausragendem Engagement oder besonderen, einmaligen Leistungen – also personenbezogene, individuelle Leistungen die nicht laufend durch die Arbeitsplatzbeschreibung definiert sind, gibt es an der BOKU eine Betriebsvereinbarung Prämien.

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