vmWare-Rechner / Virtuelle PCs
Erstmalig (Okt. 2007) stellt der ZID in seinen Benutzer- und Schulungsräumen sog. Virtuelle PCs zur Verfügung. Vmware (besser gesagt, das Gratisprodukt vmware-player) ist ein über lange Jahre bewährtes Produkt und wird für die Umsetzung eingesetzt.
Der grösste Vorteil virtueller PCs liegt in ihrer Hardwareunabhängigkeit. Es ist ohne weiters möglich, einen virtuellen PC als Ganzes auf einen anderen Wirtsrechner zu transferrieren. Bisher war das *Kopieren* von PCs von einer zumindest sehr ähnlichen HW-Konfiguration abhängig. Weiters sollte es auch leichter sein, diese *PCs* zu verteilen - ein einfacher Kopiervorgang und einer neuer PC liegt auf der Festplatte ...
Wichtig im Zusammenhang mit Vituellen PCs ist einer vereinbarte Namensgebung. Der Basisrechner wird als Wirtssystem bezeichnet, auf ihm ist ein ganz einfaches Betriebssystem (Windows oder Linux), das keine, wie immer gearteten Anwendungsprogramme enthält. Lediglich der o.a. vmware-Player spielt ein oder mehrere Gastsysteme ab (wohlgemerkt - bei guter HW-Ausstattung können auch mehrere Gastsystem gleichzeitige laufen!).
Ein paar kurze Bemerkungen zur Bedienung:
Der wichtigste Unterschied zur Bedienung eines normalen PCs besteht bei der Verwendung der Tastenkombination ctr-alt-del (strg-alt-entf). Diese Tastenkombination bleibt dem Wirts-PC vorbehalten, bei deren Verwendung wird auch nur der Wirts-PC bedient (i.a. wird dadurch das Fenster *Windows-Sicherheit* aufgerufen). Wenn der gleiche Effekt am Gast-PC gewünscht ist, betätigt man
ctrl-alt-ins (strg-alt-einfg)
Das ist alles, mehr an Unterschieden ist nicht erwähnsenswert. Der Rest der Bedienung ist äusserst komfortabel und lässt kaum das Gefühl aufkommen, einen virtuellen PC zu bedienen. Egal, ob es die Verwendung von USB-Geräten ist, ob man CDs / DVDs schreiben möchte oder einfach im Internet unterwegs ist - es funktioniert einfach. Klarerweise gibt es ein paar Eigenschaften, die von Interesse sein können. Z.B.: können (über die Menüleiste) Peripheriegeräte (USB oder CD-Laufwerk) getrennt oder verbunden werden. Weiters ist die Harddisk des Wirts-PCs *nur* als Netzwerklaufwerk verfügbar, ist der virtuelle PC in einem verkleinertem Fenster oder im Vollbild verwendbar, alles Feinheiten, die man nutzen kann aber nicht muss.
Gegenwärtig werden vmware-Rechner in allen Benutzerräumen (inkl. im ZID-Schulungsraum EG28) eingesetzt. Die *echten* PCs (Wirts-PCs) starten vollautomatisch ein einfaches WindowsXP (oder Windows 7) samt einer Startseite, die zu den am PC befindlichen virtuellen Rechnern als auch zu den bekannten Terminalservern führt. Weiters hat der Anwender auch noch einen einzigen Ordner am Desktop zur Verfügung. In diesem befinden sich ein oder mehrere Dateien mit der Endung *.vmx, jede der Dateien kann per Doppelklick geöffnet werden - der virtuelle PC startet. Ganz wichtig - man kann auch mehrere Gast-PC gleichzeitig betreiben - das kostet zwar Rechenleistung, kann aber in bestimmten Fällen recht nützlich sein.
Informationen zu diesem Thema werden regelmässig im BOKU-Web veröffentlicht. Für Fragen in diesem Zusammenhang stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung.
H. Strelec, Nov 2007, Okt 2008, Nov 2010, Jan 2011
USB-Laufwerk mit virtueller Maschine verbinden
Falls das USB-Laufwerk mit dem Host-PC verbunden ist und daher in der virtuellen Maschine nicht sichtbar ist, wählen Sie im Menü des VMware-Player den Menüpunkt: 'Connect (Disconnect from host)'
