Instrumente


Instrumente und Vorgehensweise

Die Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastungen wurde mit Hilfe einer Online-Befragung und zusätzlichen Evaluierungsworkshops durchgeführt.

Folgende Verfahren kamen dafür zum Einsatz:

  • SALSA (Salutogenetische Subjektive Arbeitsanalyse)
  • OrgFit (Workshop-Variante)

Zu Beginn des Projektes wurde in der Steuergruppe (inkludiert die Hauptzuständigen) das Konzept geplant und die Methoden und Verfahren für die Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastungen (APB) festgelegt. Dabei wurden auch wichtige und relevante Unternehmensinformationen für das Projekt gesammelt.

Im nächsten Schritt wurden alle DepartmentleiterInnen und Führungskräfte im Rahmen von Informationsveranstaltungen über das Projekt allgemein, über die einzelnen Projektschritte und über die Durchführung der Evaluierungsworkshops informiert und sensibilisiert.

In weiterer Folge wurden alle MitarbeiterInnen im Rahmen von Informationsveranstaltungen über das Projekt und vor allem über die bevorstehende Online-Befragung informiert. Detaillierte Informationen gab es außerdem zum Thema Datenschutz und zur Anonymität der Befragung. Für Personen, die an diesen Veranstaltungen nicht teilnahmen, gab es die jeweiligen Informationen per E-Mail und Aushang.

Die Ergebnisse der Befragung wurden den MitarbeiterInnen und Führungskräften sowie der Steuergruppe rückgemeldet bzw. präsentiert.

Im Anschluss an die Ergebnispräsentationen wurde mit der Steuergruppe gemeinsam beschlossen, welche Bereiche in der zeitlichen Abfolge der Evaluierungsworkshops Priorität haben.

Für den Evaluierungsworkshop in den Organisationseinheiten wurden die MitarbeiterInnen aus allen vorhandenen Tätigkeitsgruppen eingeladen. Anschließend fand ein Rückmeldegespräch zwischen der Arbeitspsychologin mit der Führungskraft statt, in dem noch weitere Maßnahmen aus Sicht der Führungskraft festgelegt wurden.

Um die erarbeiteten Maßnahmen auf ihre Durchführbarkeit zu prüfen, wurden die Ergebnisse der Evaluierungsworkshops in einer Steuergruppensitzung im Sinne eines Maßnahmenworkshops erörtert.

Im Anschluss wurden die betroffenen MitarbeiterInnen aus den evaluierten Bereichen über die Maßnahmenumsetzung (bzw. bei Nicht-Umsetzung einzelner Vorschläge) informiert.

Die jetzige Beurteilung der Arbeitsbelastungen bzw. der daraus entstehenden Arbeitsbeanspruchungen beruht auf den Erkenntnissen der Fragebogenerhebung und der Evaluierungsworkshops.