2018


Hier finden Sie Publikationen der BOKU Wien im Bereich Citizen Science veröffentlicht im Jahr 2018.

Capacity building in citizen science

Beteiligte BOKU Autoren: Daniel Dörler und Florian Heigl

Institut: Institut für Zoologie

Publikationsart: Buchkapitel

Buch:  Citizen Science – Innovation in Open Science, Society and Policy

Erscheinungsdatum: 15. Oktober 2018

Zusammenfassung:

Highlights:
- Auf europäischer und nationaler Ebene wurden Programme zum strategischen Kapazitätsaufbau eingeleitet, die zur Entwicklung des Grün- und Weißbuchs für Citizen Science in Europa und des Grünbuchs Citizen Science strategie 2020 für Deutschland führen.
- Diese Programme haben eine hohe Relevanz für die Information über nationale und supranationale Programme in anderen Teilen der Welt.
- Der Aufbau von Kapazitäten umfasst fünf Hauptschritte: (1) Identifizierung und Einbeziehung verschiedener Akteure, (2) Bewertung der Kapazitäten und des Bedarfs an Citizen Science im Rahmen des Fokus, (3) Entwicklung einer Vision, von Missionen und Aktionsplänen, (4) Entwicklung von Ressourcen wie Websites und Beratung sowie (5) Umsetzung und Bewertung von Citizen Science Programmen.
- Capacity Building ist ein iterativer und adaptiver Prozess, der ein solides Engagement aller beteiligten Akteure aus Gesellschaft, Wissenschaft und Politik erfordert.

Zum Volltext gelangen Sie hier: https://bit.ly/2DdLbG1

Evaluating citizen science – Towards an open framework.

Beteiligte BOKU Autoren: Florian Heigl und Daniel Dörler

Institut: Institut für Zoologie

Publikationsart: Buchkapitel

Buch:  Citizen Science – Innovation in Open Science, Society and Policy

Erscheinungsdatum: 15. Oktober 2018

Zusammenfassung:

Highlights
- Evaluierungskonzepte für Citizen Science werden sowohl von politischen Entscheidungsträgern zur Verbesserung der Förderprogramme für Citizen Science als auch von Projektinitiativen zur Verbesserung ihres Projektmanagements benötigt.
- Citizen Science Programme sollten entlang von drei Dimensionen der partizipativen Wissenschaft bewertet werden: (i) wissenschaftliche Auswirkungen, (ii) Lernen und Befähigung der TeilnehmerInnen und (iii) Auswirkungen auf die Gesellschaft im Allgemeinen.
- Die Evaluierung und Folgenabschätzung sollte die Vielfalt und den neuen Charakter der Citizen Science berücksichtigen.
- Ein offener Rahmen für die Evaluierung kann angepasst und an die spezifischen Ziele von Citizen Science Programmen angepasst werden.

Zum Volltext gelangen Sie hier: https://bit.ly/2DdLbG1

Peer-reviewed publishing of results from Citizen Science projects

Beteiligte BOKU Autoren: Daniel Dörler und Florian Heigl

Institute: Institut für Zoologie

Publikationsart: Letter

Journal:  Journal of Science Communication

Erscheinungsdatum: 26. September 2018

Zusammenfassung:

Mit zunehmender Informationsmenge, die von Citizen Scientists erzeugt wird, sind bewährte Verfahren erforderlich, die über die Wissenschaftskommunikation hinausgehen und diese Ergebnisse auch in der wissenschaftlichen Gemeinschaft veröffentlichen. Dieser Artikel ist eine Zusammenfassung unserer Erfahrungen bei der Veröffentlichung von Ergebnissen aus Citizen Science-Projekten in peer-reviewed Journalen, wie sie an der Österreichischen Citizen Science Konferenz 2018 in einer Vortragsreihe vorgestellt wurden. In diesem Artikel werden die Auswahlkriterien für die Veröffentlichung von Citizen Science-Daten in Open-Access-, Peer-Review- und wissenschaftlichen Zeitschriften sowie Barrieren während des Veröffentlichungsprozesses behandelt. Wir skizzieren auch Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit der Veröffentlichung mit CS-Daten beeinflussen, einschließlich 1) der Finanzierung der Publikationskosten für open access; 2) Qualität, Quantität und wissenschaftliche Neuartigkeit von CS-Daten; 3) Empfehlungen zur Anerkennung der Beiträge von Citizen Scientists in wissenschaftlichen, peer-reviewed Publikationen; 4) Präferenz der Citizen Scientists für die praktische Erfahrung gegenüber der Veröffentlichung und 5) Befangenheit unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für bestimmte Datenquellen und den wissenschaftlichen Fachjargon. Diese Erfahrungen zeigen, dass die Beseitigung der oben genannten Hindernisse die Rate der in wissenschaftlichen Publikationen enthaltenen CS-Daten erheblich erhöhen könnte.

Zum Volltext gelangen Sie hier: https://bit.ly/2zhPKuD

Austrian Citizen Science Conference 2017 - Expanding Horizons.

