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Universität für
Bodenkultur Wien

Gregor Mendel Straße 33
A-1180 Wien, Österreich
Tel. (+43 1) 47654- 0
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Geschichte

Geschichtliche Entwicklung der BOKU seit 1872

1872


Gründung der Hochschule für Bodenkultur in Wien mit Rektorats- und Dekanatsverfassung - Eröffnung 15. Oktober 1872 1872/73

 


1872/1873


Einrichtung d.landw.Sektion (Schönborn-Palais, Wien 8., Laudong.17)

 


1874


Gründung des Unterstützungsverein für bedürftige und würdige Hörer der BOKU

 


1875


Auflösung der k.k. Forstakademie in Mariabrunn, Überleitung des
Forststudiums an die BOKU

 


1875/76


Errichtung der forstlichen Sektion (Wien 8, Skodagasse 17)

 


1877


Zuständigkeit für die BOKU geht vom Ackerbauministerium an das
Ministerium für Kultus und Unterricht über.

 


1878/79


Aufhebung der Dekanatsverfassung; nur mehr ein Professoren- kollegium unter Vorsitz eines Rektors

 


1881/82


Verordnung zur Einführung von zwei Staatsprüfungen für das Studium

 


1883/84


Einführung eines 3-jähr. Kurses f. Kulturtechniker als 3. Studienrichtung

 


1888/89


Drei Staatsprüfungen für Land- und Forstwirtschaft: Grundlagen-, Produktions- und Betriebsfachprüfung

 


1893/94


Abhaltung von Unterrichtskursen für praktische Land- und Forstwirte

 


1896


Eröffnung der neuerbauten BOKU beim Türkenschanzpark

 


1903


Versuchswirtschaft der BOKU in Groß-Enzersdorf

 


1904


Kaiser Franz Joseph-Studentenheim der BOKU

 


1905/06


Studiendauer für alle 3 Studienrichtungen: 8 Semester; 3 Staatsprüfungen

 


1906


Promotionsrecht der BOKU

 


1907


Erste Promotion

 


1911/12


Erweiterung durch Adolf v.Guttenberg-Haus (früher land- u.forstw. Museum)

 


1917


Absolventen erhalten die Standesbezeichnung "Ingenieur"

 


1919


Nach Kriegsende rund 1800 Hörer; Frauen zum Studium zugelassen

 


1922


Zulassung der Absolventen land- und forstw. Mittelschulen zum Studium

 


1930/31


Erweiterung des Hochschulkomplexes durch Justus von Liebig-Haus

 


1933-38


Politische Unruhen an der BOKU - Autoritäre Hochschulverfassung

 


1938


Rektor Zederbauer und Prof. Zessner-Spitzenberg (gest.1938 im KZ) werden verhaftet. NS-Hochschulverfassung

 


1945


Rückkehr zur liberalen Hochschulverfassung; neue Studienrichtung
Gärungstechnik 1947

 


1947


Rund 1400 Hörer nach Kriegsende

 


1948


Anläßlich des 75jährigen Bestehens der BOKU erfolgloser Vorschlag auf Gründung einer "Österr. Akademie der Land- und Forstwirtschaft"

 

1955


Hochschulorganisationsgesetz; BOKU folgt dem Modell "Kleine Fach-
hochschule" mit Professorenkollegium und Rektoratsverfassung

 


1960


Gründung der "Gesellschaft zur Förderung der Hochschule für Bodenkultur Wien"; Erweiterung der Hochschule durch das Wilhelm Exner-Haus

 


1966


Allgemeines Hochschulstudiengesetz

 


1969


Bundesgesetz über Studienrichtungen der Bodenkultur (Landwirtschaft, Forst- u.Holzwirtschaft, Kulturtechnik u.Wasserwirtschaft, Lebensmittel- u.Gärungs- technologie), 2 Diplomprüfungen, Diplomarbeit; akad.Grade: Diplom-Ingenieur (Dipl.-Ing.), Doktorat (Dr.nat.techn.); drittelparitätische Studienkommissionen

 


1972


100-Jahr-Feier der Hochschule für Bodenkultur; Lehrforstübereinkommen

 


1975


UOG; Hochschule wird "Universität für Bodenkultur Wien", ohne Fakultäten, aber gegliedert in Fachgruppen nach den Studienrichtungen; Übergang von der "Professorenuniversität" zur "Gruppenuniversität"; Proporz/Parität in den Kollegialorganen; Erweiterung durch das Franz Schwackhöfer-Haus

 


1976/77

Gründungen: Österr.Vereinigung für Agrarwiss. Forschung; Verein der Freunde der BOKU; Dr. Karl Schleinzer-Stiftung an der BOKU

 


1978


75-Jahr-Feier der Versuchswirtschaft Großenzersdorf und
derenVergrößerung von 71 auf 154 ha; Ausbau der Zwischentrakte Justus v. Liebig-Haus

 


1979


Inbetriebnahme der Zwischentrakte zum Justus v. Liebig-Haus; Neubau der Glashäuser im BOKU-Garten; 75 Jahre Kaiser Franz Joseph-Studentenheim

 


1980


Neue Institutsgliederung; Forschungsglashaus; Einrichtung der Zentren für Ultrastrukturforschung und für Umwelt- und Naturschutz

 


1981


Einrichtung des Studienversuches "Landschaftsökologie
u.Landschaftsgestaltung".

