Aufgaben der Studiendekanin


Aufgaben nach Satzung

Die Aufgaben der Studiendekanin laut Satzung der Universität für Bodenkultur (Stand 20. Oktober 2010):

III. Abschnitt – Studienrechtliche Bestimmungen

§ 3 Aufgaben der Studiendekanin oder des Studiendekans

(1) Der Studiendekanin oder dem Studiendekan kommen insbesondere folgende Aufgaben zu:
1. Genehmigung von Anträgen auf Zulassung zu einem individuellen Studium (§ 55 Abs. 3 UG
2002);

2. Verleihung der entsprechenden akademischen Grade an Absolventinnen und Absolventen
individueller Studien (§ 55 Abs. 4 UG 2002);

3. Verleihung akademischer Grade an die Absolventinnen und Absolventen der ordentlichen
Studien (§ 87 Abs. 1 UG 2002);

4. Anerkennung eines ausländischen Studienabschlusses als Abschluss eines inländischen ordentlichen Studiums ("Nostrifizierung", § 90 Abs. 3 UG 2002);

5. Verleihung akademischer Grade bzw. Bezeichnungen an die Absolventinnen und Absolventen
von Universitätslehrgängen (§ 87 Abs. 2 UG 2002);

6. Widerruf inländischer akademischer Grade (§ 89 UG 2002);

7. Genehmigung der Ablegung von Prüfungen für ein Studium an einer anderen Universität als
der Universität der Zulassung (§ 63 Abs. 9 Z 2 UG 2002);

8. Nichtigerklärung der Beurteilung einer Prüfung im Fall der Erschleichung der Anmeldung zur
Prüfung (§ 74 Abs. 1 UG 2002) bzw. wenn die Beurteilung einer Prüfung oder wissenschaftlichen Arbeit, insbesondere durch die Verwendung unerlaubter Hilfsmittel, erschlichen wurde (§ 74 Abs. 2 UG 2002);

9. Ausstellung von Zeugnissen über Studienabschlüsse (§ 75 Abs. 3 UG 2002);

10. Heranziehung von fachlich geeigneten Prüferinnen und Prüfern für die Zulassungs- und Ergänzungsprüfungen, Bestimmung der Prüfungsmethode und Festlegung, ob die Prüfung als Einzelprüfung oder kommissionelle Prüfung abzulegen ist (§ 76 Abs. 1 UG 2002);

11. Anerkennung von positiv beurteilten Prüfungen ordentlicher Studierender an einer anerkannten in- oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung, einer berufsbildenden höheren Schule, einer Höheren Anstalt für Lehrer- und Erzieherbildung, in Studien an anerkannten inländischen Bildungseinrichtungen, deren Zugang die allgemeine Universitätsreife erfordert, oder in einem Lehrgang universitären Charakters, soweit sie den im Curriculum vorgeschriebenen Prüfungen gleichwertig sind (§ 78 Abs. 1 UG 2002);

12. Anerkennung wissenschaftlicher Tätigkeit in Betrieben oder außeruniversitären
Forschungseinrichtungen, die eine wissenschaftliche Berufsvorbildung vermitteln können, als
Prüfung (§ 78 Abs. 3 UG 2002);

13. Feststellung der Gleichwertigkeit von im Ausland durchzuführenden Teilen eines Studiums
bzw. abzulegender Prüfungen ("Vorausbescheid") (§ 78 Abs. 3 UG 2002);

14. Aufhebung von negativ beurteilten Prüfungen bei schwerem Mangel in der Durchführung (§
79 Abs. 1 UG 2002);

15. Vorsorge für die Sicherstellung der Aufbewahrung der den Studierenden nicht
ausgehändigten Beurteilungsunterlagen für die Dauer von mindestens sechs Monaten ab
Bekanntgabe der Beurteilung (§ 84 Abs. 1 UG 2002);

16. Anerkennung von Diplom- und Masterarbeiten für die Dauer der gesetzlichen Zulässigkeit (§
143 Abs. 19 UG 2002);

17. Genehmigung des Antrags auf Ausschluss der Benutzung von an die Universitätsbibliothek
gemäß § 86 Abs. 1 UG 2002 abgelieferten wissenschaftlichen Arbeiten für längstens fünf Jahre
nach Ablieferung (§ 86 Abs. 2 UG 2002);

18. Genehmigung eines in einem Curriculum vorgesehenen Lehrveranstaltungstausches;

19. Bestätigung einer in einem Curriculum vorgesehenen Pflichtpraxis (§ 18);

20. Entscheidung über Leistungs- und Förderungsstipendien nach den Bestimmungen des
Studienförderungsgesetzes;

21. Heranziehung von fachlich geeigneten Prüferinnen und Prüfern für Bachelor-, Master- und Diplomprüfungen (§ 21);

22. Heranziehung von fachlich geeigneten Prüferinnen und Prüfern für Rigorosen (§ 22);

23. Heranziehung von fachlich geeigneten Prüferinnen und Prüfern für Abschlussprüfungen (§ 23);

24. Heranziehung von fachlich geeigneten Prüferinnen und Prüfern für Lehrveranstaltungs-,
Fach- und kommissionelle Gesamtprüfungen (§ 20);

25. Festlegung der Prüfungs- und Anmeldetermine (§ 24);

26. Verfügung über einen Antrag auf abweichende Prüfungsmethode ab der zweiten Wiederholung einer Lehrveranstaltungsprüfung oder bei Fachprüfungen und kommissionellen Gesamtprüfungen (§ 25 Abs. 2, § 26 Abs 3);

27. Entgegennahme der Anmeldung zu Fachprüfungen und kommissionellen Gesamtprüfungen (§ 26);

28. Bildung von Prüfungssenaten (§ 27);

29. Feststellung des gerechtfertigten Prüfungsabbruchs aus wichtigem Grund (§ 28 Abs. 9);

30. Heranziehung von fachlich geeigneten Personen zur Betreuung und Beurteilung von Master und Diplomarbeiten, Untersagung von Thema und Betreuerin oder Betreuer sowie Weiterleitung zur Beurteilung (§ 30);

31. Heranziehung von fachlich geeigneten Personen zur Betreuung und Beurteilung von Dissertationen, Untersagung von Thema und Betreuerin oder Betreuer sowie Weiterleitung zur
Beurteilung (§ 31).

(2) Insbesondere die Aufgaben gemäß §§ 60 und 69 UG 2002 (Zulassung zum Studium bzw.
Ausstellung der Abgangsbescheinigung) können der Studiendekanin oder dem Studiendekan vom
Rektorat übertragen werden.

(3) Die Studiendekanin oder der Studiendekan ist zu Sitzungen des Senats zu
Tagesordnungspunkten, die ihren oder seinen Aufgabenbereich betreffen, als Auskunftsperson
mit Antragsrecht einzuladen.

(4) Der Senat kann der Studiendekanin oder dem Studiendekan weitere Aufgaben übertragen.
Das Rektorat kann der Studiendekanin oder dem Studiendekan im Einvernehmen mit dem Senat
Aufgaben aus seinem Aufgabenbereich, soweit sie studienrechtliche Angelegenheiten betreffen,
übertragen. Entscheidungen der Studiendekanin oder des Studiendekans in vom Rektorat
übertragenen Angelegenheiten gelten als Entscheidungen des Rektorats.