Beteiligte BOKU Herausgeber: Daniel Dörler und Florian Heigl

Institute: Institut für Zoologie

Publikationsart: Conference Proceedings

Journal:  FrontiersIn

Erscheinungsdatum: 07. August 2018

Zusammenfassung:

In den letzten Jahren hat Citizen Science in Österreich einen enormen Aufschwung erfahren. Seit 2015 organisiert die Plattform Österreich forscht die jährliche Österreichische Citizen Science Konferenz, welche Forscherinnen und Forscher, Praktikerinnen und Praktiker und interessierte Bürgerinnen und Bürger zusammenbringt um voneinander zu lernen, Erfahrungen auszutauschen, neue Methoden und vor allem auch einander kennenzulernen. Unter dem Motto "Expanding Horizons" lag der Fokus der Konferenz 2017 auf der Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern in Projekten und welche Voraussetzungen es braucht um die Teilnahme zu erhöhen. Workshops, Podiumsdiskussionen und Präsentationen haben sich diesen Fragen in den unterschiedlichsten Disziplinen angenommen. In den Proceedings findet man nun 17 Beiträge über Workshopergebnisse, Erkenntnisse aus einzelnen Sessions, Vortragsinhalte und mehr. Die Disziplinen reichen von den Naturwissenschaften, über die Geistes- und Sozialwissenschaften bis hin zu Kunst- und Kulturwissenschaften.

Zum Volltext gelangen Sie hier: https://bit.ly/2SvSrl3

Occurrence of the invasive Spanish slug in gardens: can a citizen science approach help deciphering underlying factors?

Beteiligte BOKU Autoren: Daniel Dörler, Matthias Kropf, Gregor Laaha, Johann G. Zaller

Institute: Institut für Zoologie und Institut für Integrative Naturschutzforschung

Publikationsart: Research Article

Journal:  BMC Ecology

Erscheinungsdatum: 02. August 2018

Zusammenfassung:

Die Studie von Daniel Dörler, Matthias Kropf, Gregor Laaha und Johann G. Zaller zeigt, dass durch die Kombination von Citizen Science mit DNA Barcoding das Vorkommen der invasiven Spanischen Wegschnecke (Arion vulgaris) in österreichischen Gärten möglich ist. A. vulgaris wurde in Gärten in ganz Österreich nachgewiesen. Die Gärten erstreckten sich vom pannonischen Raum, z.B. in Niederösterreich, bis in alpine Täler, z.B. in Tirol. Festgestellt wurde auch, dass Klimafaktoren wie Frosttage im Winter, Niederschlagsmengen im Frühling oder Trockentage im Sommer, aber auch Gartenparameter wie z.B. Pflanzenvielfalt die Häufigkeit von Nacktschnecken in Gärten beeinflussen.

Zum Volltext gelangen Sie hier: https://bit.ly/2ACSBlF

The threefold potential of environmental citizen science - Generating knowledge, creating learning opportunities and enabling civic participation

Beteiligte BOKU Autoren: Daniel Dörler und Florian Heigl

Institut: Institut für Zoologie

Publikationsart: Research Article

Journal: Biological Conservation

Erscheinungsdatum: 17. Juli 2018

Zusammenfassung:

Citizen Science bietet ein erhebliches Innovationspotenzial in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Um Umwelt- und Naturschutzziele zu fördern, kann Citizen Science (i) neues Wissen generieren, (ii) das Bewusstsein schärfen und ein vertieftes Lernen ermöglichen sowie (iii) Bürgerbeteiligung ermöglichen. Hier untersuchen wir, wie diese Ziele in Citizen Science Projekten umgesetzt werden und bewerten die Bedürfnisse und Herausforderungen für die Förderung von Citizen Science und die Förderung zukünftiger Initiativen. Dazu haben wir eine quantitative, webbasierte Umfrage mit 143 Experten aus dem Umwelt- und Bildungssektor in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Citizen Science Projektmanager Ziele verfolgen, die sich auf alle drei möglichen Wirkungsbereiche beziehen. Interessanterweise wurde die Förderung der Bürgerbeteiligung im Hinblick auf die Generierung neuen Wissens und die Schaffung von Lernmöglichkeiten als etwas weniger wichtig erachtet. Aus unserer Analyse ergeben sich verschiedene Handlungsfelder. Um das Potenzial von Citizen Science für die Generierung von Wissen voll auszuschöpfen, sollte der Verbesserung der Kapazitäten für einen effektiveren Austausch von Forschungsergebnissen mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft durch Veröffentlichung, auch in wissenschaftlichen Zeitschriften, Vorrang eingeräumt werden. Eine systematische Evaluierung ist notwendig, um ein besseres Verständnis der Lernergebnisse der Bürgerinnen und Bürger zu erlangen, für die noch Kriterien entwickelt werden müssen. Die Förderung von Projektformaten, die es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ermöglichen, sich in den gesamten Forschungsprozess einzubringen - von der Fragestellung bis zur Umsetzung der Ergebnisse - könnte den transformativen Aspekt von Citizen Science auf gesellschaftlicher Ebene verbessern. Wichtige strukturelle Aspekte, die angegangen werden müssen, sind die Anpassung der Förderprogramme, die Erleichterung der Kommunikation zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Wissenschafterinnen und Wissenschaftern sowie Angebote für Ausbildung, Beratung und Vernetzung.

Zum Volltext gelangen Sie hier: https://bit.ly/2NYFs9h