 


1983


100-Jahr-Feier der Studienrichtung Kulturtechnik und Wasserwirtschaft

 


1984


BOKU-Erweiterung durch den "Türkenwirt" und das Adolf Cieslar-Haus (ehem. Internat.Schule) Einrichtung eines Aufbaustudiums "Technischer Umweltschutz" mit der TU Wien; Errichtung des Zentrums für Angewandte Genetik; Umbenennung der Studienrichtung "Lebensmittel- und Gärungstechnologie" in Lebensmittel und Biotechnologie".

 


1985


Gründung: Prof. Anton Kurir-Stiftung zur Unterstützung wiss. Nachwuchskräfte

 


1986


Studienversuch "Landschaftsökologie u.Landschaftsgestaltung" verlängert

 


1987


Eröffnung des Lehrforstgebäudes in der Rosalia (Hubert Kuhn-Haus)

 


1991


Gründung eines Büros für Internationale Beziehungen (BIB); Eröffnung des Institutsgebäudes Muthgasse I; Studienversuch Landschaftsökologie und Landschaftsgestaltung in Studienrichtung Landschaftsplanung u.Landschafts- pflege umgewandelt; Studienzweig Gartenbau in der Stud.Richtung Landwirtschaft;

 


1992


Spatenstich für das Agrarbiotechnologie-Zentrum Tulln; Gründung d.Zentrums für Geoinformationswesen; aus dem "BIB" wird ein "Zentrum für Internationale Beziehungen"; 120-Jahr-Feier der BOKU; Studienplanreformen: Forst- u. Holzwirtschaft, Landwirtschaft; Übereinkommen mit den Österr. Bundesforsten zur Schaffung von Naturwaldreservaten im Bereich der Bundesforste

 


1993


Gründung der Stiftung 120 Jahre Universität f. Bodenkultur Wien; Errichtung von Baracken in der Borkowskigasse; Sanierung des Exner- Hauses; Widmung des Franz Joseph Studentenheimes (Simony-Haus) als Institutsgebäude; Spatenstich für das Institutsgebäude Muthgasse II;

 


1994

Eröffnung des IFA Tulln; 1.Oktober: Inkrafttreten des UOG ´93;
Konstituierung des Universitätskollegiums nach UOG ´93, Wahl des ersten Vorsitzenden; Gleichenfeier des Gebäudes Muthgasse II; Ankauf der Villa Max Emanuelstr.17 für Institute;

 


1995

Inbetriebnahme des renovierten Westteiles des Wilhelm Exner-Hauses; Eröffnung der neuen Universitätsbibliothek; Wahl des ersten Rektors und des/r ersten Studiendekans/Vizestudiendekane nach UOG ´93; 120 Jahre Studium Forst- u.Holzwirtschaft; 50 Jahre Studium Lebensmittel- und Biotechnologie;

 


1996


Wahl der Vizerektoren nach UOG ´93; Konstituierung der
Institutskonferenzen, der Studienkommissionen, des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen und des Universitätsbeirates nach UOG ´93; Übergang von UOG 1975 in UOG 1993 mit 1. März 1996; Inbetriebnahme des renovierten Ostteiles des Wilhelm Exner-Hausesund des Institutsgebäudes Muthgasse II; Enthüllung einer Gedenktafel am Laudon-Schlößl;

 


1997


125-Jahrfeier der Universität für Bodenkultur Wien; Erstmals: "Tag der offenen Tür" an der BOKU; Inkraftreten des UnistG; Arbeitsaufnahme des Spezialforschungsbereiches "Waldökosystem-Sanierung"

 


1998


Inbetriebnahme des renovierten Simony-Hauses ("Haus der Landschaft"); Gründung der Umwelt- und Innovationszentrum GMBH in Judenburg;Gründung des Christian Doppler-Labors für Zellstoff-Chemie

 


1999


Gründung des Christian Doppler-Labors für Methoden der Holzbearbeitung;Einführung eines eigenes BOKU-eigenen Forschungsstimulationsprogrammes;Novelle des UniStG 1997 - Einführung des Bachelor-Grades;Akkreditierungsgesetz - Einführung von Privatuniversitäten.

 


2000


Mitbegründung und Übernahme der wissenschaftlichen Leitung des Kompetenzzentrums Holz

 


2001


Einführung der Studiengebühren;
Implementierung der neuen Studienpläne gem. UniStG-Novelle;
Schaffung einer Absolventenbetreuungstelle (BOKU-zbp);
Implementierung des neuen Universitätslehrerdienstrechtes.

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