2018


Hier finden Sie Publikationen der BOKU Wien im Bereich Citizen Science veröffentlicht im Jahr 2018.

Occurrence of the invasive Spanish slug in gardens: can a citizen science approach help deciphering underlying factors?

Beteiligte BOKU Autoren: Daniel Dörler, Matthias Kropf, Gregor Laaha, Johann G. Zaller

Institute: Institut für Zoologie und Institut für Integrative Naturschutzforschung

Publikationsart: Research Article

Journal:  BMC Ecology

Erscheinungsdatum: 02. August 2018

Zusammenfassung:

Die Studie von Daniel Dörler, Matthias Kropf, Gregor Laaha und Johann G. Zaller zeigt, dass durch die Kombination von Citizen Science mit DNA Barcoding das Vorkommen der invasiven Spanischen Wegschnecke (Arion vulgaris) in österreichischen Gärten möglich ist. A. vulgaris wurde in Gärten in ganz Österreich nachgewiesen. Die Gärten erstreckten sich vom pannonischen Raum, z.B. in Niederösterreich, bis in alpine Täler, z.B. in Tirol. Festgestellt wurde auch, dass Klimafaktoren wie Frosttage im Winter, Niederschlagsmengen im Frühling oder Trockentage im Sommer, aber auch Gartenparameter wie z.B. Pflanzenvielfalt die Häufigkeit von Nacktschnecken in Gärten beeinflussen.

Zum Volltext gelangen Sie hier: https://bit.ly/2ACSBlF

The threefold potential of environmental citizen science - Generating knowledge, creating learning opportunities and enabling civic participation

Beteiligte BOKU Autoren: Daniel Dörler und Florian Heigl

Institut: Institut für Zoologie

Publikationsart: Research Article

Journal: Biological Conservation

Erscheinungsdatum: 17. Juli 2018

Zusammenfassung:

Citizen Science bietet ein erhebliches Innovationspotenzial in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Um Umwelt- und Naturschutzziele zu fördern, kann Citizen Science (i) neues Wissen generieren, (ii) das Bewusstsein schärfen und ein vertieftes Lernen ermöglichen sowie (iii) Bürgerbeteiligung ermöglichen. Hier untersuchen wir, wie diese Ziele in Citizen Science Projekten umgesetzt werden und bewerten die Bedürfnisse und Herausforderungen für die Förderung von Citizen Science und die Förderung zukünftiger Initiativen. Dazu haben wir eine quantitative, webbasierte Umfrage mit 143 Experten aus dem Umwelt- und Bildungssektor in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Citizen Science Projektmanager Ziele verfolgen, die sich auf alle drei möglichen Wirkungsbereiche beziehen. Interessanterweise wurde die Förderung der Bürgerbeteiligung im Hinblick auf die Generierung neuen Wissens und die Schaffung von Lernmöglichkeiten als etwas weniger wichtig erachtet. Aus unserer Analyse ergeben sich verschiedene Handlungsfelder. Um das Potenzial von Citizen Science für die Generierung von Wissen voll auszuschöpfen, sollte der Verbesserung der Kapazitäten für einen effektiveren Austausch von Forschungsergebnissen mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft durch Veröffentlichung, auch in wissenschaftlichen Zeitschriften, Vorrang eingeräumt werden. Eine systematische Evaluierung ist notwendig, um ein besseres Verständnis der Lernergebnisse der Bürgerinnen und Bürger zu erlangen, für die noch Kriterien entwickelt werden müssen. Die Förderung von Projektformaten, die es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ermöglichen, sich in den gesamten Forschungsprozess einzubringen - von der Fragestellung bis zur Umsetzung der Ergebnisse - könnte den transformativen Aspekt von Citizen Science auf gesellschaftlicher Ebene verbessern. Wichtige strukturelle Aspekte, die angegangen werden müssen, sind die Anpassung der Förderprogramme, die Erleichterung der Kommunikation zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Wissenschafterinnen und Wissenschaftern sowie Angebote für Ausbildung, Beratung und Vernetzung.

Zum Volltext gelangen Sie hier: https://bit.ly/2NYFs9h