Vorwort zur Wissensbilanz 2017 von Rektorat & Universitätsrat

Die vorliegende, integrierte Wissensbilanz für das Berichtsjahr 2017 spiegelt wie in den Vorjahren die erfreuliche Entwicklung der Universität für Bodenkultur wider. Trotz der starken Zunahme der Studierendenzahlen im letzten Jahrzehnt hat sich die BOKU auf Grund der hervorragenden Leistungen und des Engagements der Mitarbeiter/Innen enorm weiterentwickelt – in Forschung, Lehre und in ihrer Rolle als „Responsible University“.

Im Berichtsjahr 2017 wurden 2.503 Publikationen veröffentlicht, wobei der ohnehin schon seit Jahren steigende
Output an SCI/ S SCI Publikationen um 4,3 % auf 883 weiter gesteigert werden konnte. Insgesamt konnten in
Summe knapp 45,0 Mio. Euro F&E-Erlöse verbucht werden. Weiterhin dominieren die für die BOKU strategisch
wichtigen Hauptgeldgeber wie EU, FWF, FFG, öffentliche Gebietskörperschaften und Unternehmen. Die BOKU
war beispielsweise 2017 an fünf COMET Kompetenzzentren beteiligt und koordinierte neun Christian Doppler
Labors. Die Forschungsstärke spiegelt sich auch in der Tatsache wider, dass BOKU WissenschafterInnen mittlerweile sieben ERC Grants für Spitzenforschung anwerben konnten. 2017 wurden acht ForscherInnen (drei § 98 UG 2002, fünf § 99 Abs. 3 UG 2002), davon drei Frauen an die BOKU berufen.


Im Jahr 2017 waren 8 Bachelor- und 26 Masterstudien eingerichtet. Die Studierendenzahlen haben sich im Moment auf hohem Niveau eingependelt (Wintersemester 2017: 12.036) mit einem Frauenanteil von 49,1 %. Der Anteil von 21,2 % an ausländischen Studierenden aus hauptsächlich Zentral- und Südosteuropa zeigt, dass die BOKU-Studien hinsichtlich der angebotenen Themenfelder auch in Österreichs Nachbarländern attraktiv sind.
Im Berichtsjahr 2017 wurde der Wechsel von klassischen Doktoraten in Einzelbetreuung hin zur strukturierten
Doktoratsausbildung in Form von Doktoratskollegs oder BOKU Doctoral Schools konsequent weiterentwickelt und
durch die Gründung des BOKU Doktoratszentrums unterstützt. Im Bereich der BOKU-intern vergebenen BOKU
Doctoral Schools wurden 2017 erstmals drei nach internationaler Begutachtung zur Förderung empfohlen und
vom Rektorat genehmigt: „Advanced Biorefineries: Chemistry & Materials“ (ABC&M), „Bioprocess Engineering“
(BioproEng) und „Human River Systems in the 21st Century“ (HR21).

Mit der vorliegenden Wissensbilanz werden aber nicht nur Leistungen in Forschung und Lehre dargestellt. Sie
beinhaltet zudem Berichte über profilunterstützende Kooperationen und strategische Partnerschaften der BOKU
und über Projekte und Umsetzungen im Bereich Personalentwicklung bzw. Nachwuchsförderung. Darüber hinaus
enthält sie Maßnahmen zur Effizienz- und Qualitätssicherung, Maßnahmen zur Stärkung der Internationalisierung
und der Mobilität des wissenschaftlichen Personals sowie der Studierenden etc.

Diese Wissensbilanz erfüllt die gesetzlichen Erfordernisse gemäß Wissensbilanzverordnung. Darüber hinaus
stellt sie ein informatives Nachschlagewerk zur Entwicklung unserer Universität, der Alma Mater Viridis, dar. Die
Darstellung der Leistungen in Forschung, Lehre und Administration zeigt zweifelsfrei, dass die BOKU zu den profiliertesten, nachhaltigsten Life Sciences Universitäten in Europa gehört. Wir danken dem Rektorat Gerzabek und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen Kooperationspartnern für ihren Einsatz und ihr Engagement!

Dokumente

Kurzfassung zur Wissensbilanz 2017

Wissensbilanz 2017 (screen-optimiert)

Wissensbilanz 2017 (druck-optimiert)

 

Weitere Informationen zur BOKU, insbesondere zu Lehre, Forschung, gesellschaftlichen Zielsetzungen, sozialer und ökologischer Verantwortung findet man auf der Webpage der BOKU: http://www.boku.ac.at.

Einen detaillierten Überblick über die laufenden Forschungsvorhaben, die Publikationstätigkeit der BOKU ForscherInnen sowie deren Dienste zum Wohl der wissenschaftlichen Gemeinschaft bzw. Gesellschaft kann man sich im Forschungsinformationssystem FIS der BOKU verschaffen: https://forschung.boku.ac.at/fis/suchen.startseite

 

Sofern die/der interessierte Leser/in eine Zusammenstellung über alle bisherigen Berichte und Kennzahlen haben möchte, soll diese/r mit dem Forschungsservice der Universität für Bodenkultur Wien Kontakt aufnehmen (s. unten).

Kontakt: Hofrat DI Horst Mayr, Universität für Bodenkultur Wien, Forschungsservice, Gregor Mendel-Straße 33, 1180 Wien; Tel.: +43/47654-33041; Email: horst.mayr(at)boku.ac.at